
| . Pressebericht von Redakteur Alexander Zimmermann aus Weinheimer Nachrichten . Hirschberg/Region. Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen, sagt Landrat Stefan Dallinger. Aber: "Wir haben auch immense Potenziale." Wir, das sind die Deutschen. Wir, das ist der Rhein-Neckar-Kreis. Es geht um die Energiewende. "Und ich will ein Bekenntnis der Bürger zu dieser Wende", fordert der Landrat. . Kritik an der Landesregierung Dallinger sprach am Donnerstagabend auf Einladung der Hirschberger CDU vor über 40 Gästen im Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen. Das Thema der Verkehrssituation entlang der B 3 wurde dabei nur oberflächlich gestreift - alles drehte sich um Strom und Energie. "Wird es in Hirschberg bald Windkraftanlagen geben?", fragte Christian Würz in seiner Begrüßung. "Könnte sein", lautete Dallingers Antwort. Denn am Bergstraßenkamm im Bereich Hirschberg seien die Windgeschwindigkeiten gut, um rentabel Strom erzeugen zu können, wie er anhand einer Grafik zeigte. Was die neue Gesetzgebung bezüglich des Baus von Windkraftanlagen angeht, kritisierte er die grün-rote Landesregierung. Nach der Neuregelung zum Ausbau der Windkraft ("Bastapolitik aus Stuttgart, wie wir sie nicht erwartet haben"), müssten nun Flächennutzungspläne im ganzen Land komplett überarbeitet werden. "Das ist eine Gelddruckmaschine für Gutachter", sagte Dallinger. . Kurz vor dem Kollaps Ähnlich kritisch beleuchtete er in seinem Vortrag auch das Thema Atomausstieg. Generell sei dieser richtig. Aber es gehe zu schnell. Dass die erneuerbaren Energien noch nicht grundlastfähig seien, also nicht konstant den Grundbedarf an Strom decken könnten, habe man gerade erlebt. Am 6. Februar sei es fast zu einem Kollaps, einem Blackout des deutschen Stromnetzes gekommen, weil zu wenig Strom vorhanden war. . Das ist zwar richtig. Die Ursachen hierfür ist allerdings an anderer Stelle zu suchen. In einem Schreiben an die Stromhändler hatte die zuständige Bundesnetzagentur kritisiert, dass es zu gefährlichen Defiziten im Netz gekommen sei. Aus dem Schreiben geht hervor, dass die Händler nicht ausreichend Strom von Kraftwerken hinzukauften, um Geld zu sparen, berichtet die Berliner Zeitung. Vielmehr sollen die Unternehmen gepokert und die Bedarfsprognosen heruntergeschraubt haben. Eine Thematik, die von Dallinger nicht erwähnt wurde - Widerspruch gab es dennoch nicht. . Positive Entwicklung im Kreis Im weiteren Vortrag befasste sich der Landrat mit der positiven energetischen Entwicklung im Rhein-Neckar-Kreis. Er stellte verschiedene Photovoltaik- und eine geplante Windkraftanlage vor, präsentierte das Biomasseheizkraftwerk bei Sinsheim und das Konzept der Bioenergietonne. "Die Abfallbeseitigung ist nicht gerade ein Wachstumsfeld. Die Erneuerbaren Energien hingegen schon", sagte Dallinger. Deshalb sei die Leerung der Bioenergietonne (vorher: Biotonne) mittlerweile kostenlos. So wolle man mehr Biomüll zusammentragen, um Biomasseanlagen effektiv nutzen zu können. Wichtig sei, dass die Bürger mitmachen, sich einbringen, sich zur Energiewende bekennen, wie Dallinger es formulierte. Ein positives Beispiel hierfür seien die Energiegenossenschaften - beispielsweise die "Hohe Waid". Akzeptanz von Windkraft erreiche man am besten, wenn sich die Bürger dafür engagieren. . Ein weiterer Punkt: Zwischen 2001 und 2010 stieg die Summe der Büroflächen des Kreises um 32 Prozent. Der Energie- und Heizbedarf sei hingegen zurückgegangen. "Unsere eigentliche Energiequelle ist das Sparen", sagte Dallinger. Ein Beispiel hierfür sei der Neubau des Verwaltungsgebäudes nach Passivhausstandard in Weinheim. Weiterer wichtiger Punkt der Energiewende: Die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KliBA) soll ab Mitte des Jahres im Kreis flächendeckend beraten. Aber, sagte Dallinger, man könne nur eine Erstberatung bieten. Für individuelle Fragen seien Privatunternehmen und nicht der Kreis zuständig. Zum Thema S-Bahn-Ausbau sagte Dallinger: "Wir stehen in sehr guten Verhandlungen. Der Ausbau wird wesentlich näher an 2015 sein als an 2018." Er lobte, dass hier alle Kommunen an einem Strang ziehen. Und die Geothermie? . Dem einstündigen Vortrag schloss sich eine lange und angeregte Diskussion an. Unter anderem kam die Frage auf: "Und was ist mit der Geothermie?" Die habe zwar Potenzial, ob sie aber die notwendige Anerkennung finde, sei fraglich, erklärte Dallinger und fügte hinzu: "Wenn es in Landau noch einmal wackelt, ist es um dieses Thema mucksmäuschenstill." az . |
…..
| . Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung .
Hirschberg. (kaz) „Die Abfallgebühren im Rhein-Neckar-Kreis werden bald spürbar günstiger", so die Botschaft von Landrat Stefan Dallinger bei einer Veranstaltung der CDU Hirschberg. Im vollbesetzten Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen hielt er einen Vortrag zum Thema „Energiewende". Demnach soll sich die Abfallverwertungsgesellschaft Rhein-Neckar (AVR) künftig durch den Bau einer Biogasanlage in Sinsheim auf dem Markt für regenerative Energien etablieren und wird die Restmüllverbrennung in Mannheim künftig erheblich günstiger über die Bühne gehen.
Weniger Ausgaben, mehr Einnahmen: Davon werden seinen Ausführungen nach die Privathaushalte im Kreis profitieren. Jetzt wartet der Landrat noch auf das „Bekenntnis der Bürger" zu neuen Projekten. Eines davon wäre, künftig kostenlose Bioenergietonnen vor der eigenen Haustür mit Grünschnitt und sonstigen Gartenabfällen mit Holzanteil zu bestücken. Was wiederum als Brennstoff für das bestehende Biomasseheizkraftwerk und die geplante Biogasanlage dienen könnte. Für die Energiequelle „Fotovoltaik" favorisiert der Landrat die Deponie Sinsheim. Doch auch die Dächer öffentlicher Gebäude, etwa Schulen, werden derzeit bezüglich der Bestückung mit entsprechenden Solaranlagen erfasst. . Sorgen bereitet dem Landrat die Ausweisung von Flächen, auf denen Windräder stehen könnten. Da müsse der Regionalverband wegen der geänderten Vorgaben der Landesregierung neu planen. „Im Grunde müssen alle Flächennutzungspläne geändert werden, und jedes Mal wird ein Windgutachten gebraucht", so Dallinger. . Mit einem „der Wind hat sich gedreht" begann er seine Ausführungen und fügte an, dies sei so, egal von welcher Seite aus man das Thema betrachte. Seiner Meinung nach dürfte die schnelle Energiewende auch der rot-grünen Landesregierung massive Probleme bereiten. Seinen Vortrag begann Dallinger mit einem Rückblick auf seine Bewerbungsrede zur Landratswahl im Jahr 2008. Dort hatte er sich unter anderem bereits für den Klimaschutz starkgemacht und auf die schlummernden Potenziale im Rhein-Neckar-Kreis bezüglich der Erzeugung alternativer Energien hingewiesen. Das Klimaschutzkonzept für den Kreis, hervorgegangen aus Richtlinien, soll bei der Kreistagssitzung Mitte April verabschiedet werden. Dieses sieht, wie er sagte, kein „Ranking" zwischen den Stefan Dallinger verkündete in Hirschberg jüngst einige Neuigkeiten. . Städten und Gemeinden vor, stattdessen „Controlling" sowie die flächendeckende CO2-Bilanz und einen gemeinsamen Wärmeatlas. . Über den Wärmeverbrauch 2001 bis 2010 berichtet Dallinger ebenfalls Positives. Dieser ging leicht zurück, obwohl die Büroflächen innerhalb der Kreisverwaltung um etwa ein Drittel zunahmen. „Passivhaus-Standard" werde das neue Verwaltungsgebäude in Weinheim haben, derweil sei das gerade errichtete AVR-Verwaltungsgebäude in Sinsheim ein Beispiel für nachhaltiges Bauen. Die Verabschiedung des Energiekonzepts für den Kreis, die Aktivitäten der AVR auf dem Markt für erneuerbare Energien und die Beratung für Verbraucher nannte der Landrat als wichtigste Ziele der Verwaltung. . Zunächst eine gute Nachricht betreffs Mobilität: Der Landrat geht davon aus, dass die S-Bahn entlang der Bergstraße nicht erst 2018 realisiert wird, sondern weit früher. „Wir sind da in sehr guten Verhandlungen", verriet er. . |
Foto kann größer geklickt werden.
.
Pressebericht von Anja Stepic aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)
.
Hirschberg. Wenn es nach den vier Musikern des Saxofon-Quartetts „Just Sax" ginge, dann steht Hirschberg wohl ein beschwingtes Jahr 2012 bevor. Sie jedenfalls legten beim gestrigen Neujahrsempfang der Gemeinde Hirschberg im Bürgersaal des Rathauses schon mal ordentlich Tempo und gute Laune vor. Aber auch Zeit für Ruhe und Entspannung, eben ein bisschen „Tenderness". schienen sie in ihrem musikalischen Orakel gesehen zu haben.
.
In Anwesenheit vieler prominenter Gäste aus Politik und Ortsgeschehen warf Bürgermeister Manuel Just in seiner Neujahrsansprache zunächst einen Blick auf das welt- und bundespolitische Ge-schehen, bevor er sich sinngemäß dem Aufbrechen der „Hirschberger Glückskekse 2012" widmete.
.
Zwar hatte er sie nicht wirklich zur Hand, die in knuspriges Süßgebäck eingebackenen Sinnsprüche, doch hätte auf seinen Zettelchen wohl gestanden: „Ein Jahr, in welchem wieder einmal viel Arbeit vor uns liegt", „In Hirschberg bewegt sich einiges" oder „Politik ist die Kunst des Möglichen".
.
Schon das vergangene Jahr war geprägt von Spatenstichen und Richtfesten, und auch 2012 wird Hirschberg weiter unermüdlich für die Zukunft rüsten. Bereits auf der Zielgerade stehen die Fer-tigstellung des Hilfeleistungszentrums und des Seniorenzentrums. Und auch bei der Signalisierung auf der B 3 sollen noch vor der Inbetriebnahme des taktverdichteten Fahrplans die Zeichen auf Grün stehen.
.
„2012 wird das Jahr, in welchem die nächste Stufe der städtebaulichen Weiterentwicklung in Gang gesetzt werden wird", stellte Just den zahlreich erschienen Bürgern die Vorhaben für das begonnene Jahr vor. Die nächsten Projekte stehen bereits in den Startlöchern, wie die Standortentscheidung für eine weitere Kleinkindkrippe in Leutershausen sowie die Auswahl deren Betreibers. Zum Beginn des neuen Kindergartenjahres wird der Katholische Kindergarten mit zwei zusätzlichen Gruppen an den Start gehen können.
.
Auf dem Grundstück des jetzigen Bauhofs soll innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre ein Parkplatz geschaffen werden, um auf dem Gelände neben dem Getränkemarkt OST Raum zu schaffen in spätestens ab 2015 bezugsfertiges Betreutes Wohnen, das den angrenzenden Garten der Alten Villa mit einbindet. Dafür bedarf es des provisorischen Umzugs der Gemeindebücherei in das Feuerwehrhaus Leutershausen, bevor in drei bis fünf Jahren ein endgültiger Umzug in die ehemalige Schillerschule finanzierbar wird.
.
In den Hirschberger Sternen sieht Just auch eine begründete Hoffnung auf die Umnutzung des Großsachsener Feuerwehrhauses in eine Gewerbeimmobilie sowie eine Verwendung des Bauhofla-gers gegenüber dem Rathaus zu Wohnzwecken. Wenig Raum zum Orakeln lassen wohl die unvermeidlichen Pflichtaufgaben Kanalsanierung/Kanalaufdimensionierung, die mit insgesamt sechs
Millionen Euro in mehreren Teilbeträgen zu Buche schlagen werden. Dafür wird sich der Haushaltsplan zwar später als üblich, dafür aber erstmals als ein auf kaufmännischer Grundlage erstelltes transparentes Planwerk präsentieren.
.
Auch der Stern der lang diskutierten dritten Trainingshalle leuchtet weiter am Horizont. „Vor uns liegt ein Jahr mit großen Aufgaben und vielen Herausforderungen" - so lautet wohl der Hirschberger Glückskeks-Spruch 2012. „Packen wir's an" schienen da auch die Musiker von „Just Sax" mit einem pfiffigen Stückchen sagen zu wollen, bevor die Bürger traditionell zu einem Gläschen Sekt eingeladen waren.
.
| . Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) . Hirschberg. (ze) Weihnachten ist ein Fest mit vielen Traditionen, die sich auch bei der Weihnachtsfeier der Hirschberger CDU finden lassen. Etwa wenn Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers und Landtagsabgeordneter Georg Wacker die Ehrungen für langjährige Parteimitglieder vornehmen. Traditionell verliest Wacker die Urkunden und Namen, während Lamers die Ehrennadeln ansteckt. . Ganz so ruhig und besinnlich wie die Weihnachtsfeier, zu der nur rund 30 Gäste erschienen waren, da es krankheitsbedingt kurzfristig einige Absagen gegeben hatte, verlief das Jahr 2011 für die CDU jedoch nicht immer. Schließlich hatte man die Landtagswahl im März dieses Jahres verloren. Daran erinnerte Ortsvorsitzende Uschi Pschowski in ihrem Jahresrückblick. Als Erfolg wertete sie dagegen die Befragung der Hirschberger zur Neugestaltung der Leutershausener Ortsmitte oder den Ausgang der Volksabstimmung zu Stuttgart 21. . „Was mich hier immer wieder fasziniert, ist der Zusammenhalt", fühlte sich Lamers sichtlich wohl bei der Weihnachtsfeier. Er vergaß aber nicht zu erwähnen, dass es gerade eine schwierige Zeit sei, rund um die Euro-Krise und die Entwicklungen im Ausland. In der jüngsten Entwicklung um den Euro, mit der vorgesehenen Änderung der Europäischen Verträge, sah Lamers einen Erfolg von Dr. Angela Merkel. „Das war eine große Leistung, 26 von 27 Staaten in ein Boot zu bringen", betonte er und wechselte das Thema in Richtung Außenpolitik. „Die Menschen in Russland nehmen Wahlfälschungen nicht länger hin", blickte Lamers auf die Demonstrationen nach der dortigen Parlamentswahl. . „Wir haben eine gewisse Zeit gebraucht, um in unserer neuen Rolle als Opposition Tritt zu fassen", ging Wacker auf die Folgen der für die CDU verlorenen Landtagswahl in Baden-Württemberg ein. Etwa in der Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung sah Wacker jedoch genügend Angriffsfläche für die Oppositionsarbeit. Dass bei der Volksabstimmung über Stuttgart 21 entlang der Bergstraße mehr Wahlberechtigte als im Landesdurchschnitt für einen Ausstieg aus dem Großprojekt gestimmt hatten, stimmte Wacker nachdenklich. „Es ist hier schwer zu vermitteln, welche positiven Auswirkungen Stuttgart 21 auf unsere Region hat", sagte der Landtagsabgeordnete. . Deshalb müsse man dafür sorgen, dass die anderen Bahn-Projekte wie etwa die Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim verwirklicht werden. So könne es auch nicht angehen, dass sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bisher nicht klar für die Schnellbahntrasse ausgesprochen hat. In diesem Zusammenhang begrüßte Wacker das Schreiben der CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Metropolregion Rhein-Neckar an den Bundesverkehrsminister, in dem dieser aufgefordert wurde dieses Schienenprojekt zu unterstützen. . Der neue Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth, blickte nach den Ereignissen des Jahres 2011 mit Fukushima und der Euro-Krise etwas mehr in die Zukunft. „Jetzt am Ende des Jahres reduziert sich vieles darauf, wem die Menschen Vertrauen schenken", hatte er erkannt. Dabei spürten die Menschen, dass es sich die CDU bei ihren Entscheidungen nicht leicht mache. Zwar habe die CDU keine Patentrezepte, aber man steuere sorgsam durch die Krisen. „Es ist wichtig zu signalisieren: Wir sind der Stabilitätsanker", gab der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar der Hirschberger CDU mit auf den Weg in die Weihnachtsfeiertage. . |
| . CDU-EHRUNGEN bei der Weihnachtsfeier . > Für 35 Jahre Mitgliedschaft: Christina Ritscher, Klaus Schulz, Marianne Schröder, Professor Wolfgang Zapf, Dr. Ulrich Zeitel. . > Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Volker Schneider, Adalbert Graf von Wiser. . > Für 45 Jahre Mitgliedschaft: Emil Fäßle, Herbert Göhrig, Johann Triebel. . |

| . Presse von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) . Hirschberg. (ze) Brust oder Keule? Das war nicht die einzige Frage, mit der sich die Mitglieder der Hirschberger CDU bei ihrem traditionellen Martinsgansessen am Sonntag beschäftigten. Da einige CDU-Gemeinderäte durch ihre Teilnahme am Partnerschaftsjubiläum mit Niederau verhindert waren, ging es in einem eher „familiären Kreis", so die Ortsvereinsvorsitzende Uschi Pschowski, vor allem um die bevorstehende Volksabstimmung zu Stuttgart 21 (S21). . „Wenn Sie mit Nein stimmen, sind Sie für Stuttgart 21", machte der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker den kniffligen Frage-/Antwort-Komplex rund um die Finanzierung des Umbaus des Stuttgarter Hauptbahnhofs deutlich. . „Was würde passieren, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut würde?", blickte Wacker weiter in eine hypothetische Zukunft, in der die Grün-Rote Landesregierung den Finanzierungsvertrag aufgekündigt hätte. „Hohe Schadensersatzforderungen seitens der Bahn wären die Folge", gab der Landtagsabgeordnete sogleich die Antwort auf seine Frage. Schadensersatz in Höhe von 1,5 Milliarden Euro sah Wacker dabei als realistisch an. Außerdem würde der notwendige und dann anders zu erfolgende Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs weiter verzögert. Mit bis zu 15 Jahren, in denen erst einmal gar nichts passieren würde, rechnete Wacker, da neue Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden müssten. „Die Verbindung Paris-Bratislava wird dann nicht über Stuttgart geleitet, sondern über Frankfurt und Würzburg", nannte Georg Wacker eine der weiteren möglichen Folgen eines Ausstiegs aus S21. Dagegen würde der Bau von S 21 weder den Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt-Mannheim, noch den des öffentlichen Nahverkehrs in Baden-Württemberg beeinträchtigten, wie von den Gegnern des Großprojektes oftmals vorgetragen werde. So würde etwa der S 21-Anteil an den Mitteln des Landes für den öffentlichen Nahverkehr nur sechs Prozent pro Jahr in den kommenden zehn Jahren ausmachen. . Zudem steht die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim noch bis 2015 im Bundesverkehrswegeplan. „Die Schnellbahntrasse muss auch zukünftig im Bundesverkehrswegeplan bleiben, dafür setzen sich die CDU-Bundestagsabgeordneten der Region ein", unterstützte ebenso der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers den Bau dieser neuen Strecke, um daraufhin etwas mehr die Weltpolitik dieser Tage zu betrachten. . „Man reibt sich nur verwundert die Augen", sagte Lamers in Bezug auf die Entwicklungen der europäischen Schuldenkrise und speziell Griechenlands. „Wir alle mögen Griechenland, aber Griechenland muss auch Rücksicht auf die Europäische Union nehmen", betonte der Bundestagsabgeordnete und forderte, dass sich die Hellenen zukünftig an die Spielregeln der Politik halten müssten. . Über Entwicklungen in Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit der Nato mit Russland konnte Lamers ebenfalls berichten, da er als Präsident der Parlamentarischen Versammlung der Nato vor einigen Tagen in Moskau weilte. „Es gibt Felder für eine Zusammenarbeit, wie etwa Afghanistan", erläuterte der Parlamentspräsident. So wäre Russland nicht nur für eine politische Stabilität in Afghanistan, sondern auch die Unterbindung des dortigen Drogenanbaus sowie der von Afghanistan ausgehenden Terrorgefahr, seien gemeinsame Interessen. . Auch in Nordafrika war Lamers in den letzten Tagen gewesen, um dort die Unterstützung der Nato-Mitgliedsländer beim Aufbau demokratischer Strukturen anzubieten. „Dabei geht es etwa um den Aufbau freier Medien und Parteien und wie das Ganze ohne Korruption funktionieren kann", berichtete er von seinen Reisen. . |

| . Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) . Hirschberg. (aste) Sie übersieht jetzt auf der Straße garantiert niemand mehr - die 62 Abc-Schützen der beiden Hirschberger Grundschulen. 38 Erstklässler aus Leutershausen und 24 aus Großsachsen wurden gestern mit schicken neongelben Warnwesten ausgestattet. Zu verdanken war dies wie schon seit ein paar Jahren der CDU Hirschberg. . „Das ist schon eine alte Tradition, die wir gerne weiterführen", sagte Kreisrat Martin Heinrich Bitzel, der gemeinsam mit der CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzenden Uschi Pschowski und Vorstandsmitglied Walter Dallinger die grellgelben Stöffchen überbringen durfte. Gierig fingerten die Kleinen schon nach den knisternden Tüten mit den „echt coolen Jacken", und ruckzuck waren sie auch schon angezogen. Ein bisschen größer als nötig passen sie auch prima über Pullis und Jacken. „Die Westen-Aktion ergänzt sich wunderbar mit den Safety-Kids", lobte Bitzel auch die Aktion der hölzernen „Verkehrsmännchen", mit denen in der Fenchelstraße auf Kinder im Straßenverkehr aufmerksam gemacht wird. „Das ist mittlerweile schon ein richtiger Klassiker an unserer Schule und wir bedanken uns ganz herzlich dafür", freute sich Konrektor Robert Rodenberg. Auch Klassenlehrerin Nicole Petryk und ihre erste Klasse an der Grundschule Großsachsen freuten sich sehr und bedankten sich mit einem Lied. . Für jahrelange Kooperation mit den beiden Hirschberger Schulen ist auch die CDU dankbar, denn Aktionen wie diese gäbe es natürlich viele. „Das hat bei uns keinen politischen Hintergrund", betonte Bitzel. „Wir sind sehr froh, dass wir mit dabei sein können, etwas für die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr tun zu können." . „Und zieht Ihr Eure Westen jetzt auch immer an?", fragte die RNZ bei den Kleinen nach und hörte ein wild entschlossenes: „Jaaa !". Darüber würde sich die CDU gewiss sehr freuen. „Wir haben natürlich die Bitte an die Eltern und Lehrer, darauf zu achten, dass die Kinder ihre Westen auch wirklich anziehen", bat Bitzel um Unterstützung der Erwachsenen. . Denn gerade wenn es im Winter draußen dunkel wird, sind die Westen nicht nur cool, sondern erfüllen vor allem einen wichtigen Zweck. Durch die silbernen Reflektorstreifen sind die Kinder von Autofahrern schon auf weite Entfernung hin gut sichtbar. . Zum Abschied war nicht mehr ganz auszumachen, wer mehr strahlte - die neongelben Westen oder die Kinder, die dann auch noch in Uschi Pschowskis Korb mit knackig-roten Äpfeln vom Obsthof Mayer greifen durften. . |

| . Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten (WN) . Hirschberg. Die Festlegung von Terminen von Aktivitäten sowie die Vorbereitung der Bürgerbefragungsaktion und einige weitere Themen standen auf der Tagesordnung der ersten Sitzung des Vorstandes des CDU-Genieindeverbandes nach der Sommerpause. Die Vorsitzende des CDU-Genieindeverbandes Uschi Pschowski begrüßte die Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der CDU-Gemeinderatsfraktion und die Mitglieder der beratenden Auschüsse und Kommisionen sehr herzlich. . Die zum Start einer Bürgerbefragungsaktion vorgestellten Flyer zur Gestaltung des alten Ortskerns Leutershausen sollen nun an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. 500 Exemplare dieser Flyers waren bereits punktuell in Leutershausen in den Briefkästen / verteilt worden. Nun sollen bewusst beide Ortsteile mit einbezogen werden. Diejenigen, die bereits bei der ersten Verteilungsaktion einen ausgefüllten Flyer zurückgegeben haben, dürfen sich auch mit neuen Ideen nochmals beteiligen. Der CDU Hirschberg ist es wichtig zu erfahren, wie sich die Bürger die Veränderungen bei den Gebäuden und Freiflächen und die künftige Entwicklung des Gewerbes vorstellen. Ein neu gegründeter Arbeitskreis soll die weitere Vorgehensweise zu diesem Thema festlegen. . Ein weiteres Thema war die Feier anlässlich des Tages der deutschen Einheit. Am Tag der deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2011 wird man sich wieder auf dem Gelände bei der Grundschule Großsachsen treffen, wo der CDU-Gemeindeverband zum Gedenken dieses Ereignisses vor Jahren einen Baum der "Einheit" gepflanzt hatte. Dabei werden den Anwesenden auch Getränke angeboten. Es wird noch festgelegt, ob die Veranstaltung morgens oder nachmittags oder vielleicht sogar am Vorabend stattfindet. . In zwei Großeinsätzen der Mitglieder der CDU Hirschberg unter der Leitung von Karl Schnell wurde im Garten der Alten Villa in der Leu-tershausener Bahnhofstraße 37 Ordnung geschaffen. Die Gemeindeverwaltung soll nun gebeten werden, die verbleibenden Maßnahmen durchzuführen. . Im weiteren Verlauf der Sitzung bedankte sich die Vorsitzende Uschi Pschowski beim 2. Vorsitzenden Christan Würz für die Beteiligung bei den Ferienspielen der Gemeinde, wo er mit Unterstützung seiner Frau und dem Vorstandsmitglied Karina Mayer mit einer Gruppe von Kindern bei einem Verkehrstraining für 7 bis 10-Jährigen mit bezin-betriebenen Miniautos auf einem Übungsplatz bei Karlsruhe teilnahm. Für die Kinder sei dies ein Riesenspaß und eben auch sehr lehrreich gewesen. . Für die Schulanfänger der örtlichen Grundschulen werden auch in diesem Jahr wieder, wie in den letzten Jahren, Sicherheitswesten verteilt, die von der CDU-Hirschberg gespendet werden. Die Verteilung an die neuen Erstklässler ist in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen am Dienstag, den 20. September 2011 um 10.30 Uhr und an die Erstklässler an der Grundschule Großsachsen ebenfalls am Dienstag 20. September um 11.30 Uhr. . In der anschließenden Diskussion und den Gesprächen galten Glückwünsche dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Georg Wacker der in den Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport, sowie in den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst gewählt wurde. Gedankt wurde ihm für sein Engagement, dass das erfolgreiche, gegliederte und höchst durchlässige Schulsystem Baden-Württembergs erhalten bleibt und nicht infrage gestellt wird. Auf jeden Fall wird der Gemeindeverband die Arbeit des CDU-Landtagsabgeordneten Georg Wacker aber auch die Arbeit des Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers aufmerksam begleiten und ihnen die eigenen Vorstellungen näher bringen. Man ist erfreute, dass sowohl MdL Georg Wacker wie auch MdB Dr. Karl Lamers die konstruktiv kritische Begleitung der Basis wünschen. An der Diskussion haben sich sowohl Kreisrat Martin Hch. Bitzel als auch die CDU Gemeinderäte Karl Schnell, Ferdinand Graf von Wiser, Dr. Jörg Boulanger und Matthias Dallinger beteiligt. ed . |
| . Hirschberg. Auf die Spuren von Sebastian Vettel begaben sich 14 Kinder bei den Hirschberger Ferienspielen. Die Teilnehmer im Alter zwischen sieben und 10 Jahren besuchten mit Karina Mayer, Birgit und Christian Würz von der Hirschberger CDU das Verkehrsübungsgelände in Karlsruhe-Aue. Dort wurden die Kinder zunächst von Instruktor Mario in den Kurs eingewiesen. Hierbei liefen sie die Strecke zu Fuß ab, um die Streckenverhältnisse kennen zu lernen. Ganz nebenbei bekamen sie die Verhaltens- aber auch die Verkehrsregeln erklärt. Interessant war es zu beobachten, wie gut die Vorkenntnisse der Grundschulkinder schon gediehen waren. . Nun endlich hieß es einsteigen, anschnallen und auf das Startzeichen warten. Mit voller Konzentration ging es bei grüner Ampel los. Die Motoren heulten auf und das Gaspedal wurde niedergetreten. Mancher Beifahrer war froh, in der ersten Runde den Überrollbügel als Haltegriff nutzen zu können. Mit der Zeit wurden die Fahrer immer sicherer und meisterten den Kurs mit Stoppstellen, Kreisel, Fußgängerüberwegen und vielen anderen Verkehrssituationen mit Bravour. Als Überraschung konnten die etwas älteren Kids sogar noch einigen Runden auf Quads absolvieren. Hierzu mussten die Raser natürlich zur Sicherheit zuvor noch die Helme anlegen. Wie sagte ein begeisterter Junge abschließend: "Zum Glück gibt es hier keinen Blitzer." Nach einem ausgiebigen Vesper wurde die Rückreise angetreten, obwohl Daniel der Jüngste unter den Teilnehmern am liebsten bis in den Abend durchgefahren wäre. . |
| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 28. Juli 2011 . Hirschberg. Mit einer kurzen Einführung in das Thema des Abends „Atomausstieg – Realität oder Mythos“ begrüßte in der Löwenscheuer Leutershausen der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz vom CDU Gemeindeverband den Referenten Dr. Ulrich Zeitel, Landesvorsitzender des CDU Wirtschaftsrates. Kompetent und fachlich versiert stellte Zeitel am Anfang seines Vortrags ganz klar heraus: „Über den Beschluss zum Atomausstieg herrscht Einigkeit, auch über Parteigrenzen hinweg“. Daran sei nicht zu rütteln. Doch wie einig sei man über den Einstieg zur Energiewende? Und gerade hier herrsche noch großer Aufklärungsbedarf, den die CDU geführte Regierung ihren Bürgern bisher schuldig blieb. Doch wenn es uns nicht gelänge, unseren Industriestandort Deutschland zu einer verlässlichen, bezahlbaren und umweltverträglichen Energieversorgung innerhalb der nächste 11 Jahre auszubauen, könnten wir uns sehr schnell wirtschaftlich zu einer blockierten Republik entwickeln, betonte der Referent. Die Bundesregierung allein könne die Energiewende nicht stemmen und benötige dazu die Unterstützung der ganzen Gesellschaft. . Im Mittelpunkt von Zeitels Vortrag standen neu Punkte zum „Mythos“ der Energiewende und die Realität dazu. Mythos 1: „Die Stromversorgung Deutschlands kann schnell und ohne größere Schwierigkeiten auf erneuerbare Energien und ein dezentrales System umgestellt werden“. Die Realität sehe allerdings anders aus. „Kleinteilig Solarstromanlagen reichen nicht aus, um eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten. Zentrale Offshore-Windparks mit mehreren hundert Megawatt Leistung werden die Hauptlast des Ausbaus erneuerbarer Energien tragen müssen. Auch die Stromnetze müssten mit dem Ausbau der synchron laufen und in erheblichem Umfang ausgeweitet sowie neue Speichertechnologien entwickelt werden“. . Als Mythos 2 bezeichnete der Referent: „Für die Energiewende müssen nur wenige große Stromleitungen gebaut werden, die auch unter der Erde verlegt werden können“. Die Wahrheit sei, dass auf regionaler Ebene Verteilernetze ausgebaut werden müssten, die mit 27 Mrd. Euro die Stromkunden belasten. Und Mythos 3: „Die bestehenden Kernkraftwerke können ohne Probleme abgeschaltet werden ohne Beeinträchtigung der Energieversorgung in Deutschland“. Hier müsse ganz klar aufgeklärt werden, dass 8.400 MW Kernenergie durch die abgeschalteten 8 Atommeiler fehlen. Nämlich genau die Energieleistung, die derzeit aus Frankreich und Tschechien dazugekauft werde. – Deutschland werde vom Stromexporteur zum Atomstromimporteur. Dies bedeute aber auch höhere CO2-Emissionen durch verstärkten Einsatz bestehender fossiler Kraftwerke. . In Mythos 4 bis 9 ging es im Wesentlichen um Wind- und Solarstrom und kann sie die Kernenergie im vorgenommen Zeitplan ersetzten und entsprechende Speichermöglichkeiten geschaffen werden. Sind die Bürger bereit, persönliche Opfer beim Netzausbau zu bringen. . Zusammenfassend betonte Zeitel in seinem Vortag müssen wir der Bevölkerung zum Atomausstieg ehrlich sagen: „Strom wird erheblich teurer. Der notwendige Netzausbau ohne erhebliche Eingriffe in die Natur und ohne immense Kosten nicht möglich ist. Die Ziele von Kyoto und Kopenhagen in Bezug auf Verringerung der CO2 Emissionen sind in dem gegebenen Zeitrahmen nicht erreichbar. Wir werden auf absehbare Zeit abhängig von ausländischem Stromimport“. „Wenn wir das alles wollen“, sagte Zeitel, „ist ein endgültiger Ausstieg bis 2022 möglich“. . In der anschließenden lebhaften Diskussion, geleitet von Christian Würz, bei der Günter Seyrich die Aufklärung seitens der Bundeskanzlerin Merkel vermisse. So war auch allgemeine Tenor, Energie muss bezahlbar bleiben und jederzeit fließen, was durch den Schnellschuss des Ausstiegs bezweifelt wurde. Dr. Joachim Borggräfe meint als Fachmann, dass wir dabei um Steuererhöhungen nicht herum kämen. Hans Mayer allerdings vertrat die Meinung, es sei höchste Zeit zum Ausstieg. Man solle auch an die Gefahren durch Terroranschläge auf Atomkraftwerke denken, und vor allem an unsere Gesundheit. ef . |
| . Presse von Werner Hildebrand aus Rhein-Neckar-Zeitung . Hirschberg. (hil) „Wir gestalten mit Ihnen die Zukunft“. Mit diesem Schlagwort werden die Hirschberger Christdemokraten in die Verhandlungen um die Gestaltung der Leutershausener Ortsmitte einsteigen. In der Bahnhofstraße, Raiffeisenstraße, Hölderlinstraße und Fenchelstraße werden in absehbarer Zukunft Gebäude frei, die anderweitig genutzt werden sollen. Es handelt sich dabei um die Gebäude Feuerwehrhaus (Raiffeisenstraße) , Bauhof (Fenchelstraße) und Alte Schillerschule (Hölderlinstraße). . Mit dem von Karina Mayer entworfenen Flyer präsentierten sich am Samstagmorgen in der Leutershausener Markthalle die komplette CDU-Vorstandsspitze und die fast vollzählig versammelte Gemeinderatsfraktion. „Es sollen die Bürger angesprochen und vor allem mit einbezogen werden, wir wollen kein Stuttgart 21 in unserer Gemeinde“, betonte die CDU-Vorsitzende Uschi Pschowski, die den Flyer in ganz Hirschberg verteilen will. Dann wollen die Christdemokraten die Reaktion der Bürger abwarten. . Die ersten Anregungen kamen am Samstag schon vor Ort von einigen interessierten Bürgern. So hätten einige gerne die Möglichkeit gesehen, die Markthalle im hinteren Gartenbereich als Freifläche zu nutzen und , wenn möglich, mit einer kleinen Bewirtung zu versehen. Christian Würz, Zweiter CDU-Vorsitzender, fand diesen Vorschlag gut, denn „gerade in Verbindung mit dem Kino wäre dies eine ideale Lösung“. Allerdings stelle sich laut Würz auch die Frage, kann man diese Ideen auch umsetzen und sind sie finanzierbar? Wichtig erscheint ihm: „Was ist machbar, was ist möglich und was ist durchführbar“! . Wie wichtig dieses Thema ist, zeigte auch die Präsenz von Bürgermeister Manuel Just, der sich ebenfalls dazu äußerte: „Ich finde, eine tolle Aktion, weil es ein Thema ist, das seit Jahren in der Gemeinde immer wieder thematisiert wird. Aber es bleibt immer aktuell, solange wir das Problem nicht gelöst haben, beziehungsweise den Wunsch, den wir hier haben, einfach zu behandeln und das Gewerbe zu stärken. . Das wird ein top-aktuelles Thema bleiben und die CDU trägt natürlich dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zu fragen. Denn es ist unstrittig, dass es ein zentraler Ortsmittelpunkt für Leutershausen sein kann, wahrscheinlich sogar der einzige, den wir haben, und den müssen wir stärken. Da fragt man sich, wie kann man langfristig diesen Ortsmittelpunkt noch mehr stärken. Die Überlegungen, die wir bisher von Seiten des Rathauses haben, sind eben die, dass man versucht, die Schillerschule so in dieses Areal zu integrieren und dass man hier die Gemeindebücherei langfristig unterbringt. Auch das Feuerwehrhaus wird leer, sodass man hier jetzt Flexibilität hat. Wir müssen versuchen, dass wir mittelfristig in das Landes - Sanierungsprogramm kommen, um mit Geldern des Landes Baden-Württemberg eine solche Sanierung überhaupt bezahlen zu können.“ . Christian Würz brachte es auf den Punkt: „Die Bürgerschaft von Leutershausen soll deswegen mit einbezogen werden, um einfach mal zu erfahren, wie stellen sich die Bürger die Veränderungen vor, was können wir verändern, was neu dazu nehmen, sollen alte Gebäude abgerissen und neue gebaut werden, welche Geschäfte kann man dazu nehmen, wie sieht es mit Grünflächen aus“? . CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger sprach die nun bald fast leer stehenden Gebäude wie Feuerwehhaus, Schillerschule und Bauhof an und plädierte mit den interessierten Bürgern für eine sinnvolle Nutzung. Deswegen können die Hirschberger Bürger auf dem Flyer ihre Wünsche und Anregungen deutlich machen und werden gleichzeitig um ihre Meinung gebeten: „Welche Einrichtungen des öffentlichen Lebens gehören in die Ortsmitte“, oder „Wollen Sie eine Tiefgarage, verkehrsberuhigendende Maßnahmen, behinderten - und kinderwagengerechten Ausbau und welche Angebote des täglichen Bedarf fehlen“?, um nur einige zu nennen. . „Die CDU-Hirschberg wird zu gegebener Zeit erneut an die Öffentlichkeit gehen“, sagte Uschi Pschowski, die sich mit der Resonanz bei dieser Präsentation an der Markthalle sehr zufrieden zeigte. . |

| . Presse von Walter Dallinger aus Weinheimer Nachrichten . HIRSCHBERG. 15 000 wird die Gemeinde Hirschberg die Namensänderung des Bundesbahnhofs in „Heddesheim-Hirschberg" kosten. Das erläuterte CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger. Er sprach bei der jüngsten Vorstandssitzung der Hirschberger Christdemokraten über die Arbeit der Fraktion. Zuvor hatte die Vorsitzende Uschi Pschowski alle Mitglieder begrüßt. Die Haushaltssituation der Gemeinde stelle sich, dank des wirtschaftlichen Aufschwungs, positiver dar als in der Etatplanung ursprünglich vorhergesagt, erklärte Boulanger. . Für die Betreuung jüngerer Kinder würden zwei weitere Kindergartengruppen eingerichtet. Bei den Ferienspielen der Gemeinde wolle die CDU wieder ein Verkehrstraining für Sieben- bis Zehnjährige organisieren. Im letzten Jahr war das Verkehrstraining mit benzinbetriebenen Miniautos auf einem Übungsplatz ein großer Erfolg. . Strom-Zukunft: ungewiss Außerdem berichtete Kreisrat Martin-Heinrich Bitzel über seine Arbeit im Kreis, wobei er ebenfalls die verbesserte Finanzsituation betonte. . Die von der Bundesregierung beschlossene Ablösung der Atomkraftwerke werde vom CDU-Gemeindeverband Hirschberg als sehr ehrgeiziges Ziel angesehen. Die Zukunft der Voraussetzungen für einen Ausstieg - wie neue Stromtrassen, Speicherkraftwerke und Realisierung von Einsparpotentialen - sei jedoch ungewiss. Die CDU befürchte sogar eine Abhängigkeit von Stromimporten aus dem Ausland. Deswegen sehe man eine datumsgenaue Festlegung der Abschaltung einzelner Kraftwerke bereits als verwegen an. wd . |
| . Presse von Erich Dallinger . Hirschberg. Der Seniorennachmittag der CDU Hirschberg hat lange Tradition. Im Mittelpunkt des Treffens standen wieder der gemütliche Plausch, aber auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder. In diesem Jahr gab es noch ein Referat des CDU Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger zum Thema „Das aktuelle Erbrecht“ (siehe folgender Bericht). . Zuvor begrüßte die Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Hirschberg Uschi Pschowski die Gäste, insbesondere den Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und die Vorsitzende der Frauenunion Laudenbach Erna Fuhrmann sowie den Referenten des Nachmittags Dr. Jörg Boulanger. . Die Vorsitzende Uschi Pschowski wies darauf hin, dass die CDU seit mehr als 35 Jahre zu diesem Treffen einlade und diese Einladung nicht nur vor Wahlen mache, sondern alljährlich. Schnell war dann auch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen serviert. . Erster Höhepunkt des Seniorennachmittags waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Dabei wies die Vorsitzende Pschowski darauf hin, dass jede Vereinigung, also auch die Parteien nur wirken und ihre Ziele und Aufgaben erfüllen können, wenn sich Menschen in der Partei oder Vereinen engagieren. . Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers nahm der zweite Vorsitzende Christian Würz die Ehrungen vor. Für ihren engagierten Einsatz in der CDU Deutschland und für die Verbundenheit wurde für 10-jährige Mitgliedschaft Karin Kunz und für 35-jährige Mitgliedschaft Hans Lochbühler mit der Ehrenurkunde und der Anstecknadel der Christlich Demokratische Union Deutschland geehrt. Der Abgeordnete Lamers unterstrich bei der Überreichung der Urkunde, dass solche Mitglieder ein wesentliches Fundament der Partei seien. Die Urkunden waren u. a. von der Vorsitzenden der CDU Deutschland Dr. Angela Merkel unterzeichnet. . Anschließend ging Dr. Karl A. Lamers noch kurz auf das aktuelle außenpolitische Geschehen in Libyen ein. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Druck des Westens so groß wird auf Gaddafi und dieser resigniert und aufgibt. Die Bundesrepublik sei bereit zu humanitärer Hilfe und zur Mitarbeit beim Aufbau der Demokratie in Ägypten, Tunesien und Libyen. Schließlich sprach Lamers noch die Katastrophe in Japan an und meinte mit Fukushima sei die Welt verändert worden. Für die Regierung und insbesondere die CDU gelte: „Wir legen den Schalter um und wollen so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen“. Dabei sollen erneuerbare Energien verstärkt aufgebaut werden. Die CDU werde entsprechende Vorschläge im Bundestag unterbreiten. ed . |
| . Presse von Erich Dallinger . Hirschberg. Beim Seniorennachmittag referierte der Vorsitzende der CDU Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger über das aktuelle und modernisierte Erbrecht. Er wies in seinem Vortrag daraufhin, dass in Deutschland in diesem Jahrzehnt etwa acht Millionen Haushalte Vermögenswerte in Höhe von rund zwei Billionen Euro vererben werden. Die wohl verbreiteteste Form des Erbrechts sei das eigenhändig geschriebene Testament. Dieses sei besonders bequem zu erstellen, da es keine Kosten verursacht, nur ein Stück Papier benötigt und stets geändert oder vernichtet werden könne. . Die Nachteile: Es kann verfälscht werden oder verloren gehen. Daher empfahl Boulanger, selbstgeschriebene Testamente beim zuständigen Amtsgericht oder Notariat zu hinterlegen und zuvor von einem Notar beglaubigen zu lassen. . Weit verbreitet sei zudem das gemeinschaftliche, das sogenannte „Berliner Testament". Hier bestimmen die Ehegatten, dass ihr Vermögen im Todesfall zunächst dem hinterbliebenen Partner zufallen soll. Erst wenn auch dieser stirbt, wird das Vermögen auf einen Dritten, meist die Kinder, übertragen. . Boulanger sprach Vor- und Nachteile sowie die „Wiederverheiratungsklausel" an. Sollte der Hinterbliebene nochmals heiraten, ist er verpflichtet, den gemeinsamen Kindern, mindestens den gesetzlichen Erbteil auszuzahlen. . Zuletzt wurde von Boulanger das Vererben und Verschenken von Immobilien, sie steuerfreie Schenkung und die Bewertung des Grundvermögens angesprochen. ed . |

| . Presse von Redakteurin Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) . Hirschberg. (ans) Die CDU-Jahreshauptversammlung war geprägt von gemischten Gefühlen. So ging es nicht nur um Lokal-, sondern auch um Energiepolitik. Und die Mitglieder gedachten bei der Versammlung im Gasthaus „Zum Löwen" am Donnerstagabend nicht nur der verstorbenen Christdemokraten, sondern auch der Erdbeben-Opfer in Japan. . Es ging es aber durchaus auch mal lustig zu. Da streckte plötzlich während der Rede des Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger ein Mann den Kopf durch die Tür und fragte: „Entschuldigung, sind Sie von den Grünen?" Großes Gelächter war die Folge. „Sehen wir so aus?", konterte Boulanger augenzwinkernd. Gerade aus dem Baubegleitenden Ausschuss fürs Kommunale Hilfeleistungszentrum gekommen, informierte er darüber, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung die Gewerke größtenteils (70 Prozent) vergeben werden sollen. Und die frohe Botschaft: „Es wird 120 000 Euro günstiger als die Kostenberechnung des Architekten." Geld, das die Kommune gut brauchen kann. „Wir müssen sparen, aber es darf keinen Stillstand geben", sagte der CDU-Gemeinderat. Unter anderem bezüglich der Ortsmitte Leutershausen wollen die Christdemokraten tätig werden. „Das wird 2011 unser Hauptthema sein." . Der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz informierte darüber, dass im April eine Bürgerbefragung stattfinden soll. Hierzu erhalten alle einen Flyer, der unter anderem klären soll: „Was wünschen, sich die Hirschberger für die frei werdenden Gebäude?" Wie Würz im RNZ-Gespräch erläuterte, soll das Ergebnis als Auftrag für die Fraktion gesehen werden. . Vorsitzende Uschi Pschowski forderte die Mitglieder auf, den CDU-Kandidaten für die Landtagswahl, Staatssekretär Georg Wacker, zu unterstützen. Der schaute vor seiner „Nachttour" im Wahlkreis auch schnell vorbei und ging vor allem auf die Energiepolitik ein. Er warb dafür, die Kernenergie als Brückentechnologie zu sehen und parallel den Anteil an erneuerbaren Energien auszubauen. . Der Landesverbandsvorsitzende des Wirtschaftsrats, Dr. Ulrich Zeitel, erläuterte später die Konsequenzen bei einem abrupten Atomausstieg: massive Eingriffe in die Natur durch die Hochspannungsleitungen, die die alternative Energie transportieren müssten, und der Bau von riesigen Speichern. Daher auch große Kosten und steigende Energiepreise. . Um Kosten ging es im Bericht von Norbert Raab. Der Schatzmeister präsentierte zwar gute Zahlen, musste aber vom „Schlossfest" ein Minus vermelden. Doch alle waren sich einig, dieses beizubehalten, zumal es eine gute Eigenwerbung sei. . Die Kassenprüfer Franz Maier und Felix Bendiek bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Bendiek appellierte aufgrund der Altersstruktur der Hirschberger CDU mit ihren 82 zahlenden Mitgliedern, jüngere zu gewinnen. . Kreisrat Martin Heinrich Bitzel stellte die Kreistagsarbeit vor und gab auch eine Anregung des Kreisvorsitzenden der Senioren-Union weiter. Nämlich eine solche in Hirschberg zu gründen. Pschowski begrüßte die Idee, forderte aber zur Werbung jüngerer Mitglieder auf. . |
| . Hirschberg. Schon im letzten Jahr pflegte der CDU Gemeindeverband Hirschberg den gemeindeeigenen Garten der Alten Villa in Leutershausen. Und am letzten Samstag ging es weiter mit einer Frühjahrsüberholung und Säuberungsaktion, an der sich auch der CDU Kandidat des Wahlkreises für die Baden-Württembergische Landtagswahl, Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL beteiligte. Wacker, der kräftig mit anpackte und in seinem Schubkarren Steine abtransportierte sagte: „Es ist eine hervorragende Aktion der CDU Hirschberg, wo aktive Mitglieder anpacken, hier dieses Villagelände bereinigen und notwendige Grünarbeiten ableisten.“ Dies sei auch eine Form des bürgerschaftlichen Engagements, wo Menschen nicht nur über Politik reden, sondern einfach etwas für die Gesellschaft leisten. Weiter sagte der Abgeordnete: „Ich finde es ganz toll, was die Orts-CDU in Hirschberg tut, viele Stunden freizeitlicher Arbeit tätigt, um das wunderbare Gelände rund um die Alte Villa sauber zu halten.“ Die 20 fleißigen Helfer unter Leitung von Gemeinderat Karl Schnell und Gärtnermeister Stefan Beck hatten sich auf jeden Fall den Tag über viel vorgenommen, nämlich die sieben Meter hohe Hecke entlang der Grenze zu kürzen und auf dem Garagendach das Efeu zurückzuschneiden. Dann 4qm Schutt und Steine des baufälligen alten Schweinestalls auf die Depotonie zu transportieren. Daneben den Brunnen zu putzen und abzudampfen. Ferner Mubo in Pflanzenbeete einfüllen und einzupflanzen. Zum Schluss noch aus den zwei Teichen den Schlamm entfernen und den Villahof abdampfen. In der Mittagspause kam nochmals Georg Wacker zu Wort, der an die Wähler appellierte, doch am 27. März unbedingt zur Landtagswahl zu gehen. Denn es gehe bei dieser Wahl um sehr viel. Die Alternativen sind klar betonte der Abgeordnete: „Entweder es gibt die Fortsetzung einer CDU geführten Landesregierung oder wir bekommen eine Linksregierung in Baden-Württemberg.“ Grün-Rot wolle man aber nicht haben, dafür seien ihm die Menschen in unserem Lande zu schade. „Vielmehr wollen wir die Fortsetzung unserer erfolgreichen Politik“, dafür kämpfen wir, betonte der CDU-Kandidat. Die Vorsitzende Uschi Pschowski fand es sehr gut, dass Georg Wacker in die Alte Villa gekommen war, um Schwerstarbeit bei der Gartenaktion zu übernehmen. „Wir werden ihn natürlich kräftig im Wahlkampf unterstützen“, sagte die Vorsitzende und gab weiter bekannt, dass am 19. Und 26. März Schirmstände bei den Edekamärkten beider Ortsteile zu Gesprächen die Bevölkerung einladen, an denen auch der CDU-Kandidat Rede und Antwort stehen werde. ef . |
Bild kann größer geklickt werden.
| . Presse von Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 8. Januar 2011 . Hirschberg. (ans) Hirschberg hatte in den letzten Tagen hohen Besuch. De Montferrand (Foto vorne Mitte) war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO, nach Heidelberggekommen und machte dabei auch Station in Hirschberg. Nach einem Mittagessen im Hotel Krone fand eine Gesprächsrunde mit Bürgermeister Manuel Just, Peter Johe als stellvertretendem Vorsitzenden des Hirschberger Partnerschaftsvereins, CDU-Staatssekretär Georg Wacker, CDU-Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und der CDU-Vorsitzenden Uschi Pschowski im Schloss der Grafen von Wiser statt. Adalbert Graf von Wiser meinte, dass er selten so „hochkarätigen Besuch" habe und erinnerte an den Besuch des einstigen Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Für den Bürgermeister war es „ein toller Start ins Jubiläumsjahr". Schließlich feiert Hirschberg 2011 mit den französischen Kommunen Brignais und Schweighouse 25-jähriges Partnerschaftsbestehen. De Montferrand hob bei Weihnachtsplätzchen und Kaffee hervor, wie wichtig es sei, dass sich die Bürger in Europa kennen. Interessiert nahm er in der Bibliothek das Lieblingsbuch von Graf von Wiser in Augenschein, die „Histoire naturelle" aus dem 18. Jahrhundert, genoss den Ausblick aus dem Schloss und trug sich in die Gästebücher der Gemeinde und des Grafen ein. . Gelebte Freundschaft „Berlin ist eigentlich nicht Deutschland." Diese Erkenntnis teilte der französische Botschafter, Bernard de Montferrand im Dezember dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO, mit. Woraufhin ihn dieser prompt zu sich in seinen Wahlkreis einlud. Und de Montferrand sagte zu: Gestern war er in Heidelberg und Hirschberg zu Gast. In der kleinen, aber feinen Kommune an der Bergstraße aß er zu Mittag und wurde im Schloss der Grafen von Wiser zu einer Gesprächsrunde empfangen. Ein passender Zeitpunkt aus Sicht von Bürgermeister Manuel Just. Hirschberg feiert 2011 25-jährige Partnerschaft mit den französischen Kommunen Brignais und Schweighouse. De Montferrand, der 36 Jahre De Montferrand. als Diplomat in der ganzen Welt unterwegs war, schätzt die Metropolregion. „Vor allem wegen ihrer Nähe zu Frankreich", witzelte er im RNZ-Gespräch. Dann, wieder ganz ernst, sagte er: „Was ich sehr schätze in Baden-Württemberg, ist die Wirtschaftsdynamik." Die niedrige Arbeitslosenquote hier bewertet er als „bemerkenswert". Der Botschafter hat auch beobachtet: „Wir brauchen heute mehr Europa denn je." Dies nicht zuletzt deshalb, um sich in der „wirtschaftlichen Welt" behaupten zu können. „Wir brauchen für die Stabilität von Europa den Euro", warb er für die gemeinsame Währung. Deutschland und Frankreich bezeichnete er als „Rückgrat" von Europa. Wenn diese beiden Länder etwas zusammen machen, „dann läuft es". „Wenn sie keine gemeinsame Lösung finden, dann läuft nichts", sagte der Botschafter. Für die guten Beziehungen zwischen den Ländern sei es aber wichtig, dass diese nicht nur auf Regierungsebene stattfinden, sondern dass sich die Bürger in Europa kennen. Dabei werde die deutsch-französische Freundschaft gelebt - „von Mensch zu Mensch". Dies liege auch an den regen Austauschen. Bis zu seinem letzten Tag im Amt wolle er den Dialog fördern. Auch Lamers hob hervor, wie großartig sich die deutsch-französischen Beziehungen, einst so „wechselvoll", entwickelt haben. CDU-Staatssekretär Georg Wacker belegte dies mit einer beeindruckenden Zahl. Von 1111 Kommunen in Baden-Württemberg pflegen 433 aktive und formale Partnerschaften mit Frankreich. Weitere 100 seien in die Wege geleitet worden. . |
| . Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 14. Dez. 2010 . Hirschberg. Zarte Harfenklänge erfüllen den Saal im Hotel Krone in Großsachsen. Sigrid Haselmann spielt das Instrument - und umrahmt damit die Weihnachtsfeier der Hirschberger CDU. Eröffnet wurde diese von der Gemeindeverbandsvorsitzenden Uschi Pschowski, die dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers zur Wahl des Präsidenten der parlamentarischen Versammlung der NATO gratulierte. Bevor man zum weihnachtlichen Teil des Abends kam hielt Pschowski einen Rückblick auf 2010. So gab es beispielsweise einen wirtschaftspolitischer Abend mit Dr. Ullrich Zeitel, zum Thema "NATO im 21. Jahrhundert" mit Generalleutnant Roland Kather oder einen bildungspolitischen Abend mit Staatssekretär Georg Wacker. . Das Ziel: Landtagswahl gewinnen Pschowskis besonderer Dank galt Emil Fäßle, der für die Öffentlichkeitsarbeit und die Homepage zuständig ist, sowie Hanne Schnell, die den Schriftverkehr abwickelt, und Karl Schnell für die Leitung und Organisation des Arbeitseinsatzes "Alte Villa", der im kommenden Frühjahr weitergeführt werde. Auch im kommenden Jahr werde die Arbeit nicht weniger, meinte Vorsitzende Pschowski, denn am 27. März stünden die Landtagswahlen an und die wolle man gewinnen, damit Stefan Mappus weiterhin Ministerpräsident bleibe. Kultus-Staatssekretär Georg Wacker dankte dem CDU-Gemeindeverband für die Arbeit und die Unterstützung. Wie in den Kommunen sei die CDU auch im Landtag die treibende Kraft und es sei in der Koalition gute Arbeit geleistet worden. . Norbert Raab erhält höchste Ehrung Christian Würz und Dr. Lamers nahmen zusammen mit Pschowski die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Die Jubilare erhielten sowohl eine Urkunde als auch eine Ehrennadel. Einen besonderen Dank durfte Norbert Raab entgegennehmen. Er wurde von Pschowski für 50-jährige Mitgliedschaft und jahrzehntelange Mitarbeit im Vorstand mit der Verdienstmedaille der CDU Deutschland ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die CDU zu vergeben hat. . Weiter wurden geehrt für 10-jährige Mitgliedschaft Karin Kunz, für 15 Jahre Klaus Schulz junior, für 20 Jahre Bernd Ehret, für 30 Jahre Dr. Norbert Thünker und Dr. Rolf Riedel, für 35 Jahre Felix Bendiek, Heinrich Krebs, Hans Lochbühler, Hans Mayer, Winfried Seybold, Heinz Stüben und Helmut Rollfelder; für 40 Jahre Werner Braun; für 50 Jahre Norbert Raab. . Dr. Lamers gratulierte den Geehrten und bat die Mitglieder, der CDU auch weiterhin die Treue zu halten. In einem kurzen politischen Rückblick stellte er fest, dass die Bundesrepublik gut aus der Wirtschaftskrise herauskomme. Verantwortung zu übernehmen wenn alles gut laufe, sei leicht. Anders sei dies, wenn einem der Wind in das Gesicht blase. Ebenso wie Lamers dankte auch Bürgermeister Manuel Just den Mitgliedern des Gemeindeverbandes für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, auch, wenn man nicht immer einer Meinung sei, wie er mit einem Lächeln hinzufügte. Für den weihnachtlichen Teil der Feier hatte Ehrengemeinderat Martin Stöhrer die Moderation übernommen. Mit Geschichten und Liedern sowie der "Musik aus der Renaissance" von Sigrid Haselmann stimmten sich die Besucher auf die Weihnachtszeit ein. Nach einem Gedicht von Heinrich von Laufenburg von der Krippe und dem gemeinsam gesungenen Lied lauschten alle Gäste zwei selbst komponierten Stücken der Harfenistin Sigrid Haselmann. Mit Gesprächen an den Tischen klang der Abend aus. e.d. . |

| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 26. November 2010 . Hirschberg. Die CDU Fraktion unter Vorsitz von Dr. Jörg Boulanger hat auf ihrer letzten Sitzung unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der Gemeinde den Entwurf zum Haushaltsplan 2011 beraten. Gemeinderat Ferdinand Graf von Wiser betonte: „Wir achten darauf, dass der Rahmen der verfügbaren Mittel nicht überschritten wird und erkennen die Notwendigkeit der Begrenzung der Ausgaben auf das Notwendige an.“ Dies gelte auch für die Erforderlichkeit einer Darlehensaufnahme in 2011, um die begonnenen Großprojekte, wie Hilfeleistungszentrum und Seniorenzentrum, weiterführen und vollenden zu können. . Gleichwohl dürfe, wie die CDU bereits mit den Anträgen zum Haushalt 2010 zum Ausdruck gebracht hatte, kein Stillstand für neue Projekte in der Gemeinde entstehen. . Für die Haushaltsberatungen 2011 beantragt die CDU-Fraktion im Verwaltungshaushalt, das gemeindeeigene Grundstück in der Ladenburger Straße im Jahr 2011 zu einem angemessenen Preis zu veräußern, um den finanziellen Spielraum für anstehende Projekte zu vergrößern. Damit könnten die weiter von der CDU beantragten Mittel im Vermögenshaushalt für den erforderlichen Radweg aus Leutershausen in den Gewerbepark verwendet werden. . Ferner werden 5000 Euro beantragt als Planungsrate zur Erstellung eines Gestaltungs- und Nutzungskonzeptes für die Ortsmitte OT Leutershausen - Bereich Bahnhofstraße, Hauptstraße, Fenchelstraße - zur Verwendung bzw. Nutzung der in diesem Bereich gelegenen Grundstücke und Gebäude der Gemeinde. Weiter wird gefordert die Erstellung einer Straßenbeleuchtung an der Leutershausener Sraße zwischen der „Oberen Bergstraße“ und Friedhof Großsachsen, wobei die Finanzierung hierfür im Rahmen der Vergabe der Stromkonzession diskutiert werden soll. . Desweiteren hält die Fraktion die Errichtung einer Trainingshalle an einem der untersuchten Standorte, vorrangig auf dem Gelände der Sachsenhalle im OT Großsachsen dringend für notwendig, um den Sportübungsbetrieb für die Jugend aller Hirschberger Sportvereine zu gewährleisten. Hierfür soll eine Planungsrate von 5000 Euro zur Klärung der baurechtlichen Fragen für das Gelände an der Sachsenhalle (Bebauungsplanänderung) bereitgestellt werden. . Unabhängig von dem zur mittelfristigen Finanzplanung 2010 vorliegenden Gemeinderatsbeschluss ist die Klärung der Rechtslage für die Errichtung einer solchen Halle am Standort in Großsachsen erforderlich. Dies ist auch Grundlage für Überlegungen und etwaige konkrete Planungen von TVG und SGL zu eigenen Finanzierungsbeiträgen oder Eigenleistungen der Vereine. Eine zusätzliche Übungs- und Trainingshalle ist für die Vereins- und Jugendsportarbeit in Hirschberg existenziell. Es müssen deshalb alle Maßnahmen durchgeführt werden, die dieses Projekt voranbringen können. Ef . |
| . Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom Nov. 2010 Hirschberg. Aktives Mitgestalten der Kommunalpolitik und Pflege der Geselligkeit gehören seit mehr als 60 Jahren zum Jahresprogramm der Hirschberger Christdemokraten. In der Zeit um Martini gehört dazu auch das traditionelle Martinsgansessen zu dem die CDU in das Hotel "Haas'sche Mühle" im Großsachsener Tal eingeladen hatte. Dort hatten sich die Gäste an den schön eingedeckten Tischen niedergelassen, denen die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Uschi Pschowski herzliche Willkommensgrüße entbot. Ein besonderer Gruß galt dem Landtagsabgeordneten Staatsekretär Georg Wacker mit Frau sowie dem Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger und den Gemeinderäten. Uschi Pschowski überbrachte die Grüße des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, der in Berlin weilte und deshalb nicht dabei sein konnte. Die Gemeindeverbandsvorsitzende gab der Hoffnung Ausdruck, dass Hans Mayer vom Gänsehof das Federvieh wohl gut gemästet hat und wartete man gespannt auf die knusprige Gans oder Gänsebrust. Dazu gab es Knödel, glasierte Maronen, Rahmwirsing und Apfelrotkraut. "Wir wollen heute Abend in erster Linie die Geselligkeit pflegen" sagte die Gemeindeverbandsvorsitzende, doch ganz ohne Politik gehe es allerdings nicht. Zwischen dem gemischten Blattsalat und dem Hauptgericht war Zeit die der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger nutzte kommunalpolitische Themen anzusprechen. Dr. Boulanger wies darauf hin, dass man am Samstag rund um die Alte Villa in der Leutershausener Bahnhofstraße den Garten auf Vordermann gebracht habe. Diese Aufgabe habe der CDU-Gemeindeverband übernommen und er freute sich, dass so viele Parteifreunde mit Axt, Schaufel, Spaten, Säge oder Rebschere gekommen waren um mitzuhelfen dem Garten wieder ein ordentliches Aussehen zu geben, denn alles war überwuchert so dass schon kräftig, unter fachmännischer Leitung von Gemeinderat und Bauunternehmer Karl Schnell und seinem Gartenspezialisten Beck, zugelangt werden musste um diesem Seniorenbegegungsgarten wieder ein ordentliches Aussehen zu geben. Bürgermeister Manuel Just, der gekommen war, freute sich über das Engagement der CDU Hirschberg, zumal durch diesen Arbeitseinsatz der Gemeinde ja auch finanzielle Mittel erspart blieben um diese Arbeit auszuführen. Im Übrigen sei der Bauhof derzeit nicht in der Lage derartige Arbeiten durchzuführen, da viele andere Arbeiten ebenfalls auf ihre Erledigung warten. Für Dr. Boulanger war es ein tolles Erlebnis, dass so viele CDU-Mitglieder gekommen waren um mitzuarbeiten. Da man nicht fertig wurde, werde die Aktion im kommenden Frühjahr weitergehen, sagte Gemeindeverbandsvorsitzende Uschi Pschowski. Vielleicht werde man noch die eine oder andere Überraschung erleben, wie bei dieser ersten Aktion als plötzlich eine steinerne Eule zutage trat die vorher unter dem Efeu nicht zu sehen war. Auch zwei Teiche seien aufgetaucht die man im Frühjahr dann noch säubern werde. Uschi Pschowski dankte allen Helfern für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Jörg Boulanger sprach dann die aktuellen kommunalpolitischen Themen an wobei er zunächst auf den Haushalt der Gemeinde einging. Die CDU fühle sich zu einer sparsamen Haushaltsführung verpflichtet, denn die Mittel seien knapp geworden. Man hoffe, dass der Wirtschaftsaufschwung auch auf die Gemeinde durchschlägt. Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer seien zufrieden stellend, bei der Zuweisung aus dem Einkommensteuer aber schlecht, sodass die Zuführungsrat vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt geringer ausfalle. Daher habe man zur Zeit für neue Projekte kein Geld. Zunächst gelte es die vorgesehenen Großprojekte wie das Hilfeleistungszentrum mit neuem Bauhof, das Seniorenzentrum und den Zuschuss zum zweigleisigen OEG-Ausbau zu finanzieren. Die CDU werde, jedenfalls dem Gebot der Sparsamkeit Rechnung tragen und daher keine Anträge für neue Projekte stellen. Trotz Sparsamkeit wolle man die Gestaltung der Ortsmitte Leutershausen voran bringen und mit der Gestaltung des Gartens der Alten Villa werde man von Seiten der CDU eine schöne Seniorenbegegnungsstätte im Freien schaffen. Mit der Schillerschule, den Feuerwehrhäusern in Großsachsen und Leutershausen und dem Bauhof an der Fenchelstraße seien Flächen vorhanden die beplant werden müssten. Hier sollte man die Bürger beteiligen und um entsprechende Vorschläge bitten meine die CDU. Was gemacht werden könnte sei der Radweg zwischen Leutershausen und dem Gewerbegebiet. Hier habe man konkrete Planungen über den Verlauf des Weges ausgearbeitet. Seine Herstellung würde rund 100.000 Euro kosten, die durch den Verkauf des gemeindeigenen Bauplatzes an der Ladenburger Straße neben dem Pfadfinderheim gut finanziert werden könnten. Ja es sei hier sicherlich noch ein ansehnlicher Betrag übrig, sodass auch die Straßenbeleuchtung zwischen der Oberen Bergstraße und dem Großsachsener Friedhof möglich würde. Diese Finanzierung könnte auch in den neuen Stromlieferungsvertrag aufgenommen werden, sodass für die Gemeinde keine Kosten anfallen würden. Dies sollte auf jeden Fall bei den Verhandlungen für den Konzessionsvertrag eingebracht werden. Über Flyer und bei Schirmgesprächen die für das Frühjahr 2011 vorgesehen seien wolle sich die CDU ein Meinungsbild der Leutershausener und Großsachsener verschaffe und einholen. Die CDU plädiere zudem dafür, die Fachhochschule Kehl für einen Ideenwettbewerb mit ins Boot zu holen als Diplomarbeit für die Studenten der Verwaltungs-Fachhochschule Kehl. Natürlich kam das Essen und Trinken nicht zu kurz und die Martinsgans mundete ausgezeichnet. Im weiteren Verlauf des Abends, sprach Landtagsabgeordneter, Staatssekretär Georg Wacker landespolitische Themen an. Er meinte, dass viel geleistet wurde und werde. Auch unter dem neuen Ministerpräsidenten Stefan Mapus laufe alles ganz normal. Das was sich die CDU-Fraktion vorgenommen und versprochen habe, sei erfüllt worden. Bei den anstehenden Landtagswahlen kämpfe man dafür, dass Baden-Württemberg weiterhin von der CDU mitregiert werde. Baden-Württemberg habe auf jeden Fall keine schlechte Regierung verdient. Bekannt gegeben wurde noch, dass die Weihnachtsfeier der CDU am Sonntag, dem 12. Dezember 2010 um 19 Uhr im Hotel "Krone" in Großsachsen stattfindet. Die Mitglieder mit ihren Angehörigen und Freunde sind dazu herzlich eingeladen. ed . |
| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 9. Nov. 2010 . Hirschberg. Umfangreiche Gartenarbeit im Herbst ist nicht Jedermanns Sache, doch jetzt ist es wieder soweit. Umso mehr freute sich auch Bürgermeister Manuel Just über die Gartenaktion rund um die gemeindeeigene „Alte Villa“ in Leutershausen, die der CDU Gemeindeverband am letzten Samstag mit 20 Mitgliedern startete. Unter Leitung von Gemeinderat Karl Schnell und dem stellvertretenden Vorsitzenden Christian Würz waren die meisten Helfer damit beschäftigt, die von Landschaftgärtner Stephan Beck fachmännisch geschnittenen Zweige der kreuz und quer wuchernden Haselnusssträucher, Ulmen, Sommerflieder, Rosen und Farne in den bereit gestellten Container zu transportieren. . Doch es gab noch mehr zu tun. So sah man, wie sich Rita Jäck an der Sandsteinaußenmauer an drei Zentimeter dickem Moos mit einem Schippchen zu schaffen machte. Anschließend versetzte Norbert Brand die Mauer mit einem Dampfstrahler fast wieder in seinen Neuzustand. Auch die zwei kleinen Teiche im Garten erhielten von Dr. Jörg Boulanger eine Erneuerung mit frischer Füllung, während unmittelbar daneben sich Matthias Dallinger mit einer Motorsense um den hochgeschossenen Rasen kümmerte. Karin Kunz, Ferdinand Graf von Wiser und Walter Dallinger sowie die anderen fleißigen Helfer mühten sich, die gefallenen Blätter und den restlichen Grünschnitt zu bündeln. Zum Schluss kamen so 15 Kubikmeter in fünf Containern zusammen, die zur Weinheimer Grünschnittdeponie gefahren wurden. Damit es im Winter aber nicht zu kahl aussehe, gab Landschaftsgärtner Beck die Parole vor: „Immergrüne Pflanzen seien weitestgehend zu erhalten“. . Nach der reinen Gartenarbeit ging es dann mit vier Tonnen Splitt an die Erneuerung der Gartenwege. Und anschließend wurde der Pflastersteinhof pik sauber abgestrahlt und die Hofeinfahrt hergerichtet. Damit hatten sich die fleißigen Hobbygärtner das von der Vorsitzenden Uschi Pschowski zubereitete Mittagessen reichlich verdient. ef . |
| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 22. Oktober 2010 . Hirschberg. Im Anschluss an den verkehrspolitischen Informationsabend mit dem CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Peter Hauk veranstaltete der CDU Gemeindeverband Hirschberg, organisiert von der Vorsitzenden Uschi Poschwski, eine politische Weinprobe im Bürgersaal des Rathauses. Dabei berichtete der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers zwischen den einzelnen von Karl Mayer vorgestellten Weine über aktuelle Politik aus Berlin. . Der erfahrene Winzer Mayer aus Großsachsen schenkte natürlich zuerst auch Großsachsener Rittersberg Weißburgunder Kabinett trocken ein und plauderte in seiner charmanten Art über dessen Anbau und Qualität. Daraufhin rezitierte Lamers einen Trinkspruch von Voltaire: „Wein ist die Sachliche unter den Getränken“ - und das ist was Wunderschönes, da wir an der Bergstraße ja meistens Weinfreunde sind. „In diesem Sinne wollen wir anstoßen und prosten“, sagte schmunzelnd der Abgeordnete ehe er zur aktuellen Politik aus Berlin kam. Dabei zeigt er sich sehr zufrieden mit der Überwindung der Wirtschaftkrise und dem wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland, was auch zur deutlichen Senkung der Arbeitslosenzahlen führe. . In der zweiten Runde stellte der Winzer Hemsbacher Riesling Kabinett trocken vor, der von der Qualität her als gut zu bezeichnen sei, aber nur noch in bescheidenen Mengen angebaut werde. Und wieder hatte Lamers dazu einen passenden Trinkspruch von Adenauer parat: „Guter Wein ist dafür da, den Verstand zu wecken.“ Und weiter nannte er den Herbst als Zeit der Entscheidungen, wo das Energiekonzept der Regierung auf den Tisch komme. „Hier wollen wir erneuerbare Energie forcieren, die aber nachhaltig und bezahlbar für den Bürger sein muss. Doch bis dahin brauchen wir noch den Energiemix, wobei die Sicherheit von Atomkraftwerken durch die Betreiber ständig weiterentwickelt werden muss.“ . Ausführlich stellte Karl Mayer weitere Weine der Winzergenossenschaft Hemsbach vor: Lützelsachsener Spätburgunder Weißherbst Spätlese feinherb, Großsachsener Rittersberg Dornfelder trocken und Lützelsachsener Rittersberg Spätburgunder Kabinett trocken. Während Lamers weiter zur Erneuerung der Bundeswehr und der Aussetzung der Wehrpflicht berichtete. Zum Schluss dankte Vorsitzende Uschi Pschowski Karl Mayer und Dr. Karl A. Lamers, die die Weinprobe, gespickt mit Politik, wieder zu einer echten Infoveranstaltung werden ließen. ef . |
Gruppenbild kann größer geklickt werden.
| . Presse von Walter Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 6. Okt. 2010 . Hirschberg. Der CDU Gemeindeverband Hirschberg startete vom Großsachsener Marktplatz aus auf eine historische Busfahrt in die ehemalige Regierungshauptstadt nach Bonn. Auf halber Strecke hatten die Organisatoren Theresia und Norbert Raab ein deftiges Frühstück für die 40 Mitreisenden vorbereitet. In Bonn angekommen besichtigte man zunächst das Haus der Geschichte, wobei die beiden Gruppen über Kopfhörer von den Führern eingehende Informationen erhielten. Die Ausstellung erläutert die Geschichte der Bundesrepublik anhand von erklärenden Texten und Ausstellungsstücken inklusive Fahrzeugen, Haushalts- und Unterhaltungsgeräten die Vergangenheit, wobei gerade bei den älteren Teilnehmern ein Aha-Effekt zu bemerken war. . Viele Beispiele zeigten Originalaushänge der Alliierten, die Lebensmittelkarten, aber auch Rückblicke auf die Nazizeit wie Aufrufe zum Umgang mit der jüdischen Bevölkerung. Es gab auch noch eine vorübergehende Ausstellung mit Karikaturen und zum Sport im geteilten Deutschland, die sich einige Teilnehmer in der späteren Freizeit anschauten. . Anschließend besuchte die Hirschberger den früheren Amtssitz des Bundeskanzlers, das Palais Schaumburg und den Kanzlerbungalow, in denen der erste Bundeskanzler Konrad Adenauer sowie seine Nachfolger bis 1976 residierten. . Besonders angetan waren die Teilnehmer von der wunderschönen Parklandschaft des Palais Schaumbug mit Blick auf den Rhein, die 1860 von einem Textilkaufmann als repräsentative Villa gebaut und um 1890 von Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe zu einem prunkvollen Palais erweitert, woher auch der Name stammte. Danach besichtigte man noch den Kanzlerbungalow, den Kanzler Ludwig Erhard im nüchternen Bauhausstil mit vielen raumhohen Glasfenstern 1963 errichten ließ. Die verschiedenen Bewohner, außer den Amtsinhabern und deren Familien auch das Sicherheitspersonal, hatten ihre Mühe, den Räumen etwas Wohnlichkeit abzugewinnen. Einmal fragte ein schwarzafrikanischer Staatchef, der vor dem Bungalow stand, wie weit es noch bis zur Residenz sei, er konnte nicht glauben, dass dieses nüchterne Gebäude bereits die „Residenz“ sein sollte. Zum Schluss der sehr informativen Reise war Freizeit angesagt, wo die Reiseteilnehmer noch andere Ausstellungen besuchen konnten, oder mit der U-Bahn in die Innenstadt fuhren, um dort ein Lokal aufzusuchen und durch die Fußgängerzone zu bummeln. Um 17 Uhr traf man sich wieder am Bus um nach einem erlebnisreichen Tag die Heimreise anzutreten. Vorsitzende Uschi Pschowski bedankte sich beim Ehepaar Raab für die Organisation der Fahrt. wd . |
| . Presse aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 4. Oktober 2010 . Schriesheim. (nam) Der Osten hat mehr zu bieten als Rotkäppchensekt, Spreewaldgurken oder Plattenbauten: Dass etwa Teebeutel, Kaffeefilter und Büstenhalter sächsische Erfindungen sind, wissen spätestens seit gestern die Zuhörer von Dr. Nancy Aris' Vortrag im vollen Zehntkeller. . Unterhaltsam war der Anlass ihrer Rede dagegen nicht, sondern eher staatstragend: Der CDU-Stadtverband hatte zu einer Feier zum Tag der Deutschen Einheit eingeladen - Aris hielt als Stellvertreterin des sächsischen Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen die Festansprache. Jene Akten waren dabei kein Thema, anschauliche Beispiele wie die eingangs genannten dagegen schon: Aris bemühte sich darum, in die Geschichte hineinzuzoomen und sie anhand von einzelnen Bürgern und Städten zu veranschaulichen. Etwa jenem Werkzeugmacher, der vor gut 20 Jahren im sächsischen Plauen rund 200 Flugzettel an Telefonzellen und an Kirchentüren pinnte. Auf ihnen war die Rede von einem "geeinten europäischen Haus" oder davon "Veränderungen zu erzwingen" und "sich von der Gleichgültigkeit zu befreien". Am 7. Oktober 1989 wurde aus diesem Aufruf der erste Massenprotest auf dem Gebiet der DDR, als Tausende zur Demonstration auf die Straße gingen: "Die Straße wurde wieder zum Ort, wo Politik gestaltet wurde", formulierte es Aris, und die Masse der Menschen zwang die Staatsmacht friedlich in die Knie. . Dieses Freiheitsrecht, das Recht zur Demonstration, zu schützen, hatte eingangs Dr. Karl A. Lamers, Bundestagsabgeordneter der CDU, gefordert - das erinnert aktuell zwangsläufig an die Proteste gegen "Stuttgart 21" und den Umbau des Bahnhofs in der Landeshauptstadt, an Demonstranten auf Bäumen und den Einsatz von Hundertschaften der Polizei. Direkt angesprochen wurde dieses Thema zwar nicht, tauchte aber erneut auf, als Aris vom Wirken des damaligen hessischen Landeskonservators, Gottfried Kiesow, berichtete, der sich stark für Sanierung und Erhalt wichtiger Baudenkmäler im Osten einsetzte: In Erfurt verhinderte er seinerzeit den Neubau einer Trasse durch systematische Haussanierung. Als eine "auf die Straße verlegten Luftbrücke" schilderte Aris dann den Transport von Baumaterial für dringend notwendige Renovierungsarbeiten in Wismar. Sie sprach davon, wie im ehemals "dreckigsten Dorf Europas" das weltweit größte Solarwerk geschaffen wurde und dass die versprochenen "blühenden Landschaften" in Teilen tatsächlich entstanden. Klar machte sie aber auch, dass sanierte Städte und saubere Umwelt nicht ausreichen werden, um die junge Generation vom Wegziehen abzuhalten. Aris hatte diese Option selbst zunächst nicht. Sie kommt aus Ostberlin, durfte wegen ihrer nicht regime-konformen politischen Einstellung nicht auf das Gymnasium, und auch ein Studienplatz blieb ihr verwehrt - bis zur Wende. Dass sich die Ostdeutschen ihre Freiheit in einer friedlichen Revolution erstritten, strahlte Aris' zufolge auch auf die weitere Entwicklung eines friedlichen Europas aus. . Die Plauener gehen noch weiter: "Das war der Anfang der Veränderung unserer Welt", steht auf jener Gedenktafel, die an den ersten friedlichen Massenprotest im Oktober 1989 erinnert. . |
| . Presse von Alexander Zimmermann aus Weinheimer Nachrichten vom 21. Sept. 2010 . Hirschberg. "Gerade ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen." Die baden-württembergische Kultusministerin Prof. Dr. Marion Schick lächelt, als sie diesen Satz sagt. Der Grund für ihre Aussage ist übrigens die Begrüßungsrede von Hirschbergs Bürgermeister Manuel Just zur Diskussionsrunde in der Haupt-Werkrealschule Hirschberg/Heddesheim. "Aber heute können Sie alles ansprechen - auch die Finanzierung, so wie Herr Just das eben getan hat", sagt Dr. Schick und wendet sich damit an die Gäste in der Aula. Bürgermeister aus allen umliegenden Gemeinden, Rektoren, Konrektoren, Lehrer und Eltern sind gekommen, um über die aktuellen Entwicklungen in der schulischen Bildung von behinderten und gesunden Kindern zu diskutieren. . Neben Just und Dr. Schick saßen zudem Jens Drescher, Rektor der Martin-Stöhr-Schule, und Staatssekretär Georg Wacker auf dem Podium. 90 Minuten lang ging es auch tatsächlich um weitaus mehr als nur Finanzen. Nach anfänglichen "Startschwierigkeiten" - niemand wollte die erste Frage stellen - folgten viele Fragen der Gäste zur personellen Entlastung der Schulen, zur Unterstützung behinderter Kinder durch das Schulamt oder den barrierefreien Umbau von Schulgebäuden. . Grund für die von Wacker initiierte Diskussionsrunde ist die sogenannte "UN-Behindertenrechtskonvention" mit dem Grundsatz der "Inklusion", die von Deutschland umgesetzt wird. Im Wesentlichen geht es dabei um das Einbinden behinderter Kinder in die allgemeinen Schulen, "wenn es die beste Lösung für das Kind ist", wie Dr. Schick betonte. Das müsse individuell entschieden werden, denn je nach Behinderung könne auch eine Förderschule die beste Lösung darstellen. . Die "beste Lösung" stand gestern für die Kultusministerin ohnehin oft im Mittelpunkt. Denn die Entscheidung darüber liegt in den Händen einer Kommission, die sich aus Vertretern der Schulträger, des Schulamtes und Pädagogen zusammensetzt - die sogenannte Bildungswegekonferenz. Gemeinsam mit den Eltern wird dort über den weiteren Bildungsweg der Kinder entschieden. . "Wir wären gerne eine Inklusions-Schule. Wir wollen Sicherheit", forderte Monika Maier, Rektorin der Ladenburger Astrid-Lindgren-Grundschule. Drei der sieben Schulklassen seien Integrationsklassen. Allerdings müsse man jedes Jahr darum bangen, eine Integrationsklasse zu bekommen. Auch für Eltern biete die Lösung ausgewiesener Inklusions-Schulen Sicherheit, da man genau wisse, in welche Schulen das behinderte Kind gehen kann und in welche nicht, sagte eine Mutter. . Stabilität und Sicherheit wolle man zwar schaffen, aber nicht durch das Konzept von "reinen" Inklusions-Schulen - also allgemeine Schulen, die auch behinderte Kinder unterrichten. "Dadurch würden wir andere Schulen aus der Pflicht nehmen. Das wollen wir nicht", sagte Dr. Schick. Ihre Befürchtung: allgemeine Gymnasien, Real- oder Werkrealschulen könnten auf die Inklusions-Schulen verweisen und die Betreuung behinderter Kinder verweigern. . Schriesheims Bürgermeister Hansjörg Höfer quälte hingegen stellvertretend für die Schulträger folgende Sorge: "Für uns geht es um sehr viel Geld, das wir heute schon nicht haben." Die Kultusministerin konterte: "Sie wissen doch, dass wir das einzige Bundesland sind, das bei sinkenden Schülerzahlen 2500 zusätzliche Lehrer ein- und 500 000 Euro bereitgestellt hat." Bis 2013 befinde sich das neue System zwar noch im Probebetrieb und man werde daher beobachten und vorerst keine finanziellen Mittel zur Verfügung stellen, "dennoch wissen wir, dass wir hier nicht einsparen dürfen, sondern investieren müssen", sagte Dr. Schick. Das gelte finanziell und personell. . Wie es mit der Weiterbildung für Grund- und Hauptschullehrer aussieht, die behinderte Kinder betreuen, wollte eine Lehrerin wissen. Dr. Schicks Antwort war einfach: Darum müssten sich die Schulen und damit die Schulleiter kümmern. In Hirschberg wird derzeit eine "Kooperationsstunde" des Kollegiums durchgeführt, erklärte Drescher. Viel Zeit gebe es dafür aufgrund der Ganztagesschule allerdings nicht. . Die schlechte Unterstützung durch das Schulamt bemängelte die Mutter eines behinderten Mädchens aus Hemsbach. Schlechte oder ausbleibende Unterstützung dürfe es natürlich nicht geben, erklärte die Kultusministerin und räumte zudem den Vorwurf ein, dass die Schulämter sehr stark belastet seien. Zudem wurde bemängelt, dass "immer mehr Arbeit auf die Lehrer abgeladen wird". Die Ansicht von Dr. Marion Schick zu diesem Thema war klar: "Das ist heute in allen Berufen der Fall." . "Wir sind an einem neuen Abschnitt eines wichtigen und bereits langen Weges", endete Dr. Schick. Den gelte es nun weiterzugehen. az . |
Bild kann größer geklickt werden.
| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 20. August 2010 . Hirschberg/Karlsruhe. Im Rahmen der Ferienspiele der Gemeinde fuhren 14 Jungs zwischen sieben und zehn Jahren mit dem CDU Gemeindeverband Hirschberg zum Kiddi-Car Verkehrstraining nach Karlsruhe, wo sie spielerisch den Straßenverkehr erfahren konnten. Wegen der begrenzt zur Verfügung stehenden Übungsfahrzeuge war die Zahl der Plätze schnellstens ausgebucht. In Begleitung des stellvertretenden Vorsitzenden Christian Würz, der die Fahrt zusammen mit seiner Frau Birgit organisiert hatte, fuhren als Betreuer auch Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und Vorstandsmitglied Walter Dallinger mit. . Dort fand sich noch der in Karlsruhe lebende Großvater eines der Jungen ein. Dann ging es auch gleich los. Platzleiter Mario wies zunächst mit resoluter Stimme die Kinder in die Verkehrsregeln auf dem Übungsplatz ein, wobei auch hier wie überall auf den Straßen echte Verkehrsschilder, Fahrbahnmarkierungen und sogar einer Ampel zu beachten waren. Danach erfolgten die Bedienungsanweisungen der Kiddi-Cars, die einen Benzinmotor, Steuer, Brems- und Gaspedal hatten. . Dann aber konnten die Jungs es kaum erwarten, endlich in die sieben Kleinfahrzeuge zu steigen. Die ersten Fahrer wurden von Mario und seiner Tochter Jennifer begleitet, die neben ihnen saßen. Der eine oder andere landete dann trotzdem anfangs in den fahrbahnbegrenzenden Reifenstapeln, was aber wegen der geringen Geschwindigkeit kein Problem darstellte. Die Kinder lernten schnell und drehten mit Begeisterung ihre Runden, wobei sie immer auf die Markierungen und Verkehrszeichen achten mussten. Die besonders mutigen fuhren schon mal auf den Vordermann auf. Nachdem auch die ungeduldig wartendenden ihren Spaß hatten, servierten Ehepaar Würz ein Frühstück mit Brezeln, süßen Stückchen und gekühltem Fruchtsaft. Anschließend ging es wieder auf die Strecke. „Wer ist noch nicht mit den gelben Kiddi-Cars gefahren“, fragte Mario in die Runde und achtete darauf, dass jeder mal auch die schnelleren Fahrzeuge bekam. Bei dem Ganzen lernten die Hirschberger Kinder noch auf andere Verkehrsteilnehmer aufzupassen und das Geschehen stets aufmerksam zu verfolgen. Einen weiteren Pluspunkt erhielten sie durch die Möglichkeit, den Verkehr aus der Sicht eines Autofahrers zu erleben. . Zum Schluss füllten die kleinen Fahrer einen Prüfungsbogen mit Verkehrszeichen aus, der von Jennifer ausgewertet wurde. Außerdem bekamen sie noch einen Gutschein für weitere Fahrten auf dem Übungsplatz, dann aber zu einem anderen Termin. „Ihr könnt stolz sein auf eure neu erworbenen Fahrkünste“, sagte Walter Dallinger zu den Kids, der selbst als langjähriger Führerscheinbesitzer sich bei einer Probefahrt auf der anspruchsvollen Übungsstrecke verfahren hatte. Am Großsachsener Marktplatz wieder gut angekommen, durften die Eltern ihre begeisterten Sprösslinge nach einem unterhaltsamen und informativen Vormittag mit viel Spaß wieder in Empfang nehmen. ef . |
| . Presse von Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 7. August 2010
Hirschberg. (ans) „Alles ist hier in Bewegung", sagte CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers. Er war im Rahmen seiner Sommertour gestern zum wiederholten Male in Hirschberg zu Gast und ziemlich beeindruckt von dem, was sich in der Gemeinde derzeit alles so tut. Und auch davon, dass so viele Mitglieder des Gemeindeverbandes gekommen waren. Das beeindruckte auch Bürgermeister Manuel Just, der gemeinsam mit der Gruppe erst eine verbale und dann eine reale Tour durch die Gemeinde mit ihren Großprojekten unternahm. . Dabei verriet er beim Besuch des Neubaugebiets „Sterzwinkel", dass der Edeka-Markt voraussichtlich schon Ende dieses Jahres oder Anfang 2011 der Supermarkt eingeweiht werden kann. Erster Spatenstich ist voraussichtlich im September. Dann beziehungsweise spätestens Anfang Oktober sollen auch die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein. „Prima", meinte Lamers. „Dann kann ich bei meiner nächsten Sommertour schon dort einkaufen. Und vielleicht auch schon das Seniorenzentrum besuchen?", wandte er sich fragend an Just. „Dann feiern wir vermutlich gerade Richtfest", meinte der Bürgermeister vor Ort. Hier soll der erste Spatenstich Ende September/Anfang Oktober erfolgen, die Einweihung Ende 2011 stattfinden. . Kein Datum gibt es dagegen für die Ortsranderschließungsstraße, noch weiß man, ob sie überhaupt kommt. Just rührte aber wieder einmal die Werbetrommel für eine Lösung des Verkehrsproblems auf der B 3 in Großsachsen. Für ihn ist aber nach wie vor klar: „Ich setze keine kommunalen Gelder für eine Bundesstraße ein." . Der Bürgermeister berichtete von einem Gespräch mit der Metropolregion Rhein-Neckar, diese habe nämlich eine Verkehrsplanung für die Region in Auftrag gegeben. Gemeinsam mit diesem Instrument und auch der Unterstützung vom Land hofft Just, dass der Bund die Straße in den Bundesverkehrswegeplan aufnimmt. Lamers versprach auf jeden Fall, dies erneut in Berlin zu thematisieren. . Lob nahm er dagegen für das Konjunkturpaket mit, über das die Christdemokraten erst im Rathaus und dann auch bei der Martin-Stöhr-Schule sprachen. Schnell und unbürokratisch sei es gegangen, lobte Just. Insgesamt 521000 Euro wurden im Rahmen des Konjunkturpakets in die Sachsenhalle und die Stöhr-Schule investiert, rund 280 000 Euro kamen dabei vom Bund, der Rest von der Gemeinde. Der Rathauschef zeigte vor Ort, wie schön die dreifachverglasten Fenster der Schule sind. Aber auch eine Bitte hatte der Rathauschef noch an Lamers. Er möge sich, wenn die Subventionsstruktur überarbeitet werde, für alles, was Städtebauförderung betrifft, stark zu machen. Das sagte Lamers zu. . Während der Bundestagsabgeordnete Bürgermeister und Gemeindeverband für ihre Arbeit lobte, übte er aber auch Kritik an der eigenen Partei: „Ich verurteile Undiszipliniertheit und Ungeschlossenheit aufs Schärfste." Wichtig ist ihm der gegenseitige Respekt und die Region: „Mein Herz gehört dem Wahlkreis." . |
| . Presse aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 4. August 2010 . Hirschberg/Biblis. (zg/ans) Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands Hirschberg besichtigten kürzlich unter Leitung der Vorsitzenden Uschi Pschowski das Kernkraftwerk in Biblis. Projektleiter Frank Staude empfing die Gruppe von der Bergstraße im Informationszentrum. . Nach einem Einführungsvortrag über RWE-Power sowie politische und ökonomische Hintergründe zur Kernkraft gab es umfassende Informationen über die Technik, mit der das halbe Bundesland Hessen von Biblis aus mit elektrischer Energie versorgt wird. Staude informierte die Christdemokraten ausführlich - angefangen von der Kernspaltung bis hin zum Kühlwasserkreislauf für die Reaktoren, die dafür das Wasser direkt aus dem benachbarten Rhein entnehmen. . Auf die Frage von Dr. Armin Haag, wie es um die Sicherheit des Bibliser Kernkraftwerks stehe, antwortete der Projektleiter: „Wir führen regelmäßige Sicherheitsprüfungen unter staatlicher Aufsicht durch." Der sichere und zuverlässige Betrieb der Blöcke sei oberste Priorität des Kernkraftwerkbetreibers RWE. Insbesondere hinsichtlich der Sicherheit werde der Betrieb aller deutschen Kernkraftwerke laufend optimiert, erklärte Staude. So seien Erkenntnisse für Optimierungen auf der Basis von Betriebserfahrungen, wiederkehrender Tests, Sicherheitsüberprüfungen, nationaler und internationaler Auswertungen von Vorkommnissen sowie neuer Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung dafür abgeleitet. . Im anschließenden Rundgang, geführt von Gerald Snaschel, über das Gelände, Schleusen und der Besichtigung des Maschinenhauses wurden die Hirschberger zu ihrer Sicherheit mit Helmen, Schutzbrillen und Ohrstöpseln ausgestattet. Danach erfuhr die Gruppe noch, dass mit einer Leistung von rund 2500 Megawatt das Kraftwerk jährlich 6,5 Millionen Haushalte mit Strom versorge. . Dabei vermeide es gegenüber der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen den Ausstoß von etwa 15 Millionen Tonnen CO2. Ferner sichere das Kernkraftwerk Biblis für zirka 1000 eigene Mitarbeiter die Arbeitsplätze sowie die von zahlreichen Zulieferfirmen und Dienstleistern. Zudem biete der Standort interessante Ausbildungsplätze für junge Menschen. Mit vielen Informationen und Eindrücken zum Thema Kernenergie, die auch für die meisten mitgereisten CDU'ler Neuland bedeuteten, traten sie jetzt gut informiert die Heimreise an die Bergstraße an. . |
| . Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 24. Juli 2010 . Hirschberg. Aus berufenem Munde konnte man auf einem politischen Abend des CDU Gemeindeverbands Hirschberg in der Martin-Stöhr-Schule einiges über die Bildungspolitik von Baden-Württemberg erfahren. Dazu begrüßte die Vorsitzende Uschi Pschowski als Refenten, Staatsekretär im Kultusministerium, Georg Wacker, MdL. Zur Einführung in das Thema stellte der stellvertretende Vorsitzende Christan Würz dem Referenten aktuelle Fragen aus der Tagespresse betreffs der Unzufriedenheit von 60 Prozent der Deutschen mit dem derzeitigen Bildungssystem. . Wacker legte zunächst einige Grundüberlegungen dar. So sei die Gesellschaft heute einem großen Wandel mit grundlegend veränderter Berufswelt unterworfen. Daraus ergebe sich auch die Verantwortung eines gemeinsamen Erziehungsauftrag von Eltern und Staat. Der Ansatz sei klar. Die Landesregierung will und muss im Kindergartenbereich beginnen durch verbesserte Ausbildung der Erzieher und deren personelle Aufstockung, um den gesamtgesellschaftlichen Erziehungsauftrag zu erfüllen. Weniger in Hirschberg, mehr aber in den Städten von Baden-Württemberg, sei der Anteil von Kindern mit Migrantenhintergrund besonders hoch. Das wiederum erfordere auch in der Grundschule wie in den Kindergärten eine große Herausforderung an Lehrer und Erzieher. Es gelte die Sprachbarrieren abzubauen, um gleiche Startchancen zu ermöglichen. Auf jeden Fall nehme die „Frühkindliche Bildung“ bei der Landesregierung einen hohen Stellenwert durch flächendeckende Sprachverbesserungen und gemeinsame Lernphasen bei den Drei bis Zwölfjährigen ein. „Unsere Kinder haben einen moralischen Anspruch auf Bildung“, betonte der Staatsekretär. Utopie sei allerdings das Vorgaukeln mancher Politiker, dass jeder den gleichen Bildungsabschluss erreichen könne. Begabungsgerechte Möglichkeiten, wie sich das dreigliedrige Schulsystem in unserem Land gegenüber anderen Bundesländer als erfolgreich bewährte habe, mit ausgebauter Werkrealschule, bedarf immer auch weiteren Verbesserungen. . Auf die Frage in der anschließenden Diskussion, wie Wacker die Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre sehe. Darauf antwortet er: „Es ist nicht erwiesen, dass damit für weiterführende Bildungsgänge die Starchancen bei mehr Kinder verbessert werden.“ Dies würde auch zu gravierendem Umbau des ganzen Bildungssystems in Baden-Württemberg führen, worauf weder Lehrer noch das Ministerium vorbereitet seien und der Erfolg wäre in Frage gestellt. Hier verwies der Referent auf den misslungenen Volksentscheid in Hamburg. Dass aber im Land vieles getan werde, darauf gebe Ministerpräsident Mappus die Antwort: „An der Bildung für unsere Kinder darf nicht gespart werden“. Die Ausgaben seien hierfür auf 42 Prozent des Gesamthaushalts gesteigert worden. Damit wolle man die Lehrer besser ausbilden und ihnen eine fundierte Fortbildung ermöglichen. Weiteres Ziel sei das anstreben kleinerer Klassen, besonders in Brennpunktschule. Zum Schluss der lebhaften Diskussion gab Wacker noch bekannt, dass bis zum Spätherbst ein neues Bildungsprogramm von der Landes-CDU entwickelt werde, das vor allem den gesellschaftlichen und demographischen Wandel berücksichtige. ef . |
| . Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers (hinten links) zeigte mal wieder, dass er ein echter Volksvertreter zum Anfassen ist, in dem er jedem Besucher des CDU-Sommerfestes im Schlosshof des Grafen von Wiser die Handschüttelte und Gespräche führte. Das konnten auch Marlies Meyer und Herbert Köble (vorne im Bild) bestätigen. Besonders freute sich Dr. Lamers, dass Graf von Wiser (hinten rechts) und seine Gattin, die Gräfin von Wiser (hinten Mitte) schon seit vielen Jahren dem CDU Gemeindeverband Hirschberg ihren Schlosshof für das Sommerfest zur Verfügung stellten. . Vorsitzende Uschi Pschowski freute sich bei der Begrüßung über viele Gäste, die trotz des WM-Spiels Deutschland gegen England gekommen waren. Sie mussten ja nicht auf das Spiel verzichten, denn pünktlich saß man gespannt beim gemeinsamen Schauen vor dem Fernseher im Schlosshof. . Doch zuvor bedankte sich Uschi Pschowski bei der Hausherrin, Gräfin Wiser, mit einem Blumenstrauß für die Gastfreundschaft. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers ergänzte bei seinem Grußwort: „Ich schätze sehr, was die CDU-Basis vor Ort leistet, gerade weil es in Berlin Schwierig ist“. . Weitere politische Prominenz, wie der Kultusstaaatssekretär Georg Wacker MdL, Landrat Stefan Dallinger, Bürgermeister Manuel Just und Kreisrat Martin Heinrich Bitzel unterhielten sich angeregt mit den Besuchern des gelungenen Sommerfestes. Zum Schluss dankte die Vorsitzenden allen Helfern und Kuchenspendern, denn ohne sie wäre ein solches Fest nicht möglich. . |
| . Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 7.Mai 2010 . Hirschberg. Er hat 35 Jahre Tradition, der Seniorennachmittag der CDU Hirschberg, in deren Mittelpunkt der gemütliche Plausch, aber auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder stand. Vorsitzende Uschi Pschowski freute sich über den guten Besuch und entbot allen, insbesondere Ehrenbürger Alfons Holzmann, Ehrengemeinderat Martin Stöhrer, Kreisrat Martin Heinrich Bitzel sowie den Gemeindräten Karin Kunz, Dr. Jörg Boulanger und Karl Schnell, herzliche Willkommensgrüße. . Höhepunkt des Seniorennachmittags waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Vorsitzende Uschi Pchowski wies darauf hin, dass jede Vereinigung, also auch eine Partei nur wirken und ihre Ziele und Aufgaben umsetzen kann, wenn sich Menschen, Mitbürgerinnen und Mitbürger in Vereinen oder der Partei engagieren. Bei der CDU Hirschberg sei dies der Fall und darüber freue man sich. Zu diesen langjährigen Mitgliedern gehören auch die Geehrten. Die Vorsitzende freute sich Hans Rudolf Backhaus für fünfundzwanzig jährige Mitgliedschaft sowie Franz Kutscher, Heinz Dörsam und Rudolf Stelz für 40-jährige Mitgliedschaft die Ehrenurkunde und Anstecknadel der Christlich Demokratischen Union Deutschland überreichen zu können, die die Geehrten dankend annahmen. . Viel Freude hatten die Seniorinnen und Senioren dann an einer Diaschau von Willi Eck, die der zweite Vorsitzender Christian Würz präsentierte und Martin Stöhrer historisch erläuterte. Gezeigt wurden Bilder von Alt-Großsachsen, die Erinnerungen weckten an so manches Gebäude, manch alte Straßenbilder aber auch daran, als der Apfelbach noch offen, also nicht eingedolt, war und durch den Ort floss. . Es war ein schöner Nachmittag, der sich bis in den Abend hinzog. Die Gäste nutzten die Gelegenheit auch zu persönlichen Gesprächen, mit Tischnachbarn mit denen man nicht täglich zusammen kommt. Bei diesen Gesprächen war im Blick auf das anliegende Feuerwehrhaus das Hilfsleistungszentrum, das in der Nähe des Sportzentrum gebaut werden wird ebenso ein Thema wie im Blick auf das gegenüber der Alten Turnhalle liegende Grundstück auf dem das Seniorenzentrum stehen wird. . Abschließend dankte die CDU-Vorsitzende Pschowski allen für ihr Kommen und wünschte einen guten Nachhauseweg. Dank sagte sie auch für die vielen leckeren Kuchenspenden. Vorsitzende Pschowski lud noch zum Besuch des CDU-Sommerfestes ein, das am Sonntag dem 26. Juli 2010 traditionsgemäß im Schloßhof von Graf von Wiser in Leutershausen stattfindet. e.d. . |
| . Presse von Katzenberger aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 3. Mai 2010
Hirschberg. (kaz) „Wir sind Landrat" -mit diesem Satz - in Anlehnung an die legendäre Schlagzeile nach der letzten Papstwahl - brachte Bürgermeister Manuel Just gestern seine Freude darüber zum Ausdruck, dass Stefan Dallinger ein „Saasemser" beziehungsweise „ein echter Hirschberger" ist. . Beim Empfang für den neuen Landrat im Rathaus würdigte er dessen bisherige Verdienste als Verbandsdirektor der Metropolregion. In diesem bürokratisch angehauchten Amt sei es ihm gelungen, die Funktion eines Gestalters zu übernehmen. So habe das Amt in den letzten vier Jahren eine völlig neue Wahrnehmung erfahren. Durch die schon fast „revolutionäre Amtsführung" sei der Verband und damit die Region in den bundesweiten, wenn nicht sogar in den mitteleuropäischen Focus gerückt. . Mit Stefan Dallinger an der Spitze werde der Rhein-Neckar-Kreis auch weiterhin nicht nur Verwaltungsbehörde, sondern als oberste kommunale Einheit gestalterische Schnittstelle und Bindeglied zu den Ministerien des Landes Baden-Württemberg sein. . Dass er sich bereits ein bisschen wie der Bürgermeister der „Kreishauptstadt" fühle, hatte Manuel Just schon eingangs erwähnt. Ebenfalls, dass er sich künftig doch genauer überlegen müsse, was er in Gegenwart des Landrates sage. Schließlich sei dieser nun ja nun Chef der Rechtsaufsichtsbehörde der Gemeinde. . Erst zum Schluss seiner Rede ging der Bürgermeister zum gewohnten „Du" über und sagte: „Lieber Stefan, seit ich Dich kenne, hab ich erstmals das Gefühl, das Du nun beruflich dort angekommen bist, wo Du immer hin wolltest - oder sagen wir mal, Dein Endziel erreicht haben könntest." Davon, dass der Landrat das ihm überreichte Glaswappen von Hirschberg in seinem Dienstzimmer aufhängen werde, gehe er einfach mal aus. Für die Mitbürger in der Gemeinde sei Stefan Dallinger „einer von ihnen", und auch die übrigen Bürgermeister sähen in ihm einen Menschen, der ihre Sprache spreche. . Manuel Just bat Stefan Dallinger um den Eintrag ins Goldene Buch und kündigte an, derweil einen Blumenstrauß an die „Frau Landrätin" zu überreichen. Dass er dabei von der starken Frau sprach, die hinter jedem starken Mann stehe, brachte ihm später zwar keinen „Rüffel", aber ein paar korrigierende Worte des neuen Landrates ein. Für Stefan Dallinger steht seine „fantastische Ehefrau" Christine nämlich nicht hinter, sondern neben ihm. Und er selbst? Er sieht sich selbst am liebsten mitten im Volk. . Beim Empfang wollte er seine Ansprache deshalb auch nicht vom Rednerpult aus halten, sondern bezog einfach mitten im Raum Position. Die Familie sei ein wichtiges Fundament seiner Arbeit, seine Heimatgemeinde ebenfalls. Seine Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr und im TVG Großsachsen beziehungsweise die Verbundenheit zu den „Handballern" sorgten schon dafür, dass er mit beiden Beinen auf dem Boden bleibe. . „Eine Leiter kann man nur auf festen Boden stellen, und die Abwehr beim Ballspiel funktioniert auch nur, wenn man einen festen Stand hat", so Stefan Dallinger. Wenn er doch einmal abhebe, bremse ihn seine Frau ganz schnell wieder ein, fügte er an. Als Landrat werde er sich wie bisher schon aus der Tagespolitik in Hirschberg raushalten. Seine neue Aufgabe gehe er mit Freude und Zuversicht, aber auch mit Realismus und Optimismus an. . |
| . Presse von Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten vom 28. April 2010 . HIRSCHBERG. Generalleutnant Roland Kather, Befehlshaber der Nato-Streitkräfte in Heidelberg, besuchte 2004 einen Gewürzmarkt im afghanischen Kunduz. Ohne große Sicherheitsvorkehrungen. Knapp sechs Jahre später ist dies nicht mehr möglich, dies zeigten die jüngsten Anschläge auf deutsche Soldaten. Mögliche Gründe und die neue Nato-Strategie erläuterte er vor 50 Zuhörern im Bürgersaal des Rathauses. Organisiert wurde diese Vortragsveranstaltung vom CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers und von der CDU Hirschberg. . „Wir sind dort möglicherweise schon zu lange drin", nannte Kather, der langjährige Einsatzerfahrung aus dem Kosovo hat, als einen Grund. Ein anderer sei, dass die Nato Taliban, Drogenbaronen, Warlords, Al-Quaida-Terroristen kräftig auf die Füße trete. Doch wie sieht die Alternative aus? Abziehen und die Menschen alleine lassen. . Kather und Lamers warnen davor. Denn dies könnte die Rückkehr der Taliban bedeuten. Zudem sei man in einer Region, wo sich mehrere Atommächte befinden. Der Generalleutnannt brachte es auf den Punkt: „Wir müssen so lange bleiben, bis wir guten Gewissens sagen können, dass das Land in der Lage ist, eigenständig und selbstständig seine Sicherheit zu gewährleisten." Zudem dürfe von dort keine Terrorgefahr mehr ausgehen, so ein weiteres Ziel. . Ganz wichtig ist für den Soldaten das Mitnehmen der Bevölkerung und das gegenseitige Vertrauen. Diese neue vom Oberfehlshaber herausgegebene Nato-Strategie umschrieb Kather mit drastischen Worten: „Klingeln statt Tür eintreten. Wir sind keine Besatzer, sondern Menschen, die helfen wollen." Diese Strategie funktionierte schon bei dem Bundeswehreinsatz im Kosovo. Wirtschaftliches Wachstum und Bildung sind weitere wichtige Voraussetzungen für einen Fortschritt. . Der Kunduz-Anschlag vom 4. September und die Kritik an der Ausrüstung der deutschen Soldaten bildeten weitere Themen des Abends. Oberst Klein, der die Kampfjets im September herbeirief, bescheinigte Kather eine „richtige und taktisch angemessene Reaktion". Die laut gewordene Kritik an der Ausbildung und der Ausrüstung der Bundeswehr konnte er nicht nachvollziehen: „Unsere Soldaten bekommen das, was sie brauchen." Einsätze von Leopard-Panzern lehnte er jedoch ab, die wären zu unbeweglich. Hingegen befürwortete er den Einsatz von zwei Panzerhaubitzen, denn dies diene der Abschreckung. Dass die Kampfhubschrauber erst 2012 kämen, bedauerte er. Dies sei ein politisches Problem. In der Zwischenzeit behelfe man sich der Amerikaner, so der CDU-Bundestagsabgeordnete. . Blauäugigkeit warf ein Zuhörer der deutschen Politik vor, als sie nach Afghanistan ging. Der Generalleutant räumte ein, dass man seit 2001 sehr viel dazu gelernet habe beziehungsweise lernen musste. „Zu Beginn bekämpfte man den Terror. Jetzt will man dem Land eine Perspektive geben." Lamers warnte am Ende eindringlich vor einem Stimmungsumschwung in Deutschland. Auch hier müsse man die Menschen mitnehmen und den Einsatz noch mehr in der Öffentlichkeit vermitteln. hr . |
| . Presse von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 27. März 2010 . Hirschberg. Ob Staatsverschuldung oder Firmenpleiten, die Finanz- und Wirtschaftskrise kommt nicht aus den Schlagzeilen. Trotzdem scheint die Krise bei den Menschen nicht so richtig angekommen zu sein, und manche Wirtschaftsforschungsinstitute sprechen sogar schon von einem Aufschwung. „Ich bin da vorsichtiger und glaube nicht, dass das Loch des letzten Jahres so schnell geschlossen werden kann", stellte dieser Tage bei einem wirtschaftspolitischen Abend der Hirschberger CDU Dr. Ulrich Zeitel der baden-württembergische Landesvorsitzende des Wirtschaftsrates der CDU, seine Sicht der derzeitigen Situation und den weiteren Ausblick derselben vor. . „Ein Minus von fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist der schlimmste Absturz seit 1929", hielt Wirtschaftsfachmann Zeitel fest. Viele Unternehmen seien davon betroffen und ohne die Kurzarbeit wären die Auswirkungen der Krise bei den Bürgern viel deutlicher angekommen. . Um die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bewältigen, habe die Bundesregierung Wachstum auf Pump generiert, wie etwa durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Hiermit wurde unter anderem eine Anhebung des Kindergeldes beschlossen oder bei der Erbschaftssteuer Geschwister und Geschwisterkinder besser gestellt. Auch die Reduzierung der Umsatzsteuer von 19 auf sieben Prozent für Beherbungsleistungen der Hotels oder Gasthöfe gehört zu diesem Gesetz. . Insgesamt Wachstumsbeschleunigungsgesetz Kosten von 8,5 Milliarden Euro verursacht. „Trotzdem gibt es keine Impulse aus der inländischen Wirtschaft", betonte Zeitel. Stattdessen kämen die Impulse aus dem asiatischen Raum. Hier sei China mit einem Wachstum von zehn Prozent dominierend und das komme auch der deutschen Wirtschaft zu gute. Allerdings nicht mehr so stark wie früher, denn viele Produktionsstätten wären bereits von Deutschland nach China verlagert worden. Damit finde dort auch die Wertschöpfung statt. . Die Zukunft der Banken sieht, laut Zeitel, auch nicht rosig aus. „Die Hälfte der faulen Kredite ist noch nicht getilgt", machte er die Problematik deutlich. Für weitere Turbulenzen sorge der drohende Staatsbankrott Griechenlands und die Sorge um Länder wie Portugal, Spanien, Italien und Irland. Denn 30 Prozent der Staatsanleihen dieser Länder lägen bei deutschen Banken. . Die Neuverschuldung des Bundes mit 86 Milliarden Euro sah Zeitel ebenso problematisch, verstoße diese doch klar gegen die Maastricht-Kriterien. Ab 2011 würde zwar die in das Grundgesetz aufgenommene Sperre zur Neuverschuldung greifen, Einsparungen wären jedoch nur bei den Subventionen und den Sozialausgaben möglich. Gerade die Sozialausgaben würden aber in den nächsten Jahren noch weiter ansteigen. „Spätestens im Jahr 2011 werden in Deutschland mehr Menschen Geld vom Staat bekommen, als Einzahler vorhanden sind", prognostizierte der Wirtschaftsfachmann und fuhr fort: „Unser soziales System ist mittelfristig nicht mehr haltbar." . Deshalb müsse umgebaut werden. „Wir brauchen einen schlanken Sozialstaat", forderte Zeitel. Aber nicht nur das. Auch die Steuergesetzgebung, die Reform des Gesundheitswesens, der Subventionsabbau, die Energiepolitik sowie der Schuldenabbau und damit die Haushaltskonsolidierung wären Aufgaben, die die Bundesregierung angehen müsse. Dabei war er skeptisch, dass dies noch in dieser Legislaturperiode geschehen werde. „Es funktioniert aber nur, wenn dabei keine Rücksicht auf Landtagswahlen und Lobbyisten genommen wird", machte Zeitel klar. . |
| . Presse von Matthias Kranz aus WN vom 15. Januar 2010 . Hirschberg. An der Spitze des CDU-Gemeindeverbands steht erstmals eine Frau: Uschi Pschowski (Mitte) löst Andreas Jäck (rechts) ab, der aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidierte. Die neue Chefin der Hirschberger Christdemokraten erhielt gestern Abend bei der Mitgliederversammlung der Christdemokraten im Gasthaus "Zum Löwen" 29 von 31 Stimmen. Der Ex-Vorsitzende bleibt der CDU jedoch erhalten. Jäck wechselt mit der früheren stellvertretenden Vorsitzenden Pschowski nämlich die Funktion und ist jetzt ihr Stellvertreter - zusammen mit Christian Würz (links). Der bisherige zweite "Zweite" im Gemeindeverband, Dr. Jörg Boulanger, kandidierte nicht mehr für dieses Amt, bleibt jedoch als Beisitzer im Vorstand. Die CDU legte sich ferner eine schlagkräftigere Vorstandsstruktur zu, um künftig effizienter und schneller Politik machen zu können. Die ursprünglich angedachte Bildung eines verschlankten Geschäftsführenden Vorstandes wurde zwar verworfen, die Zahl der Beisitzer wird jedoch reduziert. Jeder Beisitzer soll zudem eine konkrete Aufgabe erhalten und beispielsweise als Ideengeber für Veranstaltungen fungieren oder sich um den Internet-Auftritt kümmern. MK . |
| . Pressebericht von Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 16. Januar 2010 . Hirschberg. (ans) Diese Mitgliederversammlung der CDU Hirschberg wird nicht als Glanzstück in die Geschichte des Gemeindeverbands eingehen. Dabei sah am Donnerstag alles zunächst ganz rosig aus. Für den Vorsitzenden Andreas Jäck, der aus beruflichen Gründen nach fünf Jahren sein Amt niederlegte, war eine Nachfolgerin gefunden worden: Uschi Pschowski (die RNZ berichtete). Doch als Jäck im Gasthaus „Zum Löwen" die geplante neue Vorstandsstruktur vorstellte, regte sich Unmut bei einigen Mitgliedern. Vorgesehen war eine Aufsplittung in einen geschäftsführenden und in einen erweiterten Vorstand. Der noch amtierende Vorsitzende erläuterte, dass die Beisitzer-Zahl verringert werden soll und diese konkrete Aufgaben erhalten. „Wir waren zu groß und zu unbeweglich", erläuterte Jäck. Das spürte die CDU bei der Kommunalwahl. Auch eine Doppelbelastung für Fraktionsmitglieder habe sich dadurch ergeben. Doch der Vorstandsvorschlag stieß nicht überall auf Gegenliebe. Ein Jurist befürchtete, dass dieser nicht satzungskonform sei. Kassierer Norbert Raab sah eigentlich keine Änderung und wollte nicht, dass es einen „Vorstand erster und zweiter Klasse" gibt. Jäck sagte, dass sich dadurch sehr wohl etwas ändern werde und dass nach wie vor alle Beteiligten in Entscheidungen einbezogen würden. Dann fing die Diskussion an auszuufern. Doch selbst als Staatssekretär Georg Wacker in seiner Funktion als CDU-Kreisvorsitzender die Bedenken aus dem Weg räumen wollte, war die Diskussion nicht beendet. „Dadurch dass die Beisitzer konkrete Funktionen erhalten, wird der Begriff des Beischläfers abgeschafft", lobte Wacker die Idee. Irritationen kamen auch auf, weil über eine andere Struktur abgestimmt wurde, als sie auf der Einladung stand. Letztlich einigte man sich auf einen Vorsitzenden, zwei Stellvertreter, einen Kassierer und einen Schriftführer, der auch die Aufgaben eines Pressereferenten übernimmt. Des Weiteren gibt es nun fünf Beisitzer, anstatt wie zuvor sieben, die Aufgaben übernehmen wie „Veranstaltungen" oder „Fraktion" und „Kreis". Diese sollen bei der konstituierenden Sitzung verteilt werden. In den eigentlichen Vorstand verlagert wurde „Internetangelegenheiten". Dafür ist nun der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz zuständig. Auch die Wahl der Beisitzer verlief nicht ohne Komplikationen. Immer wieder versuchten Mitglieder die anderen zur Raison zu bringen, scheiterten jedoch | an deren Diskussionsfreudigkeit. Trotz dieses unerfreulichen Verlaufs gab's auch Positives. So dankte Wacker Jäck für sein Engagement und freute sich, dass er dem Vorstand als stellvertretender Vorsitzender erhalten bleibe. Es sei auch mit sein Verdienst gewesen, dass Hirschberg so einen „hervorragenden Bürgermeister" bekommen habe. Jäck war in der Kandidatenfindungskommission. Nachdem Wacker ihm ein Buch überreicht hatte, sagte er zu Pschowski: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit." Die Vorsitzende hatte auch schon einige Termine bekanntzugeben wie das Heringsessen am 17. Februar oder auch das Sommerfest im Juni. Jäck blickte auf die Veranstaltungen im vergangen Jahr zurück. „Wir machen gesellschaftlich ausgesprochen viel." Er führte aber auch die Politiker an, die auf Einladung der CDU Hirschberg kamen, wie der designierte baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus. „Das ist aller Ehren wert", fand Jäck. Den Rückblick auf die Kommunalwahl überließ er dem Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger. Dieser führte die Einbußen der CDU einmal auf den nicht ganz so großen Bekanntheitsgrad einiger Kandidaten und den Bundestrend „gegen die etablierten Parteien" zurück. Er berichtete aus dem Gemeinderat von einem „Rekordjahr an Sitzungen". Außerdem nannte er die Ziele der Christdemokraten für 2010. Vorantreiben würden sie gerne die Gestaltung der Ortsmitte in Leutershausen. Und der innerörtliche Einzelhandel müsse gestärkt werden. Auf Boulangers Bericht folgte ein ausführlicher von Kreisrat Martin Heinrich Bitzel. Wobei er für Hirschberg auf eine zügige Umsetzung des zweigleisigen OEG-Ausbaus und der S-Bahnhaltestelle hoffte. Kürzer fiel dagegen der Bericht des Kassierers Norbert Raab aus. Eine einwandfreie Kassenführung bestätigten ihm die Kassenprüfer Franz Mayer und Felix Bendiek. Ein zügiges Ende der Veranstaltung wäre schön gewesen, doch zwei Mitglieder ließen es sich nicht nehmen, noch eine Diskussion über die Steuerpolitik der Bundesregierung zu führen. Einer hatte angeregt, dies in einer Veranstaltung aufzugreifen. „Ich habe selten solch eine spannende Generalversammlung erlebt", hatte Wacker noch kurz zuvor das Geschehen kommentiert. Nett gesagt. . |
. Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 15. Dez. 2009 . HIRSCHBERG. Mit weihnachtlichen Weisen, intoniert auf der Klarinette und Querflöte von Karin Weber und Franz Ulrich Keppler von der Kapelle AM, wurde die CDU-Feier im Hotel Krone eröffnet. Vorsitzender Andreas Jäck wies in seiner kurzen Ansprache darauf hin, dass 2009 mit Bundes- und Kommunalwahl ein aufregendes Jahr gewesen sei. An diesem Abend sei man nun zusammengekommen, um das Jahr in geselliger Runde ausklingen zu lassen und an dem die Politik weitgehend außen vor bleibe. Noch einmal erfreuten Weber und Keppler die Gäste, ehe Ehrengemeinderat Martin Stöhrer eine Geschichte und ein Gedicht vortrug. Die Geschichte trug den Titel „Es war einmal". Darin ging es um eine Gruppe, die drei Tage vor Weihnachten mit dem Ausruf .Ausländer raus" auszog. Diese Leute bedachten aber nicht, dass die Deutschen vieles aus dem Ausland beziehen, vor allem mit Blick auf Weihnachten. Staatssekretär Georg Wacker dankte in seiner Eigenschaft als Kreisvorsitzender den Hirschbergern für das Engagement bei den anstrengenden Wahlkämpfen. Der Landtagsabgeordnete sprach sich dafür aus, dass die CDU 2010 ihr Profil stärker zum Ausdruck bringen müsse. Man hoffe, dass dies mit dem neuen Ministerpräsidenten Stefan Mappus gelingen werde. Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers, der gerade aus Wellington kam, rief dazu auf, mit Schwung und zielstrebig die Arbeit in der Koalition anzugehen. Es gelte, Deutschland wieder nach vorn zu bringen und mit der richtigen Politik nach oben zu führen. Eine wichtige Aufgabe für ihn sei, dass die Menschen in Deutschland in Frieden und Freiheit leben können.
Zu einer Weihnachtsfeier gehören auch Ehrungen. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten und dem Landtagsabgeordneten wurden vom CDU-Vorsitzenden folgende Mitglieder geehrt:
Ausgezeichnet wurden die Geehrten mit der Ehrenurkunde der Bundes-CDU und der Ehrennadel. Vorsitzender Jäck dankte noch Emil Fäßle und Hanne Schnell für ihr ehrenamtliches Engagement mit einem Präsent. e.d. . |
Bild kann größer geklickt werden.
| Karl Mayer hatte die Weine mitgebracht, mit denen Josef Fey, Christian Würz, Martin Heinrich Bitzel, Dr. Jörg Boulanger und Andreas Jäck (von links) anstießen. |
| . Presse von Annette Schröder aus der RNZ vom 24. Okt. 2009 . Hirschberg-Großsachsen. (ans) Im Anbau der Alten Turnhalle wurde es am Donnerstagabend recht voll. CDU-Vorsitzender Andreas Jäck hatte auch eine Vermutung, warum: „Mit Siegern feiert es sich besonders gerne." Einige wollten sicherlich auch langjährige Weggefährten verabschieden: Schließlich galt es, drei Altgemeinderäte, Christian Würz, Josef Fey und Martin Heinrich Bitzel zu ehren. Letzterer erhielt sogar die „Dankeschön-Medaille" der CDU Deutschland. Passend zu solch einem ehrenvollen Abend probierten die Gäste sechs Weine der Winzergenossenschaft Hemsbach, die Karl Mayer fachkundig präsentierte. Und während die guten Tropfen auf der Zunge zergingen, sprach Jäck von „einer gewaltigen Zäsur, die wir überstehen mussten". Sie hätten gleich drei Stimmkönige bei der Kommunalwahl ersetzen müssen. Einer von ihnen ist ein „echter Großsaasemer Bu". Würz gehörte dem Gemeinderat ab 1999 an sowie mehreren Ausschüssen und war auch stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Zwar habe er nun aus beruflichen Gründen aufgehört, aber 2014 sehe es vielleicht schon ganz anders aus, deutete der Vorsitzende schmunzelnd an. Tatsächlich sagte der Altgemeinderat: „Ich schließe nicht aus, dass ich mal wieder durchstarte." Die Arbeit habe ihm viel für seine Persönlichkeit gebracht, und er habe viele nette Menschen kennen gelernt. Dann gab's für Würz ein Buch, für seine Frau Blümchen. So ausgezeichnet sahen sich auch Bitzel und Fey. Für Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger war es „eine ehrenvolle Aufgabe, meinen Freund und Kollegen zu ehren". Als früherer Leiter des Edeka-Markts in Leutershausen sei Josef Fey eine Institution. Im Jahr 1994 habe er bei der Kommunalwahl mit 2260 Stimmen einen hervorragenden Platz erzielt. In vielen Ausschüssen war er aktiv und „in hohem Maß engagiert", so Boulanger. „Wir verlieren einen Kollegen, der durch seine besonderen Gedanken die Arbeit belebt hat." Der Fraktionsvorsitzende erinnerte an den Kalender von Hirschberger Persönlichkeiten. Und an die alte Wolfshütte, die abgebrochen wurde. Fey hätte an dieser Stelle gerne ein „Klassenzimmer im Wald" gehabt. „Unter dem Vorgänger hat's nicht geklappt, vielleicht heute?", sagte Boulanger Richtung Bürgermeister Manuel Just. Fey freute sich über „eine interessante Zeit". Besonders interessant sei für ihn gewesen, „dass ich die zwei Jahre Just noch mitbekommen habe". Nun galt es noch einen Mann zu würdigen, „der schon viele Auszeichnungen bekommen hat - und jede verdient", sagte Jäck. Bitzel zog 1971 für die CDU in den Großsachsener Gemeinderat, später in den Hirschberger und gehörte zahlreichen Ausschüssen an. „Du warst immer ein sehr hilfreicher Ansprechpartner", dankte Jäck dem Ehrengemeinderat und Kreisrat. Besonders beeindruckte ihn, dass „er sich immer mit dem Gesicht in den Sturm gestellt hat". Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers überreichte Bitzel die „Dankeschön-Medaille". „Es war immer mein Ziel, den Menschen zu helfen", sagte der stellvertretende CDU-Fraktionssprecher im Kreisrat. „Mir hat's Spaß gemacht", betonte Bitzel, der auch seiner Frau dankte. Dann hatte Lamers die Ehre - noch ein paar Worte zu den Altgemeinderäten zu sagen. Dabei zitierte er Perikles, einen Athener Staatsmann aus der Antike: „Wer an den Dingen seiner Gemeinde nicht Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger." Daraus folgerte der Abgeordnete: „Wir haben hier gute Bürger geehrt." Ebenso gut war der Wein, zum Teil direkt aus Großsachsen. Wie der 2007er Dornfelder. Die Gäste erfuhren, dass diese Rebsorte in Baden auf rund 49 Hektar angebaut wird, wovon einer in Großsachsen ist. „Das sind zwei Prozent", erklärte Mayer. Gemundet hat er - wie die anderen fünf Weine und die interessanten Erläuterungen dazu. . |
Bild kann größer geklickt werden
| Ehrung für seinen kommunalpolitischen Einsatz: Die CDU Deutschland verleiht Martin Heinrich Bitzel die silberne Medaille. Von links: Josef Fey, Christian Würz, Martin Heinrich Bitzel, Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers, Vorsitzender Andreas Jäck, stellvertretende Vorsitzenden Uschi Pschowski und Fraktionschef Dr. Jörg Boulanger |
| . Presse von Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten vom 24. Okt. 2009 . HIRSCHBERG. Martin Heinrich Bitzel erhielt schon viele Auszeichnungen. Vor wenigen Wochen wurde er zum Ehrengemeinderat ernannt; 2005 wurde ihm als höchste Ehrung das Bundesverdienstkreuz verliehen. Jetzt kommt eine weitere hinzu: Die CDU Deutschland würdigte ihn mit der silbernen Medaille für sein Lebenswerk. Eine Zäsur nach der Wahl Die CDU Hirschberg wählte für die Ehrung einen würdigen, gleichzeitig aber auch einen lockeren Rahmen: eine politische Weinprobe im Anbau der Alten Turnhalle, an der auch Ehrenbürger Alfons Holzmann und Bürgermeister Manuel Just teilnahmen. Während der Großsachsener Winzer Karl Mayer die edlen Tropfen der Winzergenossenschaft Hemsbach kredenzte, ehrten Verbandsvorsitzender Andreas Jäck und seine Stellvertreter Uschi Pschowski und Dr. Jörg Boulanger drei Christdemokraten. Jäck sprach angesichts der Verluste von drei Gemeinderäten von einer Zäsur: „Wir mussten bei der Kommunalwahl Stimmenkönige ersetzen." Das Ergebnis ist bekannt, die Fraktion verlor zwei Sitze. Den Anfang der Ehrungen machte nach einem 2007er Dornfelder (Großsachsener Rittersberg). Christian Würz, der dem Gemeinderat zehn Jahre angehörte. Der 43-jährige Polizeibeamte kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr. Für seine Persönlichkeit habe es ihm viel gebracht, ergänzte Würz, der nicht ausschließen wollte, wieder „durchzustarten". Als Dank schenkte ihm Jäck ein Buch über den Präsidenten Obama. Nach einem Spätburgunder 2008 und einem Blanc de Noirs folgte die Ehrung Josef Feys. „Lieber Sepp, als Kaufmann in Leutershausen bist du eine Institution. Du hast jahrelang den Edeka geleitet", umschrieb der Fraktionssprecher Boulanger seinen Freund, der erst spät zur Kommunalpolitik kam. 1994 wurde der Leutershausener erstmals mit 2660 Stimmen gewählt. Aus Altergründen hörte Fey, der lange Jahre im BdS-Vorstand arbeitete, auf. Als Anerkennung schenkte ihm Vorsitzender Jäck das Buch über Erwin Teufel. Auch Fey dankte für die politischen Jahre; als besonders wichtig empfand er die zwei letzten Jahre mit Bürgermeister Just. Jäck benötigte anschließend einige Sekunden, um alle Ehrungen Bitzels aufzuzählen. 38 Jahre lang saß dieser im Gemeinderat. „Für mich warst du ein interessanter und hilfreicher Ansprechpartner. Das Bemerkenswerte an Dir ist, dass Du Dich mit dem Gesicht in den Sturm gestellt hast", lobte Jäck, der gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. l.amers die Ehrung der CDU Deutschland übernahm. Der gelernte Landwirschaftsmeister Bitzel, der die CDU Großsachsen 1967 mitgegründet hatte, dachte nie, so lange dabei zu bleiben. „Mein Ziel war es immer, etwas zu ändern", so seine Maxime. Zeit dazu hat er weiterhin als Kreisrat. Die Arbeit gehe ihm demnach nicht aus. Nach einem 2007er Weißburgunder (Großsachsener Rittersberg) ergriff der Bundestagsagbeordnete das Wort. Er empfinde die Kommunalpolitik als Basis der Demokratie. Deshalb sei es so wichtig, wenn sich Menschen einmischen. Wenige Wochen nach der Bundestagswahl wollte er seinen Parteifreunden nochmals danken. „Danke, dass Sie mir das Ticket für Berlin ausgestellt haben", freute sich Lamers Mit einem Hemsbacher Riesling, einem 2008er Gewürztraminer und einem lustigen Weingedicht aus dem Munde des Bundestagsabgeordneten endete die Weinprobe. hr . |
| . Presse von Annette Schröder aus RNZ vom 5. Okt. 2009 . Hirschberg-Großsachsen. Bussis, Händeschütteln und Schulterklopfen in der Grundschule Großsachsen: Bevor die CDU-Feierstunde am „Tag der Deutschen Einheit" begann, galt es erst mal zu gratulieren. Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers freute sich über die Glückwünsche zu seiner Wiederwahl und dankte den Hirschbergern für ihren Beitrag. Neben dem Gastredner, Staatssekretär Georg Wacker, und der stellvertretenden Gemeindeverbandsvorsitzenden, Uschi Pschowski, erinnerte er an die denkwürdige Zeit vor 20 Jahren, als die Mauer im November fiel. „Das Geheimnis der Freiheit ist der Mut", zitierte Lamers Perikles, einen Athener Staatsmann der Antike. Es sei der Mut der Menschen gewesen aufzubegehren. „Das hat die Mauer eingedrückt." Lamers dankte den Vätern der Einheit, allen voran Altkanzler Helmut Kohl, und hob sein imaginäres Glas auf ihn. Der Bundestagsabgeordnete appellierte an alle demokratischen Parteien, sich der Werte bewusst zu sein. Und den Linken mit kommunistischem Hintergrund keine Chance zu geben, Politik zu machen. Pschowski machte ihrerseits darauf aufmerksam, dass „dieses großartige Ereignis" auch an Hirschberg nicht spurlos vorbeigegangen sei. „Auch wenn wir hier weit entfernt waren von einer Grenze, die unser Vaterland trennte, so hat es die Menschen in unserer Gemeinde ebenfalls bewegt." Sie erinnerte an die Verdienste des ehemaligen Hauptamtsleiters Erich Dallinger. Er hatte auf Bitte des damaligen Bürgermeisters Werner Oeldorf, Hilfe beim Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung geleistet. „An all dies sollten und wollen wir uns an diesem Tag erinnern" - an der Stelle, an der die CDU vor zehn Jahren einen Baum gepflanzt hatte. An die verschiedenen Feierlichkeiten der Hirschberger CDU erinnerte sich auch Wacker. Er hob die zwei Jubiläen hervor, die es dieses Jahr in Deutschland zu feiern gebe: 20 Jahre Mauerfall und 60 Jahre Grundgesetz. Der Staatssekretär zitierte daher aus dessen Präambel. Das deutsche Volk sei dazu aufgerufen, „in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden". Dazu hätten die Menschen aber erst in die Lage versetzt werden müssen. „Mit einer friedlichen Revolution ist dieses Ziel erreicht worden", betonte Wacker. Er hob den Mut der Menschen hervor, machte aber auch darauf aufmerksam, wie gefährlich es war. „Sie mussten ein hohes Risiko eingehen, aber sie haben sich nach der Einheit gesehnt." Wie Lamers nannte er die Väter der Wiedervereinigung, vergaß jedoch nicht, die kritischen Stimmen zu erwähnen. Es sei „nicht nachvollziehbar", dass Oskar Lafontaine auf eine Koexistenz der ehemaligen DDR und der Bundesrepublik hingewirkt habe. Anders als die CDU, deren erklärtes Ziel die Einheit war. Bezüglich des Solidaritätszuschlags betonte der Staatssekretär: „Es war ein richtiger, solidarischer Akt, Hilfestellung zu leisten." Wacker appellierte, auf die Risiken und Gefahren von Unrechtsstaaten aufmerksam zu machen, „damit so etwas nie wieder auf deutschem Boden passiert." Und dies bei den jungen Menschen im Bewusstsein wach zu halten. Was die baden-württembergische Landesregierung an den Schulen durch zahlreiche Aktionen unterstützt. Wer dann noch Fragen an Wacker hatte, konnte sich bei einem Gläschen Wein ins Gespräch vertiefen. Oder über das Gehörte nachdenken: Dass ein demokratischer Rechtsstaat keine Selbstverständlichkeit sei und man dafür kämpfen müsse. . |
Bild kann größer geklickt werden.
| Bürgermeister Manuel Just und eine Abordnung der Hirschberger Christdemokraten empfingen am 21. Sept. Minister Wolfgang Reinhart im Rathaus. Foto: Dorn . Pressebericht von Lutz Engert aus RNZ vom 22. Sept. 2009 . Hirschberg. (lue) Ausgesprochen wissbegierig präsentierte sich Professor Dr. Wolfgang Reinhart, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Baden-Württemberg und erkundigte sich zum Beispiel nach den Auswirkungen der geplanten ICE-Trasse von Frankfurt nach Mannheim. Die Streckenführung brannte den Hirschbergem weniger auf den Nägeln. Verkehrsprobleme brachten Bürgermeister und Christdemokraten dennoch ins Gespräch: nämlich die in Großsachsen.
Der ehemalige CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Dr. Ulrich Zeitel, ein ehemaliger Studienkollege des Ministers, sprach die Thematik zunächst an, Just schilderte die Situation dann ausführlich und wies dabei nicht nur auf die jahrzehntelangen Diskussionen, sondern vor allem auf 18 000 bis 20 000 Fahrzeuge hin, die sich täglich durch das Nadelöhr Großsachsen kämpfen. Der Rathauschef zeigte seiner Meinung nach die beste Lösung für das Verkehrsproblem auf: die Ortsrandstraße. Er verschwieg Reinhart auch nicht, dass es in der Bevölkerung nicht nur Befürworter, sondern auch Gegner der Umgehung gibt. Das sei aber die Minderheit der Hirschberger.
Just redete Klartext: „Wir wollen nicht für die Kosten aufkommen", betonte er. Ohne Umschweife machte der Bürgermeister deutlich, dass der Bund die Finanzierung übernehmen sollte. „Dazu brauchen wir ihre Unterstützung", bat er Reinhart. Die Rolle des Landes sei für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan entscheidend, wandte sich Just direkt an den Minister.
Der Landespolitiker hörte aufmerksam zu, und seine Referentin notierte sich die Hirschberger Angelegenheiten auch eifrig in den Notizblock. Reinhart „ermunterte" den Bürgermeister, sich direkt nach der Bundestagswahl an das zuständige Bundes-Verkehrsministerium zu wenden. Und noch eine „dringende Empfehlung" hatte der smarte Politiker in petto: „Treffen Sie eine Entscheidung, sonst diskutieren Sie noch einmal 50 Jahre", meinte Reinhart. Just ließ gar keinen Zweifel an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens aufkommen. „Wir wollen in den vordringlichen Bedarf", machte er deutlich. Und damit auch der Minister keine Zweifel am Bedarf anmelden konnte, schauten sich alle die Situation vor Ort an. Praktischerweise hielt Reinhard nämlich im Anschluss an den Empfang im Rathaus einen Vortrag im Hotel „Krone". Und das liegt ja bekanntlich direkt an der Bundesstraße 3. . |

| . Presseauszug von Carsten Propp aus WN vom 4. Sept. 2009 . Weinheim. Mit einem Bekenntnis zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr, zur Wehrpflicht und zum Einsatz der Soldaten im Inland bei besonderen Gefährdungslagen hat gestern Abend Verteidigungsminister Franz-Josef Jung die Positionen der CDU beim Thema Sicherheitspolitik formuliert. Zum Wahlkampfauftakt des Wahlkreisabgeordneten Karl A. Lamers sprach der Minister im Rolf-Engelbrecht-Haus in Weinheim vor rund 250 Zuhörern. Dr. Karl A. Lamers schlug scharfe Wahlkampftöne an. Bei der Bundestagswahl gehe es darum, ob Deutschland künftig aus der Mitte heraus regiert werde oder nach links abdrifte. „Ich glaube den Sozis kein Wort. Die greifen nach der Macht mit allen Mitteln, notfalls auch mit der Linken im Bund. Der Virus Ypsilanti ist ansteckend und es gibt dagegen nur einen Impfstoff, die CDU.“ Erneut betonte Lamers, dass es für ihn persönlich im Bundestag nur eine Zukunft gibt, wenn er das Direktmandat (Erststimme) erringt. Anders als seine Mitbewerber sei er nämlich nicht über eine Liste abgesichert.
Jung stimmte die Zuhörer auf den Wahlkampf-Endspurt ein: „Deutschland braucht Stabilität und keine rot-rot-grünen Experimente.“ Terror, Krisenherde in aller Welt, Massenvernichtungswaffen und Piraterie - all dies könne man nur bekämpfen mit einer starken Bundeswehr, die in internationale Gemeinschaften eingebunden ist. . |
| . Presse von Annette Schröder aus RNZ vom 1. Sept. 2009 . Hirschberg. (ans) Schon bevor die Tour durch Hirschberg startete, freute sich CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers besonders auf eins: Der Besuch eines Cafes sei „unglaublich wichtig". Denn in den vergangenen Tagen merkte der Politiker, dass eine Stärkung zwischendurch nicht schaden kann. Und die wollten sich die CDU-Mitglieder gemeinsam mit ihrem Bundestagsabgeordneten im Cafe Erdmann holen. Zuvor erläuterte Lamers bei der Markthalle das Ziel seiner Sommertour. „Wir schreiben alles auf, und ich nehme die Anregungen in die dementsprechenden Gremien mit, damit das eine oder andere umgesetzt werden kann", versprach der Bundestagsabgeordnete. Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger ging seinerseits auf die Ziele der CDU Hirschberg ein. „Wir wollen die Attraktivität als Einkaufsstandort stärken", betonte er. In diesem Zusammenhang begrüßte er auch das Einzelhandelskonzept der Gemeinde. Er thematisierte außerdem ein Problem bezüglich der Anträge für Subventionen: „Viele Landwirte hier beschweren sich über zu viel Bürokratie. " Sie müssten gleich mehrere Seiten ausfüllen. Hier sagte Lamers, dass die CDU das Ziel verfolge, Bürokratie abzubauen, die Lohnnebenkosten zu senken und die Leistungsträger zu entlasten. Das sei aus seiner Sicht der Mittelstand. Klar, dass gestern auch die Verluste der CDU bei den Landtagswahlen am Sonntag ein Thema waren. Lamers betonte: „Wir wollen auf Bundesebene keine Ungewissen politischen Experimente." Gleichzeitig warnte er vor einem „Linksruck". „Wir werden kämpfen", gab er die Parole für die Bundestagswahl vor. Und machte der CDU Hirschberg ein Kompliment: „Ihnen muss ich das ja nicht sagen. Sie tun's nämlich." Und schon ging's los zum ersten Betrieb. Bei Feinkost Wetzel bewunderte Lamers die frischen Waren: „Das sieht beeindruckend aus." Er kam mit Hermann Wetzel senior ins Gespräch, der sich darüber beklagte, wie schwer es sei, einen Banken-Kredit zu bekommen. „Sie glauben nicht, was die Discounter in den Nachbargemeinden bei uns anrichten." Die CDU wolle den Mittelstand stützen. Er würde sich dafür einsetzen, dass günstigere Kredite möglich würden, sagte Lamers. Während alle noch einen Kaffee genossen, erwarb Kreisrat Martin Heinrich Bitzel schnell ein paar Blümchen, um der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Uschi Pschowski nachträglich zum Geburtstag zu gratulieren. Weiter ging es zum Getränkehandel Ost, wo Reinhold Ost die Gruppe in den Gewölbekeller mitnahm. 1990 seien diese Räume erschlossen worden, informierte er. „Sie lagen brach. Es war schon ein großer Umbau." Im Jahr 1957 habe sein Vater das Unternehmen umgewandelt - von einer Brauerei in einen Getränkehandel. Im März sei nun sein Sohn in den Betrieb mit eingestiegen. Auch Karl Schnells Nachwuchs ist in seinem Bauunternehmen aktiv. Der CDU-Gemeinderat präsentierte den Betrieb und erzählte, dass sein Sohn Alexander seit Januar 2007 als Betriebsleiter dort arbeite. „Wir sind in den Gemeinden dafür bekannt, dass wir arbeiten wie die Feuerwehr: Wenn's brennt, sind wir da", sagte Schnell. Zu den Zehn-Jahres-Verträgen mit den Kommunen gehöre nämlich eine 24-Stunden-Bereitschaft. Wer nach dem Cafe Erdmann noch Lust auf etwas Deftiges verspürte, erhielt hier Brötchen und Sekt, bevor Lamers seine Hirschberg-Tour auf dem Seniorennachmittag der Gassekerwe beendete. . |
| . Presseauszug aus WN vom 29. August 2009 . Hirschberg. Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der CDU-Abgeordnete Dr. Karl A. Lamers den Rathauschef Manuel Just, um mit ihm über anstehende Hirschberger Ortsprobleme zu diskutieren. An der Diskussion beteiligten sich Martin Heinrich Bitzel, Matthias Dallinger, Martin Stöhrer und Dr. Jörg Boulanger. Hauptthemen des Gesprächs waren das Konjunkturpaket II und die Ortsumgehung. „Unser Ziel ist es, die Ortsumgehung in den Bundesverkehrswegeplan hineinzubringen“, betonte Bürgermeister Just. Er lobte den CDU-Abgeordneten für seine frühe Initiative in Sachen Ortsumgehung. Für den Rathauschef steht fest, Seniorenzentrum oder Hilfeleistungszentrum sind für ihn im Vergleich zur Verkehrsproblematik in Großsachsen die kleineren Probleme. "Es ist das Problem, der nächsten 10 bis 15 Jahre", betonte der Verwaltungschef. Der Abgeordnete Dr. Lamers, der auch für den Landtagsabgeordneten Georg Wacker sprach, sagte jede erdenkliche Hilfe zu, damit die Ortsumgehung in den Verkehrswegeplan des Bundes aufgenommen wird. „Hier stehe ich im Wort“, sagte Dr. Lamers. Weiter informierte Bügermeister Just den CDU-Abgeordneten über die demnächst anstehenden Baumaßnahmen der Gemeinde, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert werden. Für Hirschberg seien 188000 Euro zur energetische Sanierung der Martin-Stöhr-Schule bewilligt und für die Sachsenhalle 97000 Euro. Die Gemeinde stocke diese Beträge in der Schule um 150000 Euro und in der Halle um 43 000 Euro auf. Die Ausschreibung für die Sachsenhalle erfolgte bereits. In der ersten Septemberwoche soll es losgehen. Die Sanierungsarbeiten in der Martin-Stöhr-Schule beginnen im Oktober. Dr. Lamers hörte aufmerksam den Ausführungen von Bürgermeister Just zu. Der Rathauschef freute sich über dessen Interesse an Hirschberg, das schon immer bestand, nicht nur im Wahlkampf, wie er sagte. . |
| . Presse von Redakteur Lutz Engert aus RNZ vom 15. August 2009 . Hirschberg-Großsachsen. (lue) In der Sachsenhalle ist er der Mann für den guten Ton: Matthias Dallinger. Als Discjockey heizt der Vorsitzende des Handball-Förderkreises während der Heimspiele des Turnvereins „Germania" die Stimmung an - gemeinsam mit Hallensprecher Volker Barzyk hoch oben im „Kuckucksnest". Im Gemeinderat, in den ihn die Hirschberger im Juni wählten, erhebt der Großsachsener demnächst seine Stimme für die CDU-Fraktion. Die Kommunalpolitik ist für Dallinger nichts Neues. Als Pressewart des CDU-Gemeindeverbands und Mitglied des Verwaltungsausschusses war er in den vergangenen Jahren nah dran am politischen Geschehen in der Gemeinde. Über den Einzug in den Gemeinderat freute er sich wie ein Schneekönig. „Das war ein sensationeller Erfolg". Dass er als „Ur-Großsaasemer" auch in Leuters-hausen viel Zustimmung erhielt, freute ihn obendrein. „Das Zusammenrücken der beiden Ortsteile liegt" ihm, wie er im RNZ-Gespräch sagte, „sehr am Herzen". Als weitere Herausforderung machte die Finanzen der Gemeinde aus. Dallinger erwartet im kommenden Jahr weitere Einnahmeverluste. „Das ist erst der Anfang", befürchtete der Christdemokrat. Als Bankfachwirt weiß der 48-Jährige schließlich, wovon er spricht. Mit den Finanzen hat der Angestellte der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord auch beruflich zu tun. Als „Leiter Servicecenter" kümmert er sich täglich mit seinen 19 Mitarbeiterinnen um die Anliegen der Kunden. „Ich bin sozusagen Hahn im Korb", schmunzelte Dallinger. Mit Hähnen beschäftigt sich der künftige CDU-Gemeinderat auch noch auf anderem Gebiet. In seiner ehrenamtlichen Funktion als Kassenwart des Geflügelzuchtvereins Zu verdanken hat er diesen Posten seinem Filius Jonas, der, als die Familie noch Oberflockenbach lebte, Bekanntschaft mit dem Federvieh machte. „Er stand plötzlich da mit einer Kiste. Drin waren ein Hahn und drei Hühner." Seither ist Dallinger-Junior von seinem Hobby begeistert. Zwar züchtet Matthias Dallinger selbst keine Tiere, kümmert sich aber ebenso begeistert wie der Sohnemann um seine Tiere um die Finanzen des Vereins. „Das war ein Deal mit Werner Schwöbel." Das Geschäft sieht so aus: Die Verantwortlichen des Vereins schauen dem Sohnemann etwas über die Schulter und der künftige Gemeinderat übernimmt die Kasse. Mit den Kindern Jonas, Nicolas und Leonie teilt Matthias Dallinger noch eine andere Leidenschaft: die für den Sport und damit für den TVG. Als Förderkreisvorsitzender pflegt er den Kontakt zu den Sponsoren, Freunden und Gönnern des Vereins. Trotz der vielen Verpflichtungen - die Begeisterung fürs Ehrenamt hat er von Vater Erich geerbt - pflegt Matthias Dallinger weitere Hobbys. Ein ungewöhnliches sogar. „Ich gehe ins Holz." Ein paar Mal im Jahr zieht es in den Wald zum Holzhacken. Sieben bis acht Mal hat er die Holzscheite in der Hand, bis sie endgültig in den eigenen Kachelofen wandern. Und noch eine zweite Leidenschaft pflegt der Großsachsener: Er spielt regelmäßig Skat. Mit den Skatbrüdern zieht es ihn auch in die weite Welt. Alle drei Jahre steht ein großer Ausflug an - zuletzt nach Arizona in den Vereinigten Staaten. Schon in jüngeren Jahren packte ihn die Reiselust. Als Rucksacktourist war er auch bereits in Südamerika unterwegs. Aber daheim, daheim in Großsachsen ist es doch am schönsten. „Heimat spielt für mich eine wichtige Rolle." Da wundert es auch nicht, dass Matthias Dallinger in Großsachsen schon fünfmal den „Kerweparre" gab. Schließlich ist die Heimatverbundenheit mindestens so groß wie die Begeisterung fürs Ehrenamt Dem Hirschberger Gemeinderat wird das sicher gut tun. . |
| . Presse von Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten vom 24. Juli 2009 . Großsachsen. Die Politik fesselte ihn schon in der Schule. Schon damals hieß es für Martin Heinrich Bitzel, sich einzumischen und zu engagieren. Er tat es und gestaltete 38 Jahre lang als Christdemokrat die Geschicke Großsachsens und Hirschbergs maßgeblich mit. Heute feiert der ehemalige Großsachsener Landwirt und Mitbegründer der CDU-Großsachsen seinen 70. Geburtstag. Er sitzt im Wohnzimmer seines Hauses in der Ulmenstraße und kommt schnell ins Erzählen. Die Fusion der Gemeinde seien für ihn "unheimlich interessante Jahre" gewesen. Er erinnert sich an die Fusionsverhandlungen und an Großsachsens Bürgermeister Schröder, den er im Vergleich zu Leutershausens Bürgermeister Kunkel als zu schwach einschätzte. Im Nachhinein war die Einheit aber die richtige Entscheidung. Auch die Wahl Bürgermeister Werner Oeldorfs, den Bitzel damals übrigens nicht unterstützte. . An vielen Bauten beteiligt Bau der Grundschule, Kanalisation, Sachsenhalle, Sportzentrum, Feuerwehrhäuser, Rathaus - was seit 1971 gebaut wurde, hat er alles mitbestimmt. Wie auch das Hilfeleistungszentrum in Leutershausen. A propos HLZ. Der Streit um den Standort war gewissermaßen der Auslöser für ihn, als Gemeinderat und als Fraktionssprecher aufzuhören. "Ich war für den Standort Alter Viehweg auf Großsachsener Gemarkung. Doch meine eigene Fraktion fiel mir in den Rücken", bedauert er die Fehlentscheidung. Dies kränkt das politische Urgestein noch heute. Den Spaß an der Politik konnte es ihm nicht nehmen. Dadurch erklärt sich auch seine erneute Kandidatur für den Kreistag. . Probleme in der Fraktion Bitzel ist bekannt für seine konsequente Art. Sein Lebensmotto lautet daher: "Wo ich hingestellt werde, versuche ich das Beste zu machen. Meine Interessen werden zurückgestellt."Als eine seiner schwierigsten Aufgaben bezeichnet er es, die CDU-Fraktion auf Bürgermeister Just einzuschwören. Denn es gab mit Karin Kunz und Christian Würz zwei weitere Bewerber. Dass dies geglückt sei, könne er sich auf seine Fahnen schreiben. Der 70-Jährige besitzt ein ungeheures Wissen. Dieses wird der CDU fehlen. Darum sorgt sich der Christdemokrat auch um seine Partei: "Das Hauptproblem ist, dass die CDU in Hirschberg an Profil verliert. Manche ziehen eben nicht mit. Dabei haben wir so ein großes Potenzial. Früher hatten wir die Hälfte der Gemeinderatssitze. Heute sind es noch fünf." Das tut ihm weh. "Ich möchte, dass die CDU wieder Tritt fasst", so Bitzels Hoffnung, der sich in der Vergangenheit mitunter als Einzelkämpfer verstand. Eine Kritik gab es dann auch am politischen Gegner, und zwar an der Grünen Liste. "Wer in den Gemeinderat will, will sich ehrenamtlich engagieren und nicht ideologisch sein. Seit die GLH drin ist, gibt es eine bleierne Zeit." . Aktivitäten im Kreistag Ursprünglich wollte der Großsachsener nicht mehr für den Kreistag kandidieren; Bürgermeister Manuel Just sollte es werden. Doch der wollte nicht, was Bitzel bedauert, da dieser so ein großes Talent habe. Also trat der Kommunalpolitiker nochmals an und wurde mit einem sehr guten Ergebnis wieder gewählt. Bitzel ist jetzt ein stellvertretender Vorsitzender der Kreistagsfraktion. Vor allem um die Jugendhilfe kümmert er sich. Als Motiv hierfür nennt er auch Erfahrungen aus der Familie, denn er hat einen behinderten Sohn. Der Jubilar macht keinen Hehl daraus, gerne Bauer zu sein. Er absolvierte zwar zunächst eine Kaufmännische Ausbildung als Baukaufmann bei seinem Onkel. Später übernahm er den elterlichen Bauernbetrieb, der am Ende 35 Hektar besaß. Früh engagierte sich Bitzel bei der Landjugend, später beim Bauernverband und beim Beregnungsverein. Er gehört fast jedem Verein am ort an, nur nicht dem Schachclub, lacht er. Dementsprechend lang ist sein Liste an Auszeichnungen. Doch die Schönste für ihn ist das Bundesverdienstkreuz, welches er 2005 erhielt. hr Der Großsachsener feiert am Sonntag in einer "lockeren Runde" im Hotel "Krone". Statt Geschenke bittet er um Spenden für die TVG-Jugend. . |
| . Presseauszug von Hans Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten vom 23. Juli 2009 . Hirschberg. So einig wie am Dienstag war der Gemeinderat in den jüngsten Wochen selten: Nur Positives, nur Lob, nur Dank gab es von allen Fraktionen für das Architektenbüro Dasch, Zürn, von Scholley. Die Stuttgarter planen jetzt das Kommunale Hilfeleistungszentrum (HLZ), welches zwischen fünf und sechs Millionen Euro kosten soll. Bürgermeister Manuel Just ging in der Sitzung kurz auf die Vorgeschichte dieses brisanten Millionenprojekts ein. 143 Büros aus ganz Europa bewarben sich am Wettbewerb, davon setzten sich 25 durch. Lediglich 22 legten am Ende einen Entwurf vor. Am 3. Juli tagte das Preisgericht. Den ersten Preis belegte das oben erwähnte Stuttgarter Team. Auf Platz 2 folgten die Kölner Architekten Wahrer und Barkowsky und auf dem dritten Platz die Darmstädter Hoechstetter und Partner. Alle drei stellten sich und ihren Entwurf in der Sitzung am Dienstag vor. "Wir hatten die Qual der Wahl. Jedes Büro musste sich beweisen und die Strategie zur Weiterentwicklung präsentieren", erläuterte der Rathauschef. Zahlreiche Auftragskriterien galt es zu erfüllen. Besonders die Vorortpräsens sei dem Gremium sehr wichtig gewesen. 500 Punkte geholt Das Ergebnis fiel eindeutig aus: Dasch, Zürn, von Scholley holten alle 500 möglichen Punkte. Die Darmstädter Hoechstetter und Partner kamen mit 310 Punkten auf den zweiten und die Kölner Wahrer/ Barkowsky rutschten vom zweiten auf den dritten Platz. Sie erhielten 300 Punkte. Das Manko bei den Kölnern war die Vorortpräsenz. . CDU-Fraktionssprecher Dr. Jörg Boulanger bestätigte, dass man es sich nicht leicht gemacht habe. "Für die CDU bringen die Stuttgarter die besten Voraussetzungen mit", ergänzte der CDU-Sprecher. Sein Dank galt auch dem Wettbewerbsbetreuer Gregor Bäumle und dessen Frau. . Sieger wählen zwei Baukörper Die Planer aus Stuttgart wählten für ihr HLZ zwei Baukörper, die zusammen mit der Außenmauer zwei Höfe bilden. Im Norden findet sich der Bauhof, im Süden das Feuerwehrhaus mit dem Schlauchturm. Um Überschneidungen der Fahrwege zu vermeiden, sind die Zu- und Ausfahrten der unterschiedlichen Nutzungsbereiche voneinander getrennt und haben den maximalen Abstand voneinander. Bevorzugtes Material ist Stahlbeton, Metall und Glas. Baubeginn soll übrigens im nächsten Jahr sein. hr . |

| . Pressebericht von Lutz Engert aus RNZ vom 10. Juni 2009 . (lue) CDU und Freie Wähler ziehen an einem Strang. Auch wenn sich beide Fraktionen im Gemeinderat mitunter kabbeln, wollen sie in Sachen Ortsrandstraße gemeinsame Sache machen. Umgehend wollen auch Bürgermeister Manuel Just und neuerdings auch die CDU-Abgeordneten Dr. Karl A. Lamers und Georg Wacker die Großsachsener Verkehrsprobleme lösen. Wie das gelingen soll, verrieten die Beteiligten jüngst im Rathaus. Ziel der konzertierten Aktion: Die Ortsrandstraße soll im Bundesverkehrswegeplan, der in den Jahren nach 2013 fortgeschrieben wird, auftauchen. Genauso wie im baden-württembergischen Generalverkehrswegeplan. Die Initiative hat einen simplen Hintergrund: Die Kosten für den Bau der Ortsrandstraße, die Just ohne den Erwerb der Grundstücke auf 5,5 Millionen Euro bezifferte, sollen möglichst nicht an Hirschberg hängenbleiben. "Verkehrsprobleme, die die Gemeinde nicht geschaffen hat, können nicht mit kommunalen Geldern gelöst werden", betonte der Bürgermeister zum wiederholten Male. Aus diesem Grund informierte das Gemeindeoberhaupt, wie berichtet, neben Lamers auch dessen Bundestagskollegen Dirk Niebel (FDP) und Lothar Binding (SPD). Und selbst dem grünen Volksvertreter in Berlin, Fritz Kuhn, ließ der Rathauschef Informationen zukommen. Als erster reagierte Lamers – und zwar so prompt, dass sich Just während seines Pfingsturlaubs in der Hauptstadt mit dem Abgeordneten über die Großsachsener Verkehrsprobleme austauschte. Der Christdemokrat hatte in der Vergangenheit auch den Freien Wählern versprochen, sich für eine Verkehrsentlastung stark zu machen. Um in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen zu werden, muss Hirschberg vordringlichen Bedarf anmelden. Just rechnete sich gute Chancen aus. Schließlich sprechen rund 20000 Fahrzeuge, die täglich durch Großsachsen fahren – für Wacker "ein landesweiter Spitzenwert" –, eine deutliche Sprache. Zumal sich die Situation vermutlich durch den zweigleisigen OEG-Ausbau trotz anders lautender Gutachten verschärft. "Die Gemeinderatsmehrheit hat ein schlechtes Bauchgefühl", meinte Just. Die Pläne, die in der Schublade liegen und relativ weit gediehen seien, werde Hirschberg dem Bund kostenlos zur Verfügung stellen, kündigte das Gemeindeoberhaupt an. "Das ist der Preis, den die Gemeinde zahlt", schmunzelte der Bürgermeister. Bislang hat die Gemeinde "eine deutlich sechsstellige Summe" für die Planungen ausgeben. Die Trasse stehe fest, genauso wie die Zahl der Kreisel (zwei), ließ Just weiter wissen. Einzig an der Höhenentwicklung wegen der Passage des Landgrabens werde noch getüftelt. Das weitere Vorgehen skizzierte Wacker, der wie Lamers den Schulterschluss zwischen Bund und Land propagierte. "Beide Komponenten sind unabdingbar", so der Kultusstaatssekretär. Ansonsten sei das Projekt nicht zu realisieren. Im Moment befinde man sich in der Vorbereitungsphase, dazu seien intensive Gespräche mit den Fachabgeordneten und den zuständigen Ministerien in Berlin erforderlich. Begonnen werde solle damit, so Wacker, nach der Bundestagwahl im Herbst. Der Schriesheimer Abgeordnete machte auch deutlich, dass die Landesregierung um eine Stellungnahme gebeten werde, bevor die Hirschberger Maßnahme im Bundesverkehrswegeplan verankert werde. "Es ist wichtig, das Projekt überzeugend in Berlin vorzustellen", betonte auch Lamers. Daher werde er in Zukunft mit seinen Kollegen der anderen Fraktionen eng zusammenarbeiten, kündigte er an. Es gehe ihm um die Sache und nicht um "kurzfristige Effekthascherei", betonte der Christdemokrat. Auf einen Zeitplan konnten und wollten sich die beiden Abgeordneten nicht festlegen. "Wir müssen nüchtern und ehrlich sein", sagte Wacker. Just formulierte etwas deutlicher: "Die Verwaltung geht nicht davon aus, dass die Ortsrandstraße in den nächsten fünf bis acht Jahren erstellt ist." Gut Ding will eben Weile haben. . |
| . Pressebericht von Lutz Engert aus RNZ vom 27. Mai 2009 . Hirschberg, (lue) Finanzen, Schule, Umwelt, Handel und Verkehr: Das CDU-Wahlprogramm, das Fraktionssprecher Dr. Jörg Boulanger gestern mit Karin Kunz, Manfred Kastens, Matthias Dallinger und Ronny Ungewiß vorstellte, lässt kaum einen kommunalpolitischen Aspekt aus. Die RNZ fasst das Papier in Stichworten zusammen. . Ortsentwicklung: „Wir setzen einen Schwerpunkt in Leutershausen", betonte Boulanger. Unter dem Grundsatz „Innenentwicklung vor Außenentwicklung" macht sich die CDU für eine attraktive Ortsmitte stark. Vorhandene Flächen und Gebäude im Bereich der Bahnhof-, Haupt-, Hölderlin- und Fenchelstraße sollten besser als bisher genutzt werden. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe", gab der CDU-Fraktionssprecher unumwunden zu. Er sprach sich zum Beispiel für die Umgestaltung des Gartens hinter der „Alten Villa" zu einem öffentlich zugänglichen Park aus. Laut dachten die Christdemokraten auch über eine Nutzung (altengerechte Wohnungen oder Einzelhandelsgeschäfte) des frei werdenden Bauhofgeländes in der Mozartstraße nach. Ein „städtebaulicher Wettbewerb", den die CDU ausloben will, soll die Ideen konkretisieren und in der kommenden Legislaturperiode in Pläne umsetzen. . Finanzen: Eine solide Finanzpolitik ist für die Christdemokraten Basis für alle Aufgaben der Gemeinde. Die Pro-Kopf-Verschuldung soll von derzeit 133 Euro weiter reduziert werden. Allerdings schlössen die CDU-Vertreter ausdrücklich angesichts günstiger Zinsen nicht aus, für die Finanzierung einiger Projekte Darlehen aufzunehmen. Wohl weniger für eine Trainingshalle, die nach den Worten von Boulanger ein „absolutes Muss", aber nicht „nebenbei machbar", so Dallinger ist. Zusätzliche Investitionen neben dem bereits geplanten Hilfeleistungszentrum und dem zweigleisigen OEG-Ausbau seien nur schwer zu leisten. An einem Förderprogramm für junge Familien halten Boulanger und Co aber fest. Auch wenn die Ausgestaltung noch unklar ist, für die Finanzierung präsentierten die Christdemokraten einen Vorschlag: den Verkauf eines gemeindeeigenen Grundstücks in der Ladenburger Straße. . Verkehr: Die Ortsrandstraße in Großsachsen ist für die CDU unumgänglich. „Wir müssen den Bund mit ins Boot kriegen", meinte Kunz mit Blick auf die Finanzierung. Eventuell müsse man „etwas hartnäckiger" sein und die Abgeordneten „in die Pflicht nehmen". . Ehrenamt: Ein Pass für alle ehrenamtlich Engagierten wünschte sich Ungewiß Honoriert werden könnte die Arbeit zum Beispiel durch Vergünstigungen bei Veranstaltungen der Gemeinde. . Partnerschaft: Vor allem der Schüleraustausch muss aus CDU-Sicht verbessert und dabei die Martin-Stöhr-Schule eingebunden werden. . Handel und Gewerbe: Das Angebot der Hirschberger Selbstständigen wollen die Christdemokraten besser darstellen - entweder in Form einer Broschüre oder einer Plattform im Internet. Ziel dabei: Von den 60 Millionen Euro Kaufkraft der Großsachsener und Leutershausener statt wie bisher 21 künftig 30 Millionen Euro im Ort zu halten. Das vorhandene Einzelhandelsgutachten biete, so die einhellige Meinung, gute Anstöße, um dieses „ambitionierte Ziel" auch zu erreichen. „Wir haben etwas in der Hand", fasste Kunz die Meinung ihrer Parteifreunde zusammen. Hilfe von außen in Form eines Wirtschaftsberaters erteilte das Quintett eine Absage, stattdessen setzte es auf eine verstärkte und regelmäßige Zusammenarbeit der BDS-Ortsverbände mit der Gemeinde. Festhalten will die CDU an den im Vergleich zu den umliegenden Gemeinden niedrigen Hebesätzen für die Gewerbe- und Grundsteuer. Veränderungen könnte es im Gewerbepark geben, einer Erweiterung würden sich die Christdemokraten nicht verschließen. . |
| . Pressebericht aus RNZ vom 25. Mai 2009 . Hirschberg- Leutershausen. Der Gastgeber hatte Geburtstag und Daniel Caspary, Mitglied des Europaparlaments, sowie sein CDU-Kollege auf Landesebene, Staatssekretär Georg Wacker und Kreisrat Martin Heinrich Bitzel gratulierten herzlich. Der CDU-Vorsitzende Andreas Jäck war zufrieden: Kurz nach Festeröffnung wurden bereits die Sitzgelegenheiten knapp, und in der Ecke, wo Ute Gabel-Schader ihren Schminkstand aufgeschlagen hatte, bildete sich eine kleine Schlange. „Du bist die Nummer zehn - wenn du an der Reihe bist, dann rufe ich dich", erklärte die Stylistin anmutiger Phantasiegesichter freundlich, und der Nachwuchs übte sich in Geduld. Oder stieg derweil mit den Eltern in die Pferdekutsche ein, die Eugen Münd sicher durch Leutershausens Gassen lenkte. „Kinder und Familien stehen heute im Vordergrund", meinte Jäck. Daher spiele Politik an diesem Nachmittag auch keine zentrale Rolle, wenngleich sich die Besucher mit Infomaterial zur Kommunal-, zur Kreistags- und zur Europawahl eindecken konnten. Eine Kandidatenvorstellung der Gemeinderatsbewerber gab es nicht. „Sie sollen sich im persönlichen Gespräch selbst vorstellen - das halten wir für sinnvoller, als sich in Wiederholungen zu präsentieren", fand Jäck. Und wer suchte, fand ohnehin die meisten Kandidaten am Grill, der Kuchen- oder Kaffeetheke und am Ausschank im Einsatz. Das 15-köpfige Caspary-Helfer-Team verteilte freigebig kleine Werbegeschenke. „In der Wahlkampfphase absolvieren wir 180 Termine - 130 haben wir noch", sagte Alina Schapmann. Casparys Mitarbeiterin in Brüssel begleitete die Gruppe in ihren orangefarbenen T-Shirts im eigens angemieteten Tourbus. „Wir fahren die Städte und Gemeinden in Nordbaden ab", schilderte Schapmann. „Meine Botschaft ist: ,Ich bin unterwegs'", lächelte der Europaabgeordnete. Für die meisten Menschen sei Europa so weit weg. „Ich will zeigen, dass ich da bin." Denn anders als im Gemeinderat oder Landtag fehle europäischer Politik die persönliche Bindung. Dabei seien gerade das und der Dialog mit den Menschen wichtig. In seinem Mammutprogramm durch den riesigen Wahlkreis nimmt sich Caspary jeden Tag Zeit für eine besondere Aktion. Gruppen und Organisationen können ihn unter dem Stichwort „rent a candida-te" buchen (Infos und Termine unter www.caspary.de). „Ich bin für alles zu haben, wo man miteinander ins Gespräch kommt." Hohen Unterhaltungswert hatten derweil die Tischzaubereien von Michael Gassmann, der bereits im Kindergarten mit magischen Fertigkeiten Erzieherinnen und Altersgenossen erstaunte. Der Beginn einer zauberhaften Karriere. Musikalisch geleitete Ludger Flensberg an der „Quetschkommod" durch den fast hochsommerlichen Nachmittag. „Wir haben einen Pachtvertrag mit den Wetterverantwortlichen", grinste Jäck.
|
| . Pressebericht von Lutz Engert aus RNZ vom 20. Mai 2009 . Hirschberg, (lue) Julia Philippi ließ bei der Kandidatenvorstellung am Montagabend erst gar keinen Zweifel an den Ambitionen der CDU aufkommen. „Wir wollen wieder drei Kreisräte", sagte die amtierende Kreisrätin. Bislang vertritt die Dossenheimerin gemeinsam mit Martin Heinrich Bitzel (Hirschberg) den Wahlkreis 3 im Kreistag. Schriesheims Christdemokraten sind zurzeit nicht im Kreisparlament präsent. Das soll sich bei den Wahlen am 7. Juni auch nach dem Willen von Georg Wacker ändern. Der Staatssekretär machte seinen Parteifreunden Mut für dieses Vorhaben. Aus einer „ausgesprochen starken CDU-Liste" (siehe RNZ v. 5. Mai), deren neun Kandidaten er für ihre „klaren politischen Vorstellungen" lobte, wollte auch der Schriesheimer Landtagsabgeordnete „mindestens einen Vertreter aus jeder Gemeinde" in den Kreistag schicken. Das wäre ein „gutes Signal" und hätte „Charme", so Wacker. Der Bildungsexperte nutzte im Gasthaus „Zähringer Hof" die Gelegenheit, um seinen Anhängern die „Entwicklungschancen für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg" zu erläutern. Sechs Thesen stellte Wacker auf. Bildungspolitik nimmt aus einer Sicht zunehmend einen wichtigeren Stellenwert in der Kommunalpolitik ein. Schulen, Kindergärten, Volks- und Musikschulen seien das „Gütesiegel für die Wohn- und Lebensqualität einer Gemeinde" sowie ein entscheidender Faktor „im Wettbewerb um Köpfe" und vor allem junge Familien. Mit Blick auf das Wahlplakat der Hirschberger SPD „Die Schule im Dorf lassen" wunderte sich Wacker ein wenig. Wer wie die Sozialdemokraten auf Landesebene eine Änderung der Schulstruktur fordere, nehme in Kauf, dass mehr Schulstandorte geschlossen werden. „Die Schulstandortdebatten sind nicht nützlich, sondern schädlich", betonte das Regierungsmitglied. Wackers dritte These: Elementarbildung in Kindergärten und -tagesstätten ist ganz wichtig. „Die entscheidenden Lern- und Lebenskompetenzen werden zwischen drei und sechs Jahren gelegt", meinte der Schriesheimer. Daher baue die Landesregierung diesen Bereich sukzessive aus. Genauso wie das Ganztagesangebot an den Schulen, das vierte Element im Wacker'schen Bildungskanon. Er unterstrich, dass das Angebot nicht verpflichtend sei. „Die Wahlfreiheit der Eltern hat höchste Priorität", so der Staatssekretär. Er brach auch eine Lanze für das neue Konzept einer Werkrealschule, die die „Eintrittskarte in die Berufswelt" sei. Zu guter Letzt widmete sich der Abgeordnete den Finanzen. „Bildungspolitik ist nicht das Sparschwein des Finanzministers", machte er deutlich. So sei der Personalschlüssel Schüler und Lehrer dank zusätzlicher Mittel („ein Luxus") „sehr gut". Apropos Mittel: Die braucht Hirschberg auch für eine mögliche Westumgehung. Ehrengemeinderat Martin Stöhrer erkundigte sich nach einer möglichen finanziellen Beteiligung des Kreises. „Wir müssen kämpfen, dass man den Bund in die Pflicht nimmt", entgegnete ihm Martin Heinrich Bitzel. Von Kreisseite könne Hirschberg nicht mit Geldern rechnen, so der Kreisrat. Bitzel machte auch deutlich, dass die Straße zurzeit hinter anderen Projekten stehe, der neue Gemeinderat müsse über eine Prioritätenliste entscheiden. „Nicht alle Wünsche können erfüllt werden", sagte Bitzel. . |
| . Presse von H.-P. Riethmüller aus WN vom 19. Mai 2009 . Hirschberg. Kultusstaatssekretär Georg Wacker läuft unruhig im Hof umher. Bürgermeister Manuel Just steht im Foyer. Und im Bürgersaal unterhalten sich die CDU-Mitglieder angeregt. Alles wartet auf Stefan Mappus. Der CDU-Fraktionsvorsitzende wird durch einen Autobahnstau aufgehalten und kommt mit einer 30-minütigen Verspätung ins Rathaus. Der 30-jährige Verwaltungschef präsentiert seine Gemeinde im Herzen der Metropolregion und rückt die Idylle in den Vordergrund. Als Just auf die jüngste Steuerschätzung eingeht, ist es vorbei mit der Beschaulichkeit: "Uns fehlt eine Million Euro. Bei einem Haushalt von 22 Millionen ist das schon einiges." Auch in den nächsten Jahre müsse die Gemeinde mit weniger Geld rechnen, ergänzt er. "Wir haben eine gesunde Finanzstruktur und rund fünf Millionen in der Rücklage. Jetzt gilt es, die vor uns liegende Dürreperiode zu meistern", fügt Just hinzu. Mappus, selbst sechs Jahre lang Stadtrat, weiß um die Sorgen der Kommunen und geht auf das milliardenschwere Konjunkturpaket ein. "Wir werden die Krise damit nicht lösen, aber abmildern", glaubt er. Seit März steige die Auslastung beim Handwerk; so mancher warne schon vor weiteren Konjunkturpaketen, denn die Handwerker könnten die Aufträge nicht abarbeiten. Im Zweifelsfall werde die Landesregierung den Unternehmen helfen. Der Bürgerschaftsrahmen liege bei zwei Milliarden Euro. "Wir wollen ein hochentwickeltes Land mit vielen Auslandsexporten. Also leiden wir jetzt unter die Krise besonders", sagte der Fraktionsschef im Landtag. Gleichwohl glaubt er, dass es eine Marktbereinigung gebe. Neben der Wirtschaft ist die Bildung das zweite Kernthema der Landesregierung. Bei der Haupt-/Werkrealschule sei der Zeitplan richtig. Derzeitiges Ziel sei es, die Hauptschule zu stärken. Mappus erinnert daher auch an das Einstellen von 4000 Lehrern. Bei den Grundschulen gibt es laut Mappus keine Veränderungen. "Kurze Beine, kurze Wege" lautet das Motto. Die Grundschulen bleiben also vor Ort. hr . |
| . Pressebericht aus Weinheimer Nachrichten vom 20.04. 2009 . Hirschberg. "Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile." So beschreibt Aristoteles den Begriff "Synergie" und wie gut dieser Satz auf die gewünschte dritte Trainingshalle in Hirschberg passt, das machten die Mitglieder der CDU Hirschberg bei ihrer Ortsbegehung in Großsachsen deutlich. Denn neben den Themen Sterzwinkel, Seniorenzentrum oder auch Umgehungsstraße und OEG-Ausbau, legten die Christdemokraten einen Schwerpunkt bei ihrer verregneten Besichtigungstour auf eben diese neue Trainingshalle. Der Standort, ein derzeit so gut wie nicht genutzter Bolzplatz hinter der Sachsenhalle, "ist ideal für ein solches Projekt", erklärte Gemeinderatskandidat Matthias Dallinger der großen Gruppe, zu der unter anderem Kreistagskandidat Martin-Heinrich Bitzel gehörte. "Wir können hervorragend entstehende Synergien nutzen", so Dallinger, der die Dringlichkeit einer neuen Halle unterstrich und erklärte: "Es geht hier nicht um Leistungssport oder viele Tribünenplätze. Wir wollen Trainingsmöglichkeiten für die Hirschberger Jugendlichen schaffen." Denn derzeit müssen die Handballer mitunter auch in Weinheim und Hohensachsen trainieren, da die Kapazitäten in Hirschberg nicht ausreichen. Neben einer nahegelegenen Bushaltestelle könne man beispielsweise auch die bereits vorhandenen Wasser-, Abwasser- oder Stromanschlüsse mitnutzen. "Zudem könnte man das Dach schräg abfallen lassen und Photovoltaikanlagen anbringen. Der Platz ist ideal", brachte es Hans Mayer auf den Punkt. "Das Ortsbild hat sich in den vergangenen zehn Jahren wesentlich verschönert", ging Bitzel auf den Großsachsener Ortskern ein und lobte zudem die Sanierung der Tabakfabrik. "Auch die CDU hätte gerne einen Nahversorger mitten im Ort", griff er den von der Grünen Liste gewünschten Standort hinter der Tabakfabrik auf. "Aber wir müssen doch realistisch bleiben. Daher stehen wir zum Standort Sterzwinkel", sagte Bitzel und zeigte auf die vielen, hinter der Tabakfabrik parkenden, Autos: "Wo sollten die denn in Zukunft parken?" Außerdem gefährde der innerörtliche Standort viele Existenzen - und es gäbe ja noch immer die Möglichkeit einer kleineren Filiale im Ortskern. "Da werden wir zuschlagen", erklärte Karin Kunz lachend und spielte auf den geplanten OEG-Ausbau in Großsachsen an. Denn in dieser Zeit - in der die OEG nicht durch den Ort fahren wird - werden die Gemeinde und Privatbesitzer die Gunst der Stunde nutzen und die Fassaden entlang der Landstraße renovieren. "Zudem muss die Ampelschaltung optimiert werden", ergänzte sie. Bei der Planung des Seniorenzentrums "soll der Wasserturm gestalterisch mit in die Anlage eingebunden werden", waren sich Kunz und Fraktionssprecher Dr. Jörg Boulanger einig. Die nächsten Begehungen führen die CDU ins Gewerbegebiet und das Leutershausener Sportzentrum. az . |
| . Presseauszug von H.-P. Riethmüller aus WN vom 9. April 2009 . Hirschberg. "Energiepolitik und Klimaschutz auf kommunaler Ebene" lautete der Titel des Vortrags der "schwäbischen Ministerin" Tanja Gönner auf Einladung der Hirschberger CDU im Hotel Krone in Großsachsen. Ein Thema, bei dem laut CDU-Fraktionssprecher Dr. Jörg Boulanger auch die Christdemokraten im Kommunalwahlkampf punkten möchten. Neben CDU-Mitgliedern, Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar Stefan Dallinger, Bürgermeister Manuel Just, Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und vier BI-Vertretern, hörten auch SPD-Gemeinderätin Eva-Marie Pfefferle, selbst Schwäbin, und FDP-Vorsitzender Dr. Klaus Westmann der Ministerin zu. . In der Krise nicht sparen In einer Wirtschaftskrise rückt der Klimaschutz in den Hintergrund, dieser These widersprach Tanja Gönner, die aus Bingen in Hohenzollern stammt. Es passiere mehr, als viele denken. "Die energetische Sanierung von kommunalen Gebäuden ist wichtig und notwendig", sagte die Ministerin, die erstmals in Hirschberg weilte. Für alle Beteiligten gibt es laut Gönner neudeutsch eine "Win-win-Situation". Denn es kommt zu regionalen Investitionen und die Kommunen senken die Kosten. "10 bis 25 Prozent können in den Kommunen eingespart werden ohne Investitionen", machte sie Kommunalpolitikern Mut, beim Klimaschutz mitzuwirken. Die Ministerin ging zudem auf die Ziele der Landesregierung ein, bis 2012 bis zu vier Millionen Tonnen weniger Kohlendioxid auszustoßen. Klar ist für die Landespolitikerin, dass Stuttgart trotz Konjunkturprogramm den Klimaschutz aufrechterhalten werde. Fraktionssprecher Boulanger unterstützte diese Haltung, denn Klimaschutz gehe alle an und jeder müsse selbst Geld in die Hand nehmen. Um Nachtspeicherheizung, erneuerbare Energie, Kraftwärmekopplung oder Atomenergie drehte es sich bei der Fragerunde, die Landwirt Hans Mayer eröffnete. Er habe Nachtspeicherheizung und müsse sich jetzt nach einer Alternative umsehen. Das Problem für ihn: Erdgasleitungen gibt es nicht. Er erkundigte sich daher nach Zuschussprogrammen des Landes. Gönner gab Mayer den Tipp, sich an die KliBA zu wenden. . Laufzeitverlängerung für AKWs Die Umweltministerin sprach sich auf Nachfrage für die Rücknahme der Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke. Entscheidendes Kriterium sei aber die Sicherheit. Allein auf Kohlekraftwerke zu setzen, sei aus Klimaschutzgründen nicht das Ideale. hr . |
| . Hirschberg. (lue) Martin Heinrich Bitzel schien Manuel Just beeindruckt zu haben. Nachdem der alte Kämpe der CDU beim Heringsessen den kommunalpolitischen Abriss seiner Ansicht nach „bravourös" gemeistert hatte, lobte der Bürgermeister den ehemaligen Fraktionsvorsitzenden. „Er hat mir an vielen Stellen aus der Seele gesprochen", sagte Just in der „Alten Villa". Er sei deutlich geworden, welch' „Verlust" das Ausscheiden von Bitzel aus dem Gemeinderat für die CDU bedeute, meinte der Rathauschef. . Martin Heinrich Bitzel gab die Marschrichtung vor Bitzel gab die Marschrichtung für seine Partei vor. Er hoffe, dass die CDU die stärkste Fraktion im Gemeinderat bleibe. „Ich bin überzeugt, dass alle Kandidaten wählenswert sind", sprach er von einer guten und ausgewogenen Liste. Bitzel war der Meinung, dass „bei jeder Persönlichkeit die Gemeinde in guten Händen bleibt". Ganz untypisch für einen „Politischen Aschermittwoch" verzichtete er auf Angriffe gegen die politische Konkurrenz. Mal abgesehen davon, dass er die „Freien Wähler" auf kommunaler Ebene ausdrücklich dazuzählte. Stattdessen kritisierte der langjährige Gemeinderat den einen oder anderen Politiker aus den eigenen Reihen. Stichwort: „Standort für das Kommunale Hilfeleistungszentrum". Bitzel bedauerte, dass sich der Gemeinderat für die „Rennäcker" und nicht für das Gewann „Alter Viehweg" entschieden habe. „Leider auch mit Stimmen aus unserer Fraktion ". meinte der Großsachsener Christdemokrat. Lob gab's dagegen für Emil Fäßle, der den Internetauftritt der Hirschberger Christdemokraten betreut. „Wir haben die interessanteste Homepage aller Parteien", meinte Bitzel. . Bitzel attestiert seiner Fraktion„Augenmaß" und „Realitätssinn". Was die Gemeinderatsarbeit angeht, attestierte er seiner Fraktion bei vielen Entscheidungen „Augenmaß" und „Realitätssinn". Ziel sei dabei immer gewesen, den Bürgern zusätzliche Kosten und Schikanen zu ersparen. Mit Blick auf die Finanzkrise lobte er das „erfreuliche" Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Auch über die Verwendung der Gelder, die Hirschberg daraus erhält, hatte er sich schon Gedanken gemacht. Diese sollten für die energetische Sanierung der Schulgebäude und vielleicht auch für eine uralte CDU-Forderung verwendet werden: die Beleuchtung in der Leutershausener Straße. . Auch die Diskussion um den Sterzwinkel" beleuchtete Bitzel. Auch die Diskussion um den Sterzwinkel" beleuchtete er. Die CDU habe sich durch Sachlichkeit sowie Kompetenz ausgezeichnet und ihre Arbeit am Allgemeinwohl orientiert, den Baugebiets-Gegnern unterstellte Bitzel „persönliche Angriffe". Das vorliegende Einzelhandelsgutachten, das einen Lebensmittelmarkt an der Tabakfabrik mit Priorität eins empfiehlt, schien dem CDU-Gemeinderat nicht zu gefallen. Es gehe an der Realität vorbei. „Das Gutachten ist keine Hilfe", meinte der Christdemokrat. Der Gemeinderat stellte in Auszügen das CDU-Wahlprogramm vor. Darin beschäftigen sich die Christdemokraten unter anderem mit dem „Demografischen Wandel", der Kinderbetreuung und mit den Verkehrsproblemen der Gemeinde. Die Entwicklung attraktiver Ortsmitten, die Förderung des Ehrenamts und Finanzierungsmöglichkeiten für eine Übungshalle hat sich die CDU auf die Fahne geschrieben. Auch das Umweltprofil der Gemeinde wollen die Christdemokraten schärfen - eventuell mit einer weiteren Bürgerphotovoltaikanlage auf einem kommunalen Gebäude. Die Förderung des heimischen Handels lag Bitzel ebenfalls am Herzen. Von den 60 Millionen Euro Kaufkraft der Hirschberger bleiben bislang nur rund 15 in der Gemeinde. „Das ist zu wenig", gab sich Bitzel selbstÂkritisch. Mindestens 30 Millionen Euro sollten Großsachsener und Leutershausener in der Gemeinde lassen. . |
| Informative Vorträge und Begegnungen gab es für die Hirschberger Gemeinderäte, die mit dem Fachausschuss Europa der CDU Heidelberg nach Brüssel reisten. Bild Dallinger |
| . Hirschberg/Brüssel. Eine Reise auf hohem politischem Niveau mit wertvollen Begegnungen gab es für den Fachausschuss Europa der CDU Heidelberg mit Beteiligung der Hirschberger Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger und Josef Fey. Auf Einladung des Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung der NATO und Mitglied des Bundestages, Dr. Karl A. Lamers, sowie der CDU-Abgeordneten beim Europäischen Parlament, Daniel Caspary und Dr. Thomas Ulmer, stattete der Fachausschuss der Europa-Metropole Brüssel einen viertägigen Besuch ab. Der erste Reisetag wurde dem Besuch der Zentralen der NATO und des NATO Hauptquartiers gewidmet. Durch die eindrucksvollen Vorträge von NATO-Offizieren, erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in das aktuelle Aufgabengebiet. Eine weitere Station war die Begegnung mit dem Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, Botschafter Dr. Duckwitz. Zum gemeinsamen Essen am Ende des ersten Tages fand sich auch der Abgeordnete des Europäischen Parlaments für den Bereich Nordbaden, Dr. Thomas Ulmer, ein. Am zweiten Tag stand der Besuch der Europäische Kommission und des Europäischen Parlaments an. Im Europäischen Parlament empfing der CDU-Abgeordnete des Europäischen Parlaments für Nordbaden, Daniel Caspary, den Ausschuss zum Gespräch und Rundgang. Den Mitgliedern des Fachausschusses Europa wurde an praktischen Beispielen verdeutlicht, welchen Einfluss die Menschen in den EU-Mitgliedsstaaten durch ihre Beteiligung an den direkten Wahlen zum Europäischen Parlament ausüben können. Caspary rief deshalb zur Beteiligung an den im Jahr 2009 anstehenden Europa-Wahlen auf. Den Abschluss dieses ebenfalls erlebnis- und erkenntnisreichen Tages bildete der Besuch der Vertretung des Landes Baden-Württemberg. Der stellvertretender Leiter, Eyke Peveling, erläuterte seine Arbeit und die Aufgaben der Landesvertretung Baden-Württemberg. In der urigen "Schwarzwaldstube" der Landesvertretung Baden-Württemberg klang der Reisetag aus. Die Rückreise am vierten Tag führte die Teilnehmer über das Gelände der Schlacht von Waterloo zurück nach Heidelberg. Sie dankten der unermüdlichen Vorsitzenden des Ausschusses, Monika Becker, für die Organisation der Reise. e.d. |
Hirschberg-Großsachsen, (nip) Vier große runde, schön eingedeckte Tische warteten in der Haas'schen Mühle auf die Christdemokraten, die sich hier zum mittlerweile traditionellen Martinsgansessen niederließen. Immer wieder machte Organisatorin Uschi Pschowski einen Haken auf ihrer Liste, doch dauerte es eine gute Stunde, bis nahezu alle angemeldeten Teilnehmer eingetroffen und das Essen aufgetragen wurde: knusprige Stücke von der Gans und andere Köstlichkeiten. Das Federvieh stammte vom Gänsehof Mayer aus Großsachsen. Großzügig reichte CDU-Gemeindeverbands-Schriftführer Walter Dallinger seinen Salatteller weiter: „Zu viele Vitamine", grinste er, betonte aber, auch er esse hin und wieder ein „Blättchen".
„Es geht heute rein ums gemütliche Beisammensein", erklärte Vorsitzender Andreas Jäck. „Wir wollen zusammensitÂzen, essen und reden -historische und aktuelle Ereignisse bieten ja genug Gesprächsstoff." Leiser Kritik aus den eigenen Reihen am Doppeltermin mit der zeitgleichen Gedenkveranstaltung in der Alten Synagoge in Leutershausen zur Reichspogromnacht vor 70 Jahren begegnete er mit dem Verweis auf den bewussten Verzicht eines Programms an diesem CDU-Abend. In früheren Jahren sprachen Abgeordnete wie Staatssekretär Georg Wacker oder Dr. Karl A. Lamers. Oder Kreisrat Martin Heinrich Bitzel sorgte dafür, dass die Mitglieder über aktuelle Themen des Kreistags auf dem Laufenden blieben.
Das war diesmal anders: Man widmete sich den Gänsekeulen mit Maronen und Spätzle. Doch auch während Messer und Gabeln klapperten, rissen die Gespräche nicht ab. Hessens glücklose und ausgestiegene SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti wurde unter anderem ins Visier genommen und die Handballbegegnung zwischen Leutershausen und Großsachsen. Jochen Pschowski berichtete über die Pläne des FV Leutershausen, einen neuen Rasenplatz einzurichten. Ein Kunstrasenplatz, wie vielerorts angestrebt, käme nicht in Frage. Dazu sei die Auslastung mit jährlich zirka 1300 Stunden zu gering. Und am Ende der durchschnittlich zwölfjährigen Lebensdauer eines Kunstrasenplatzes stünde die mit 80 bis 100 000 Euro teure Entsorgung als Sondermüll.
| . Die Funktionsweise einer Sortieranlage für Abfall wurde der CDU Hirschberg bei ihrem besuch in Sinsheim erläutert. |
| . Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 5. Nov. 2008 . In Sinsheim wurden die Besucher vom Geschäftsführer der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises, Alfred Ehrhard, begrüßt. Von ihm erfuhr man, dass bereits acht Jahre vor Inkrafttreten der Verpackungsverordnung im Abfallkonzept des Kreises festgeschrieben wurde, Papier, Kunststoffe, Metall und Altglas in der grünen Tonne beziehungsweise in den blauen Abfallkörben zu erfassen und einer sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen. Als Voraussetzung wurde 1986 die Sortieranlage auf dem Gelände der Kreis-Mülldeponie in Betrieb genommen. Damit wurden 130 Arbeitsplätze geschaffen, die überwiegend von Frauen besetzt sind. Geschäftsführer Ehrhard und Betriebsleiter Radke nahmen sich für die Hirschberger viel Zeit. Die Funktion der Wertstoffanlage wurde vor Ort in Echtbetrieb besichtigt. Doch bevor es soweit war, wurden die Besucher über die Gesamtanlage informiert. Besonders der Einblick in den Arbeitsablauf der Sortierung weckte großes Interesse. Die Hirschberger erfuhren dabei, dass im Kreis durchschnittlich 135 Kilogramm Altstoffe pro Einwohner und Jahr in der Grünen Tonne plus gesammelt werden. Dieses Gemisch wird in der Sortieranlage, abhängig von Beschaffenheit und Größe, maschinell in verschiedene Stoffströme aufgetrennt und anschließend sortiert. Das Ergebnis der Sortierung sind sortenreine Sekundärrohstoffe. Diese werden zu Ballen gepresst und per Lkw zu den weiterverarbeitenden Verwertungsbetrieben transportiert. Sechs große Trommelsiebmaschinen teilen den Materialstrom in drei aufeinanderfolgende Siebstufen so auf, dass jede Fraktion ihren Eigenschaften entsprechend mechanisch weiter sortiert werden kann. Natürlich durfte die Umschlagstation Hirschberg nicht fehlen. Hier gibt es neue Überlegungen, die erst in den zuständigen Gremien beraten werden. Der Abschluss der Fahrt fand in der Hausbrauerei Jupiter in Sinsheim-Steinsfurt statt. e.d. . |
|
Hirschberger unter sich: Verbandsdirektor Stefan Dallinger (Bild links) hatte bei der politischen WeinproÂbe der Hirschberger CDU ein Heimspiel.Gerhard Teutsch (Bild Mitte) vom Weingut Teutsch stellt Bergsträsser Weine vor, Vorsitzender Andreas Jäck (Bild rechts) leitet die Veranstaltung.
|
| . Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung RNZ vom 25. Okt. 2008. Hirschberg. (nip) Die viertelstündige Verspätung, mit der die CDU Hirschberg in ihre „politische Weinprobe" startete, war der Technik geschuldet. „Man hat mich meiner Kabel beraubt", erklärte Referent Stefan Dallinger, Verbandsdirektor des Verbands Region Rhein-Neckar. Doch als Bürgermeister Manuel Just ebenfalls ein wenig später eintraf, war CDU-Vorsitzender Andreas Jäck froh. dass er die Verspätung auf ihn schieben konnte: „Wir haben nur auf ihn gewartet." Just nahm es mit Humor. Zum ersten Mal schenkte Gerhard Teutsch vom gleichnamigen Leutershausener Weingut den Christdemokraten bei ihrem festen Termin im Veranstaltungskalender ein. Alle sechs Tropfen kamen aus Leutershausen, und Teutsch hatte für jede Sorte passende Worte übrig. „Wir haben den Vorteil, dass wir so klein geblieben sind - andere, die wuchsen, sind nicht mehr da." Kleinsein bedeute, auch in Lücken bestehen zu können. Generell sei der 2007er Jahrgang ein guter gewesen. Hier finde sich Leichtigkeit und Anmut im Glas. Die Gäste im Anbau der Alten Turnhalle arbeiteten sich vor, beginnend mit einem elegant-fruchtigen Staudenberg Müller-Thurgau Kabinett halbtrocken, bis hin zur Rotwein Komposition Spätlese trocken. Teutsch verzichtete auf gängige, aber oft unverständliche Charakterisierungen, sondern plauderte lieber über die jeweiligen Sorten. Wie beispielsweise den Müller-Thurgau, der eigentlich eine wunderbare Sorte sei, aber ein wenig heruntergewirtschaftet wurde. „Im wahrsÂten Sinne nach unten gebracht." Die räumliche Veränderung vertrage der Müller-Thurgau zwar schon, leide aber dennoch. „Weinbau ist mit viel Arbeit, aber auch mit viel Freude verbunden." Sichtlich Freude macht sein Job auch Stefan Dallinger. Unter der Überschrift „Alles Cluster, oder was?" zeichnete der Großsachsener ein Bild der Veränderungen, die in den vergangenen anderthalb Jahren die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) an die Spitze brachten. Jüngst attestierte Ministerpräsident Günther Oettinger: „Ich habe den Eindruck, es geht hier zunehmend die Post ab." Die Metropolregion Rhein-Neckar ist auch beim Internetsuchdienst „Google" topp. „Du sitzdschd wahrscheinlich de ganze Tag da und klickschd", ulkte Dr. Ulrich Zeitel Richtung Dallinger. Dr. Zeitel sprach später noch über die aktuelle Finanzkrise der Banken. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Clustermanagement"? Wirtschaftliche Cluster sind NetzÂwerke von eng zusammen arbeitenden Unternehmen, die sich in räumlicher Nähe zueinander befinden. In der Verbindung „Wissenschaft" und „Wirtschaft" entstehen Wachstumspotenziale, die Wettbewerbsvorteile und möglichst WertÂschöpfung erbringen sollen. „Wir müssen den Rohstoff aktivieren, den wir im Kopf haben und wirtschaftliche Erfolge generieren." Das Ziel des gut strukturierten Verbandes mit seinen verschiedenen Ausformungen ist ehrgeizig: Bis 2015 soll die Metropolregion die vitalste in Europa sein. An den ersten Spitzenclusterwettbewerben beteiligte sich die Region äußerst erfolgreich und erhält hier dicke Fördergelder. Und zwischenzeitlich haben sich die Partner der MRN vervielfacht. Das Netzwerk wird immer dichter. Ein Erfolgsmodell - wie der Wein, der an der Bergstraße wächst. Aber: „Wir sind zum Erfolg verdammt, sonst wird die Basis abbrechen", stellte Dallinger fest. . |

| . Pressebericht von Lutz Engert aus Rhein-Neckar-Zeitung RNZ vom 16. Okt 2008. | ||
| Hirschberg. Jetzt sind auch die Christdemokraten wieder drin. Seit kurzem können sich Hirschberger CDU-Anhänger auch im Internet aktuell über ihre Partei informieren. Lange Zeit war dies nicht möglich. Als die RNZ vor einiger Zeit die Auftritte der Hirschberger Parteien unter die Lupe nahm, glänzte die CDU nicht gerade mit brandneuen Informationen. Das hat sich jetzt eindeutig geändert. Wer auf der digitalen Autobahn unter www.cdu-hirschberg.de nach Zahlen, Daten und Fakten sucht, wird jetzt besser bedient. Ganz fertigestellt scheint die Homepage allerdings immer noch nicht zu sein. Wer in der übersichtlichen Menüleiste den Punkt „Wir über uns" anklickt, sucht vergeblich nach einem Text. Schade auch, dass von einigen Vorstandsmitgliedern noch die Fotos fehlen. Ausgerechnet vom Gemeindeverbandsvorsitzenden Andreas Jäck können sich die Hirschberger immer noch kein Bild machen. Mit den Profilen ihrer Führungsspitze tun sich die Christdemokraten noch etwas schwer. So fehlen zum Beispiel bei ein paar Vorstandsmitgliedern und Gemeinderäten Einträge zum Beruf - und das, obwohl die Angaben ausdrücklich möglich wären. Aber das sind schon die einzigen kleinen Minuspunkte, die die RNZ ausgemacht hat. Ansonsten lädt die Internetseite zum ausgiebigen Surfen ein. Wer dort etwas über die CDU-Prominenz sucht, wird fündig. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Karl A. Lamers ist ebenso vertreten wie sein Landtagskollege, Staatssekretär Georg Wacker. Und selbst den Verbandsdirektor der Metropolregion Rhein-Neckar, Stefan Dallinger, haben die Homepage-Macher nicht vergessen. Immerhin taucht der Großsachsener in einem Bericht von RNZ-Ressortleiter Peter Wiest über die kürzlich in München stattgefundene Messe „Expo Real" auf. Abgebildet neben dem baden-württembergischen Landesvater, Ministerpräsident Günther Oettin-ger, lächelt Dallinger der „Metropolitana" (siehe RNZ, v. 9. Oktober) zu. . |
| Ja, die Hirschberger Christdemokraten sind schon ein wenig stolz auf ihren Stefan. Die Startseite gibt einen guten Eindruck über die Aktivitäten - die künftigen stehen in der Terminleiste - des Gemeindeverbands. Egal, ob Gedenkveranstaltung am 3. Oktober oder Spende der Warnwesten an die Abc-Schützen: Die Schnappschüsse springen dem Betrachter sofort ins Auge. Letztere befinden sich auch in der Bildergalerie, die zurzeit noch im Aufbau ist. Immerhin haben die Christdemokraten die Sommertour von Lamers durch Leutershausen und Großsachsen mit vielen Bildern festgehalten. In Worten ist der Besuch ebenfalls dokumentiert - und zwar unter der Menüpunkt „Presse", in dem die Berichte der lokalen Zeitungen zu finden sind. CDU-Positionen zur Orts-, LandesÂund Bundespolitik sind ebenfalls aufgeführt. Wer wissen will, was die Christdemokraten zum Beispiel zum Großsachsener Baugebiet „Sterzwinkel" oder zum zweigleisigen Ausbau der OEG zu sagen haben, wird garantiert fündig. Das Grundsatzprogramm der Partei gibt's dann quasi als Bonus obendrauf. „Um die Mitte zu stärken", werben die Christdemokraten um neue Mitglieder. Wer will, kann das Beitrittsformular gleich online ausfüllen. Viel leichter geht's wohl kaum. . Fazit: Der digitale Neuanfang ist gemacht. Auch wenn wegen der neuen Internetseite die ältere Vergangenheit nicht festgehalten ist und kleine Fehler den Gesamteindruck etwas trüben, der Blick auf die CDU-Homepage lohnt sich allemal. Für die Hirschberger Christdemokraten ist ihr Internetauftritt jetzt schon mehr als einen Klick wert. Einen Doppelklick sogar.
|
| . Pressebericht von H.-P. Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten vom 4. Okt. 2008 . Hirschberg. Der 3. Oktober ist für den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers ein Tag der Freude und des Dankes. Umso bemerkenswerter fand er es bei der gestrigen Einheitsfeier in der Großsachsener Grundschule, dass die Christdemokraten als einzige Partei an der Bergstraße diesen Tag begehen würden. Die stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Uschi Pschowski begrüßte neben Lamers hierzu auch Ehrenbürger Alfons Holzmann und Bürgermeister Manuel Just. Der Bundespolitiker ging in seiner Festansprache zunächst auf den Mut der Menschen ein, die 1989 auf die Straße gingen und friedlich für Freiheit und Demokratie demonstrierten. "Die Menschen haben mutig die Steine aus der Mauer gehauen. Das war großartig. Ich bin dankbar, dies erleben zu dürfen", so Lamers. Noch heute erinnert er sich an eine Kundgebung im März 1990 mit Bundeskanzler Kohl in Leipzig, an der 360000 Menschen teilnahmen. "Kohl sagte mir damals, dass wir so etwas nie wieder erleben werden", sagte der Bundestagesabgeordnete und fügte hinzu: "Wir wurden somit zu Zeitzeugen." Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Zusammenbruch der Sowjetunion entstand eine völlige neue Situation in Mittel- und Osteuropa. Laut Lamers gab es eine "Welle der Demokratiebewegung"; aus Satelliten Moskaus wurden unabhängige Staaten. Völlig neue Märkte entstanden zudem. Neue Bedrohungen Der Abgeordnete, der seit 14 Jahren im Bundestag sitzt und seit 1998 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung der NATO ist, stellte am Ende die spannende Frage, ob es auch in Zukunft in Europa so friedlich bleibe. Zwei ernsthafte Bedrohungen machte er für die Demokratie und die Freiheit aus. Da ist zunächst der Terror. "Der islamistische Terror vom 11. September 2001 galt unseren Werten von Freiheit und Demokratie. In dieser Stunde müssen wir zusammenstehen und dem Terror die Stirn bieten. Dies ist unsere einzige Chance", betonte er. Eine weitere Gefahr macht Lamers im Osten aus und zielte damit auf den Kaukasus-Konflikt zwischen Russland und Georgien. Während seines Aufenthalts sprach der Abgeordnete auch mit dem georgischen Staatspräsidenten. Für Lamers sei klar, dass die Russen militärisch überreagiert hätten. "Die Russen versuchen, die Grenzen gewaltsam neu zu ordnen. Dies zielt auch darauf ab, die Nachbarn abzuschrecken. Doch wer Mitglied in der EU oder in der Nato wird, entscheidet nicht Moskaus, sondern wir", fügte der CDU-Politiker hinzu. Das Bestreben Irans und Nord-Koreas nach Atomwaffen klagte er ebenfalls an. Dennoch habe man auch eine Chance, in dem man die Botschaft des 3. Oktobers 1990 richtig deute. "Wir haben damals Mauern eingerissen. Dies müssen wir auch in Zunkunft tun", endete der Abgeordnete seinen Festvortrag. hr . |
Pressebericht von Hans-Peter Riehtmüller aus WN vom 21. August 2008
Hirschberg. Der Zeitplan für das Seniorenzentrum steht. Im Herbst 2010 soll das Zentrum im Ortsteil Großsachsen errichtet sein. Näheres erfuhr CDU-Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers gestern bei seiner Sommertour in der Gemeinde. 15 Hirschberger begleiteten ihn beim Rundgang durch Hirschberg. Gleich zum Auftakt am Feuerwehrhaus in Großsachsen kam auch Bürgermeister Manuel Just vorbei. Der Rathauschef begrüßte den Bundestagsabgeordenten gleich per Du. Er bedankte sich bei dem Mann aus Berlin, weil dieser trotz der weltpolitischen Lage Basisarbeit betreibe. Just spielte damit auf die Funktion Lamers an, der Vizepräsident der parlamentarischen Versammlung der Nato ist. Und dort dominiert derzeit der Konflikt im Kaukasus sowie der Konflikt zwischen USA und Russland die Tagespolitik.
Vier Grundstücke erworben
Doch zurück zur Kommunalpolitik in Hirschberg. Seit Jahren sucht die Gemeinde ein geeignetes Grundstück für das Seniorenzentrum. Rund 3000 Quadratmeter sollte das Grundstück haben. Es gab laut Just zwar Flächen in Großsachsen und Leutershausen, am Ende scheiterten die Verhandlungen am Preis. 500 Euro pro Quadratmeter wollten die Eigentümer haben, so Just. In Großsachsen, genau genommen im Bereich hinter der Markthalle, wurde die Gemeinde fündig. Das Grundstück mit dem Wasserturm gehört der Kommune bereits, vier weitere wurden am vergangenen Freitag gekauft. 720000 Euro standen hierfür im Haushalt bereit. "Zu einem Preis deutlich unter 500 Euro pro Quadratmeter haben wir gekauft", ergänzte der Bürgermeister. Im rückwärtigen Bereich des 5000 Quadratmeter großen Geländes entsteht ferner ein Park mit Verbindung zum TVG. Während der Wasserturm erhalten wird, wird die Saftannahmestelle abgerissen. Für das Grundstück spreche auch die ideale Lage. Denn das Hotel Krone, der Zähringer Hof, der OEG-Bahnhof und das Ärztehaus würden in der Nähe liegen.
Bis zu 40 Pflegeplätze
Der Bürgermeister ging zudem darauf ein, dass sich das zukünftige Seniorenzentrum im Sanierungsgebiet "Großsachsen 2" befindet. Der Förderrahmen liegt bei 1,6 Millionen Euro. Hirschberg kann somit mit Zuschüssen des Landes in Höhe von 960000 Euro rechnen. "Von den Zuschüssen profitieren aber auch die Anwohner an der B 3, wenn sie etwas an ihren Häusern sanieren", betonte Just.
Im Herbst 2010 soll das Seniorenzentrum fertiggesellt sein. Das Jahr 2009 diene der Gemeinde zur Planung. Was noch fehlt, sei ein Investor und ein Betreiber. Der Investor werde auch den Bedarf erheben, so Just. Parallel dazu wird auch die Gemeinde den Bedarf ermitteln. Der Bürgermeister rechnet mit 30 bis 35 Seniorenwohnungen und 35 bis 40 Pflegeplätzen. Im Anschluss daran führte die Tour zur Fondsbroker AG in der Apfelbachmühle, die vielen als Schröders- oder Merkelmühle bekannt ist. Dort wurden die Gäste mit einem Glas Sekt empfangen. Firmengründer Thomas Sättele und seine Frau Nicole kauften 2003 die Mühle, die die älteste Mühle Großsachsens ist und 1323 erstmals erwähnt wurde. "Die Liebe zu alten Gebäuden", nannte Sättele als Motiv für seinen Pioniergeist beim Umbau des alten Gebäudes.
Als weitere Stationen der "Lamers-Sommertour" führte die Zweite Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, Ursula Pschowski, die Gruppe zur Tabakfabrik, zum Obsthof Bitzel und zum Neubaugebiet "Sterzwinkel". Nach dem Mittagessen im Hotel Krone folgten die Raiffeisenstraße in Leutershausen und der Standort fürs neue Feuerwehrhaus.
50 Termine in drei Wochen
50 Termine hat der Bundestagsabgeordnete in seiner dreiwöchigen Sommertour zu absolvieren. Danach sei er noch schlauer. Der Abgeordnete kündigte zudem an, dass er nächste Woche in die USA zum Nominierungsparteitag der Demokraten fliege. Dr. Lamers möchte dort dafür werben, dass die USA ihre Truppen nicht von Heidelberg und Mannheim abziehen und nach Wiesbaden verlegen. hr


























































































































