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Pressebericht von Stefan Zeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. Ob Rührei, überbackene Tomate, ein Stück Kuchen, Wurst- oder Käsebrötchen, beim sonntäglichen Frühstück im Obsthof Bitzel mit Vorstellung der CDU-Kandidaten für den Gemeinderat war für jeden Geschmack etwas dabei. Dazu unterhielt das Duo Pfisterer/Armani mit jazzigen Klängen die knapp 50 Gäste.

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Den Anfang machten in der Reihenfolge der Listenplätze die zehn Bewerber aus Leutershausen mit ihrem Spitzenkandidaten Dr. Jörg Boulanger. Ihm liegt vor allem die „optisch harmonische" und gleichzeitig nachhaltige Neugestaltung der Ortsmittelpunkte am Herzen. „Das kostet viel Geld", betonte Boulanger. Die Kosten zur Umgestaltung der Ortsmittelpunkte thematisierte ebenso Ferdi­nand Graf von Wiser und forderte eine Erhaltung und Ausgestaltung der Ortsmittelpunkte „mit Augenmaß".

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Das Thema „gut leben in Hirschberg" griff Norbert Brand auf, wobei ihn die Stärkung des Ehrenamtes und das zunehmende Durchschnittsalter der Hirschberger Bevölkerung beschäftigten. Um mehr Leben in die Ortsmittelpunkte zu bringen, erinnerte er an den Vorschlag, ein Bürgerhaus in der Leu-tershausener Raiffeisenstraße einzurichten. Thomas Götz betonte, dass Hirschberg keinesfalls eine „Schlafgemeinde" sei, wie mancherorts behauptet. Das Olympia-Kino oder die zahlreichen Vereine sprächen klar dagegen. Eine Unterstützung der Vereine durch die Gemeinde sei jedoch wichtig. Die Vereine fördern will ebenso Wolfgang Pfisterer, dem darüber hinaus eine „gesunde Na­tur" von Bedeutung ist.

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„Hirschberg ist nicht nur im Handball einzigartig", befand Marcel Fischer und stellte eine Stärkung der Vereine in den Mittelpunkt seiner Bewerbung. Für Markus Kunkel sind Wirtschaftsthemen wichtig, und er plädierte dafür, „Hirschberg nach außen zu öffnen und die Potenziale in der Gemeinde zu nutzen". Für Birgit Riedel, die stellvertretend von Boulanger vorgestellt wurde, steht das Ehrenamt im Vordergrund. „Heute schon an Morgen denken" will Anja Jakob, vor allem in Hinblick auf die Jugend, und Andreas Jäck setzt sich für ein schnelleres Internet in Hirschberg ein, um die hiesigen Unternehmen zu fördern.

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Matthias Dallinger, der Großsachsener Spitzenkandidat, rief die Wähler auf, im Mai zur Wahl zu gehen und gab als Ziel an, die bisherigen fünf Gemeinderatsitze zu halten und am besten sogar auszubauen. „Die CDU sorgt dafür, dass die Geschäftswelt in Hirschberg erhalten bleibt", betonte Karin Kunz und nannte als Beispiel das Neubaugebiet Sterzwinkel mit dem dortigen Einkaufsmarkt.

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Für Klimaschutz und Landschaftserhaltung tritt Christian Würz ein, und Christian Mayer will sich für die „blühende Bergstraße" einsetzen und dabei beispielsweise die Streuobstwiesen vergrößern. Michael Frauenkron betonte das Nebeneinander von Jung und Alt in Hirschberg und sah weiteren Bedarf an Kindergartenplätzen. Martina Kunkel sprach sich für einen Einzelhandel aus, der gegen die Konkurrenz aus dem Internet bestehen kann, und Walter Dallinger sah in niedrigen Steuersätzen ei­nen Standortvorteil für die Gemeinde. Uschi Pschowski schließlich möchte mehr für die Senioren in der Gemeinde tun, freute sich aber auch darüber, dass so viele junge Familien in das Neubaugebiet Sterwinkel gezogen seien.

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Pressebericht von Redakteurin Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. "Wie harmonisch!", seufzte Dr. Ulrich Zeitel, Landesvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats, am Mittwochabend begeistert. Denn innerhalb von nur einer Stunde, so wie vom Versammlungsleiter gewünscht, waren alle CDU-Kandidaten für die Gemeinderatswahl vorgestellt und nominiert - und das ohne eine einzige Nein-Stimme.

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Die Christdemokraten haben sich für die Wahl am 25. Mai ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: "Wir wollen vier Gemeinderatssitze in Leutershausen und drei oder vier Sitze in Großsachsen holen", verkündete die Vorsitzende des Gemeindeverbands, Uschi Pschowski, im Gasthaus "Zum Löwen". Da ging ein erstauntes Raunen durch die Kandidatenschar, zumal die Christdemokraten aktuell fünf Sitze haben. "Ich bin eben optimistisch", meinte Pschowski, die selbst auf Platz acht in Großsachsen kandidiert.

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Wie die CDU dies erreichen will, machte sie anhand der Liste deutlich - mit zehn Kandidaten aus Leutershausen und acht aus Großsachsen. "Wir haben uns um eine gute Mischung aus Jung und Alt sowie aus Frauen und Männern bemüht", so die Vorsitzende. Auch einige bekannte Gesichter seien dabei. In der Tat: Auf den Plätzen eins und zwei finden sich in beiden Ortsteilen die Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger, Ferdinand Graf von Wiser sowie Matthias Dallinger und Karin Kunz wieder. Gemeinderat Karl Schnell kandidiert nicht wieder.

Zusammen werde man noch weiter am Wahlprogramm arbeiten, kündigte Pschowski an. Sie nannte schon ein paar Schwerpunkte: die Ortsentwicklung und damit zusammenhängend die Gestaltung der Ortskerne. Hierbei erinnerte sie auch an die CDU-Fragebogenaktion 2010/11. "Die Ergebnisse sind nach wie vor verwertbar." Martin Heinrich Bitzel, der seit 38 Jahren für die CDU im Kreistag sitzt und nun nicht mehr kandidiert, bat die Gemeinderatskandidaten beim Thema "Ortsgestaltung" und möglichen Satzungen darauf zu achten, dass den Bürgern genügend Freiräume blieben: "Die Gemeinde soll sich entwickeln, ohne dass das Gute verloren geht."

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Vieles sei auch schon erreicht worden, ging Pschowski auf das geplante Betreute Wohnen in Leutershausen ein - mit Einbeziehung des Gartens der Alten Villa. Im Zusammenhang mit dem Ärztehaus, das ins ehemalige Feuerwehrhaus Großsachsen soll, wolle sich die CDU für eine befriedigende Parkplatzlösung einsetzen, auch für Bewohner des Riedwegs. Familienangebote sollten fortgeführt, die Schulen saniert werden. Zudem wünscht sich die CDU eine bessere Verzahnung von Kindergärten und Schulen. Für Senioren sollten mehr Plätze zum Verweilen in den Ortskernen geschaffen werden.

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Die Ortskerne könne man durch Märkte mehr beleben, und die Gemeinde sollte eine Image-Broschüre herausgeben, erläuterte die Vorsitzende den Schwerpunkt "Ortsmarketing". Hirschberg noch attraktiver zu machen, war auch eines der zentralen Themen der anderen Kandidaten. Und das am Besten für Jung und Alt, wie Christian Würz meinte, der schon einmal zehn Jahre für die CDU im Gemeinderat saß und nach fünf Jahren Pause wieder rein will. Auch Andreas Jäck (Platz zehn), ehemaliger CDU-Vorsitzender, hätte nichts gegen einige Stimmen einzuwenden: "Ich würde das Feld gerne von hinten aufrollen."

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Und während sich dann die Zählkommission ans Auswerten der 25 Stimmzettel machte, ging Zeitel auf den Koalitionsvertrag und die Große Koalition an sich ein: "Es war jedenfalls keine Liebesheirat. Ob die vier Jahre hält, weiß ich auch nicht."

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Pressebericht von Redakteur Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. Das nennt man ehrgeizig: Für Leutershausen sitzen derzeit drei und für Großsachsen zwei Gemeinderäte im Gremium. Das reicht dem CDU-Gemeindeverband nicht, er will kräftig zulegen. Dies deutet die Vorsitzende Uschi Pschowski bei der Kandidatenwahl im Gasthaus „Zum Löwen" am Mittwochabend an: „Unser Wahlziel ist für Leutershausen vier und für Großsachsen drei oder vier Gemeinderäte."

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Die Vorsitzende zeigte sich sehr optimistisch, dies erreichen zu können, denn man habe eine gute Mischung aus Frauen und Männern, Jungen und Alten sowie Altbekannten. Zunächst galt jedoch ihr Dank dem scheidenden Gemeinderat Karl Schnell, der nicht mehr antrat. Kurz riss die Vorsitzende das Wahlprogramm an. Schwerpunkte sind die Ortskernentwicklung, wobei die CDU mit ihrer Befragung aus dem Jahr 2011 zur Ortsmitte in Leutershausen schon einiges an Vorleistungen erbracht habe. Betreutes Wohnen mit enger Verbindung zum Garten der Alten Villa, Sanierung Alte Turnhalle und Bau des Ärztehauses mit einer befriedigenden Lösung für den Verkehr im Riedweg nannte sie genauso als Programmpunkt wie die Neugestaltung der Schulhöfe. Nach dem Bürgerentscheid zur Gemeinschaftsschule sollte man sich jetzt auf die Bildung und Betreuung für Kinder bis zehn Jahre konzen­trieren. Hauptaugenmerk gilt der Qualität und der Vielfalt. Ein weiterer Ansatz und eine Forderung der CDU sei eine bessere Verzahnung und Zusammenarbeit von Kinder­gärten und Grundschule.

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Die Christdemokraten wollen ferner „Verweilplätze" für Senioren in den Ortskernen einrichten und die Ortskerne generell beleben. „Wir sollten auch eine Imagebroschüre der Gemeinde erarbeiten", ergänzte Pschowski. Das genaue Wahlprogramm wird aber noch festgelegt.

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Nur drei Sätze je Kandidat - Rekordverdächtig verlief die Vorstellung der 18 Kandidaten, die Ver­sammlungsleiter Dr. Ulrich Zeitel moderierte, assistiert von Schriftführerin Theresia Raab. Drei Sätze durfte jeder Kandidat über sich und seine Ziele sagen. Daran hielten sich alle und folglich dauerte die Vorstellung und die Wahl knapp eine Stunde; schon stand die CDU-Liste. Wenig überraschend war, dass die Gemeinderäte Dr. Jörg Boulanger und Ferdinand Graf von Wiser die Liste in Leutershausen und Matthias Dallinger und Karin Kunz die in Großsachsen anführen. Platz drei in Leutershausen belegt Norbert Brand und auf dem vierten folgt Thomas Götz. Auf Platz drei in Großsachsen steht ein Altbekannter mit Christian Würz, der schon mal im Gemeinderat saß. Platz vier in Großsachsen belegt Christian Mayer. Jüngster Kandidat ist übrigens Marcel Fischer mit 30 Jahren, der erstmals für die CDU antritt.

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Die Wahlen verliefen problemlos. Sämtliche Gemeinderäte erhielten 24 von 25 möglichen Stimmen, bei einer Enthaltung. Karin Kunz erhielt 23 Jastimmen bei zwei Enthaltungen. Gegenstimmen gab es für keinen Kandidaten. Vielfach nannten die Bewerber als Wahlziel, die Attraktivität des Ortes zu steigern.

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Bericht aus Berlin Während des öffentlichen Auszählens der Stimmen „plauderte" Ver­sammlungsleiter Dr. Zeitel aus dem „Nähkästchen in Berlin". „Die SPD ging mit einem Wahlprogramm in die Koalitionsverhandlungen hinein. Unsere hatten ein Bild von Merkel und wir waren inhaltlich schwach auf der Brust", räumte er selbstkritisch ein. Verheerend empfand er als Mann des CDU-Wirtschaftsflügels den Mindestlohn, speziell für den Osten des Landes sowie die Rente mit 63 Jahren, die die SPD durch setzte und er für vollkommen falsch hält. „Das haben die Jungen zu tragen", warnte er und wunderte sich, warum es bei denen keinen Aufstand gegeben habe. Die Energiewende wolle er nicht zurückdrehen, gleichwohl gab es laut Zeitel mit der Förderung und der Verzinsung bei erneuerbaren Energien für 20 Jahre einen „Geburtsfehler".

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Ein weiteres Problem bei den alternativen Energien sei das Fehlen von Leitungstrassen sowie die fehlende Speicherkapazität. „Die Energiewende ist moralisch richtig, aber die Zeitschiene ist falsch. „Wir brauchten jetzt ein Moratorium und neue Pläne, die wir mit den Ländern und Europa abstimmen", forderte er.

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Der Idee des Kandidaten Andreas Jäck, wonach Kanzlerin Merkel eine Minderheitsregierung hätte machen können, erteilte Zeitel eine klare Absage: „Es gibt im Bundestag eine Mehrheit aus Rot-Rot-Grün. Die Minderheitsregierung wäre handlungsohnmächtig."

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Bitzel hört nach 38 Jahren auf - Kreisrat Martin Heinrich Bitzel hört nach 38 Jahren im Kreistag auf. Hierfür gab es von der Vorsitzenden Pschowski an diesem Abend ein dickes Lob. Bitzel, langjähriger Fraktionschef im Hirschberger Gemeinderat, schwor die Kandidaten schon einmal ein: „Die Lebensqualität erwähnen alle. Andere Mitbewerber wollen die Bürger durch Satzungen gängeln. Machen Sie das nicht?", mahnte er. Nach dem Aufhören Bitzels kandidieren nun Birgit Riedel
und Christian Würz für den Kreistag. hr

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Wiederholt haben sich die Anwohner an der nördlichen Ortsdurchfahrt der OEG über die zugenommene Beeinträchtigung ihrer Wohnqualität bei der RNV beschwert. Insbesondere Lärm und die zugenommenen Erschütterungen durch Vibrationen bei durchfahrenden Bahnen der OEG belasten die Anwohner.

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Die CDU Hirschberg hat sich nun bei einem Ortstermin über den aktuellen Stand, der in Aussicht gestellten Nachbesserungen der RNV, informiert. „Es hat sich etwas verbessert, aber es klirren immer noch die Gläser im Schrank wenn insbesondere die alten Wagen diese Strecke passieren“ so ein direkt betroffener Anwohner.

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Mit Beginn der Baumaßnahme wurde offensichtlich, dass der Gleisaufbau im südlichen Bereich zwischen Goethestraße und Bahnhofstraße anders als im nördlichen Bereich zwischen Lindenstraße und Bahnhofstraße ausgeführt wird. Im südlichen Bereich wurde ein Rasengleis mit besonderer Schwingungs-, Erschütterungs- und Lärmdämpfung verbaut. Im nördlichen Bereich dagegen  wurden die Arbeiten nur als normales Schottergleis mit einem sogenannten gestopften Schotterbett ausgeführt. Eben, ohne diese anwohnerschützenden Maßnahmen. Dagegen haben sich die Anwohner der Johann-Dörk-Straße zur Wehr gesetzt und gegen diese sachfremde Ungleichbehandlung protestiert. Die Ungleichbehandlung fällt umso gravierender aus, als im nördlichen Streckenbereich eine weitaus dichtere und ausschließliche Wohnnutzung vorhanden ist im Vergleich zum südlichen Bereich mit teilweiser gewerblicher Nutzung. Auch die CDU-Fraktion hat diese Sache aufgegriffen und im Gemeinderat im Februar 2012 einen entsprechenden Antrag auf Gleichbehandlung mit den Anliegern im südlichen Streckenabschnitt gestellt.

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Dank der Initiative der CDU und unter tatkräftiger Unterstützung und Vermittlung des Bürgermeisters und des Landrates wurde jetzt eine Nachbesserung durch die RNV erreicht. Dabei wurde allerdings lediglich Material auf das Schottergleis aufgebracht, das Gleisbett verfüllt und so optisch für den Betrachter auch ein Grüngleis hergestellt. Diese Maßnahme ist anerkennenswert, da sie zeigt, die Anwohnerbeschwerden werden als berechtigt anerkannt und man versucht diesen Rechnung zu tragen. In der Sache werden durch die jetzt erfolgte Nachbesserung aber nicht die im unterschiedlichen Gleisaufbau liegenden Ursachen für die nach Inbetriebnahme der 2-gleisigen Strecke mit Taktverdichtung massiv zugenommen Anwohnerbeeinträchtigungen bezügliche Erschütterung/Vibration und Lärm … wirklich angepackt und behoben.

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Dr. Jörg Boulanger sicherte den Anwohnern die weitere Unterstützung der CDU-Fraktion im Gemeinderat zu, macht aber gleichzeitig nicht allzu viele Hoffnung auf eine kurzfristige Verbesserung der Situation. Nach dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ bleibt abzuwarten, was weiter geschieht!

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Auf einen ernsten Gefahrenpunkt wurde bei dem Ortstermin ebenfalls hingewiesen. Die Fußgänger-Querung im Bereich der Einfahrt zur Lindenstraße sei besonders problematisch. Die Bahnen fahren hier noch bzw. schon wieder sehr schnell und die Passanten stehen beim Warten viel zu nah am Gleis. Die Anwohner berichten von wiederholten Gefahrensituationen insbesondere bei wartenden Kindern. Wenn eine Verlegung der Wartezone kurzfristig nicht möglich ist, sollte dort zumindest eine Reduzierung der Geschwindigkeit der OEG-Züge erreicht werden. Von den Anwohnern an die RNV gerichtete Hinweise, seien bisher allerdings ungehört geblieben. Auch hier sagte die CDU weitere Unterstützung zu. „Wir werden dies uns noch mal genau anschauen und dann entsprechend reagieren“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Dr. Boulanger. Man wolle auch weiterhin im Gespräch mit den Betroffenen bleiben und die Entwicklung sehr genau beobachten.

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Pressebericht aus Weinheimer Nachrichten

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Landtagsabgeordneter Georg Wacker (3. Von links), die CDU Vorsitzende Uschi Pschowski (rechts) und weitere Mitglieder der CDU Schriesheim besichtigten die Baustelle Branich-Tunnel.

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Schriesheim. Den Frühsport konnten sich CDU-Landtagsabgeordneter Georg Wacker, CDU-Vorsitzende Uschi Pschowski von Hirschberg und weitere Begleiter getrost sparen. Bereits um 9.30 Uhr traf sich die Gruppe am Eingang zur Baustelle des Branich-Tunnels zu einer Besichtigung mit Bauleiter Ralf Eckerle. Die Uhrzeit war von der Bauleitung so gewählt worden, weil zu diesem Zeitpunkt keine Arbeiten stattfinden.

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Bevor es jedoch zu Fuß über 1300 Meter weit ins Innere des Berges ging, erläuterte Eckerle zunächst die technischen Details des Projektes. Auf einer Gesamtlänge von 3,3 Kilometer werden rund 85 Millionen Euro in die Fertigstellung des Tunnels und der übrigen Ortsumfahrung investiert. Bis 2015 soll der Rohbau der Tunnelröhre fertiggestellt sein. „Nach jetzigem Stand werden Anfang 2016 die ersten Autos durch den Tunnel fahren", so Eckerle.

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Nach dem sogenannten Kalotten-Verfahren werden zunächst die oberen zwei Drittel der Tunnelröhre bis zum Durchbruch an der Anschlussstelle Talstraße herausgesprengt. Sowohl bei den Bauarbeiten als auch bei der Konzeption des Tunnels steht die Sicherheit klar im Vordergrund. Aus diesem Grund gab es auch für die Besucher eine Sicherheitsemweisung inklusive Helm, Schutzweste, Ortungsgerät und Sauerstoff-Selbstretter. „Der funktioniert im Prinzip wie eine Sauerstoffmaske im Flugzeug", so Eckerle.

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Auf dem Weg in den Tunnel betonte Georg Wacker die Bedeutung des Projektes für Schriesheim und den vorderen Odenwald. Nur dank eines Sonderförderprogramms der früheren Landesregierung wurde dieses Projekt möglich, berichtet Wacker von seinem Zustandekommen. „Wäre die Entscheidung über dieses Projekt heute zu fällen, würde der Tunnel nicht gebaut werden", zeigte sich Wacker überzeugt. Der Vorsitzende der Schriesheimer CDU, Daniel Schneegaß, stimmte dem zu: „Man kann wirklich froh sein, dass so lange dafür gekämpft wurde." Der Ortskern Schriesheims soll durch den Branich-Tunnel ab dem Jahr 2016 um 80 Prozent des. jetzigen Verkehrsaufkommens entlastet werden. „Schätzungsweise 35 bis 40 Millionen Euro von der Gesamtsumme sind bereits verbaut", fügte Ralf Eckerle hinzu. Dass die Arbeiten gut vorankommen, wurde bei der Besichtigung deutlich. „Der Rettungsstollen ist bereits fertig gegraben."

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

Hirschberg. Viel Wissenswertes über Trickdiebstahl erfuhren die Senioren beim CDU-Seniorenkaffee. Die Vorsitzende Uschi Pschowski begrüßte hierzu 50 Zuhörer im Seniorenzentrum „Am Turm". Hauptkommissar und Vorstandsmitglied Christian Würz (Bild) ging besonders auf die bekanntesten Methoden, wie Enkeltrick, Trickdiebstahl und Taschendiebstahl, ein. Er erklärte zudem, wie man sich dagegen schützen und Vorsorge treffen könne.

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Würz empfahl vorsichtig zu sein, wenn Fremde an der Tür läuten und sich immer durch einen Blick durch das Fenster oder den Türspion abzusichern. Denn oftmals versuchen Trickdiebe durch einfache Bitten, beispielsweise nach einem Glas Wasser, in die Wohnung zu gelangen. Er riet immer Sperrbügel und Sicherheitskette vorzulegen, bevor die Tür ganz geöffnet wird. Die Täter seien meist zu zweit, denn während einer der Täter das Opfer ablenkt, nutze der andere die Gelegenheit in die Wohnung zu gelangen, ehe es der Betroffene merkt.

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Ein weiterer Trick ist der „Enkeltrick". Über das Telefon nimmt der Betrüger Kontakt zu seinem Opfer auf und gibt sich als Enkel aus. Oft beginnt das Telefonat mit dem Satz: „Rate mal wer dran ist!"; in diesem Fall dürften die Senioren nicht den Fehler machen alle Namen der Enkelkinder aufzuzählen, da sich der Anrufer dann nur einen auszusuchen braucht. Das vermeintliche Enkelkind bittet dann um Geld, da es sich in einer Notlage befände. Aus diesem Grund rät der Polizist, nie Geld an unbekannte Personen zu übergeben, auch nicht, wenn diese als Bote angekündigt wurden.

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Auch die Betrugsmasche der Gewinnmitteilung verläuft häufig über das Telefon. Die angeblichen Ge­winne seien immer an Bedingungen, wie beispielsweise der Abschluss eines Zeitschriftenabonne­ments, der Überweisung einer Bearbeitungsgebühr oder eines kostenpflichtigen Rückrufs unter einer 0900-Nummer, gebunden. „Seien sie klüger als Betrüger und schlauer als die Beklauer", war der Rat von Würz und er forderte die Senioren dazu auf, umgehend die Polizei zu informieren, falls ihnen ein Anruf oder ein Besuch merkwürdig erscheint. Auch eine aktive Nachbarschaftshilfe trage dazu bei, die Sicherheit aller zu verbessern. Autos, die mit auswärtigen Kennzeichen langsam mehrfach durch die Straßen fahren, fremde Leute, die an mehreren Wohnungen klingeln oder ungewöhnliche Geräusche, seien ebenfalls Gründe die Polizei zu alarmieren.

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Das letzte Thema des Nachmittags war Taschendiebstahl. Um diesen zu verhindern gilt es große Menschenmengen zu meiden, keine größeren Geldbeträge mit sich zu tragen und sich die Tasche unter den Arm zu klemmen. Die Taschendiebe setzten bei ihrer Taktik auf Schnelligkeit und griffen beim Vorbeifahren oder -laufen schnell nach der Tasche ihrer überraschten Opfer.

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Pressebericht von Pilz aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. (nip) Obwohl 2012 für die CDU Hirschberg „eher ruhig war, weil keine Wahlen anstanden", wie Vorsitzende Uschi Pschowski nun zu Beginn der Hauptversammlung anmerkte, war der Terminkalender des Gemeindeverbands doch gut gefüllt. Wahlen bei den Christdemokraten stehen dann nächstes Jahr an. Pschowski zu den Anwesenden: „Sie sollten sich schon mal Gedanken machen, wer in den Vorstand will."

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Für den vollen Kalender der CDU Hirschberg zollte Landtagsabgeordneter Georg Wacker Anerkennung: „Im Ver­gleich zu anderen haben wir die stärkste Parteibasis. Auf diese Karte müssen wir setzen." Er nutzte die Gelegenheit, die zweijährige Leistungsbilanz der grünroten Landesregierung infragezustellen. Haushalts- und Bildungspolitik sowie die Energiewende umschrieb er mit „Stillstand, Chaos und Rückschritt".

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In der Tat seien die Kommunen unter Grün-Rot mehr mit Landesthemen befasst, ergänzte Bürgermeister Manuel Just. Der größte Fehler bei der Debatte um die Windenergie sei gewesen, das The­ma aus der Regionalplanung in der finalen Entscheidung herausgenommen zu haben. Das führe dazu, dass Kommunen Anlagen dort platzierten, wo es sie am wenigsten tangiere. Falls aber, sagte Just, wobei er das Wort „falls" und somit den Konjunktiv dick unterstrich, auf der Hohen Waid je Windräder gebaut werden würden, könnte man die Bürgerschaft stärker beteiligen. Die örtliche Schulentwicklung in Kooperation mit Heddesheim sprach der Bürgermeister ebenfalls an. Zurück zur reinen Grundschule oder „neues Konstrukt" Gemeinschaftsschule sind in der Debatte. Klar sei, dass für Letzteres die Räume nicht ausreichend seien, die Kosten für Um- und Anbau müsse man auf den Prüf stand stellen, zumal sie in Konkurrenz zu anderen Wünschen wie beispielsweise einer drit­ten Sporthalle stünden, so Just weiter.

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Auch CDU-Fraktionschef Dr. Jörg Boulanger sagte dazu: Innerhalb der Fraktion sei die Meinungsbildung in dieser Sache noch nicht abgeschlossen. Demnächst werde man mit den CDU-Rä­ten aus Heddesheim, mit Eltern und -beiräten sprechen. Altgemeinderat Martin Stöhrer warnte später vor einer Zerschlagung der Realschulen und der Abkehr von Sonderschulen.

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Der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz regte themenorientierte Treffen zu Fragen um die Privatisierung der Wasserversorgung und gleichgeschlechtlichen Partnerschaften an. „Wir sollten unsere Werte intern diskutieren", meinte er. Was Straßen- und Kanalsa­nierungen betrifft, wünscht sich die CDU ein „geordnetes System": Das bedeute jährliche Finanzmittel für jeweils eine neue Straßensanierung, meinte Boulanger. Schatzmeister Norbert Raab be­klagte den schlechten Zustand des Riedwegs und seiner Verlängerung sowie den Schleichverkehr in dieser Gegend. Just erklärte, man suche nach Verbesserun­gen. Immerhin soll in diesem Jahr die Möblierung der Plätze an der Tabakfabrik und des Seniorenzentrums in Großsachsen erfolgen.

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Einige Punkte aus dem letzten Programm zur Kommunalwahl seien noch unerledigt, gab Boulanger zuvor zu. So sei das Einzelhandelskonzept „für die Schublade" gewesen. Dort liegt auch die Verkehrsleitplanung. Ihre Umsetzung würde 80 bis 100 000 Euro kosten, so der Bürgermeister. Pschowski nannte noch Termine: Am 5. Mai findet der Seniorenkaffee statt. Veranstaltungen zur Bundestagswahl sind in Planung.

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. Nicht über die Politik anderer Parteien, sondern sachlich über die Arbeit im Gemeinderat und Kreisrat informierte die Hirschberger CDU bei ihrem politischen Aschermittwoch. Bei Heringen, geliefert vom Gasthaus „Bergstraße", wurde bei den Christdemokraten im großen Saale des Hilfeleistungszentrums das Wahljahr eingeläutet. Die Vorsitzende Uschi Pschowski lud hierzu ein.

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An diesem Tag, sagte Kreisrat Martin Heinrich Bitzel in seiner Rede, wolle man sich vor allem auf die Themen und Probleme vor Ort konzentrieren. Daher stünden bekannte Aspekte wie der Autobahnanschluss K 4133, die dritte Sporthalle, Dorfsanierung, weiterführende Schulen und Gemeinschaftsschulen, Flächennutzungspläne, Windenergie, Demographischer Wandel, das erfolgreich umgesetzte Betreute Wohnen im Seniorenzentrum in Großsachsen und das Neubaugebiet Sterzwinkel im Vordergrund.

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Besonders ging Bitzel auf das Thema Trink- und Abwasser ein. Hierzu vertrat er die Meinung, dass die Trinkwasserversorgung den Gemeinden überlassen werden solle. So müsse die bevorstehende EU-Richtlinie verhindert werden, denn: „Wasser darf keine Handelsware werden!", so Bitzel. Die EU-Kommission wolle den deutschen Wassersektor in einen neuen Wettbewerb zwingen. Die Folge wäre, die bewährten Strukturen bei der Wasserver- und der Abwasserentsorgung zu zerschlagen und für große Konzerne zu öffnen, erklärte Bitzel. Er wies darauf hin, dass in Zukunft die Kommunen vor die Wahl gestellt würden: Entweder sie beugen sich dem europäischen Wettbewerb oder die Wasserversorgungsbetriebe und -Strukturen würden rekommunalisiert, was ein kostspieliges Verfahren wäre. „Wasser ist ein öffentliches Gut, ein Lebensmittel, und es gehört uns allen", meinte der Referent.

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Als Kreisrat sprach Bitzel auch über Angelegenheiten des Rhein-Neckar-Kreises, wie den Kreishaushalt 2013. Mit 30,5 Prozentpunkten bleibe die Umlage, die jede Kommune an den Kreis zahlen muss, stabil. Bei der Grundsicherung werde durch die schrittweise Kostenübernahme durch den Bund der Kreishaushalt 2013 um 15 Millionen Euro entlastet. 900 000 Euro Verlust machen die Gesundheitszentren Rhein-Neckar (GRN) ebenso die REHA-Einrichtungen, da die Krankenkassen kostendeckende Pflegesätze verweigerten, informierte der Kreisrat.

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Bitzel wies darauf hin, dass der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) einen Regionalplan für regionalbedeutsame Standorte von Windenergieanlagen festlege. Außerdem werde die VRRN eine Bevölkerungsvorausberechnung und eine Wohnbauflächenbedarfsermittlung vornehmen. Eine positive Nachricht: Nach einigen Anlaufschwierigkeiten hätten sich die Jobcenter mittlerweile positiv entwickelt.

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Gemeinderat Karl Schnell sprach unter anderem das kommunalpolitische Thema dritte Sporthalle und deren mögliche Standorte an. Hier müsse noch viel Vorarbeit geleistet werden, sodass das Thema im Spätjahr den Gemeinderat beschäftigen könne.    e.d

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. Mit einem Musikstück für Flöte und Klavier von Gabriel Faure eröffneten Ursula Boiler-Schmidt und ihre Tochter Julia die CDU-Weihnachtsfeier im Hotel „Krone" in Großsachsen. Dabei standen Ehrungen im Mittelpunkt. Vorsitzende Uschi Pschowski begrüßte zunächst die Gäste, darunter auch die Abgeordneten Dr. Karl A. Lamers sowie Georg Wacker.

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In ihrem Rückblick erinnerte Pschowski an die verschiedenen Veranstaltungen, unter anderem mit Landrat Stefan Dallinger, den Besuch im Biomassekraftwerk in Sinsheim, das Sommerfest im Schloss der Grafen von Wiser, die Sommertour mit Lamers, die Radtour mit Wacker, den Tagesausflug an die Rhön, den Besuch des Landtagspräsidenten Guido Wolf sowie die Weinprobe mit dem Verbandsdirektor Ralph Schlusche. Die CDU sei demnach jeden Monat mindestens zweimal aktiv gewesen. Für nächstes Jahr steht die Bundestagswahl voraussichtlich am 22. September im Mittelpunkt der politischen Arbeit.

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Nach dem gemeinsam gesungenen Adventslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" trugen Ehrengemeinderat Martin Stöhrer, die Vorsitzende sowie ihre Stellvertreterin Rita Jäck Weih­nachtsgeschichten vor. Bei Jäck lautete der Titel „Weihnacht einst und jetzt" und Stöhrer trug die „Weihnachtsbotschaft" von Christian Metzner sowie die „Geschichte vom kleinen Licht" von Heinrich Lhotzky vor.

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Grüße überbrachten Bundestagsabgeordneter Lamers und Landtagsabgeordneter Wacker. Lamers kam gerade aus den USA und ging auf den dortigen Amoklauf an der Schule ein. In Deutschland setze er sich bei seiner Arbeit sehr stark dafür ein, dass die Jugendarbeitslosigkeit weiterhin keine Chance habe, und dass die Energiewende gelinge. Wichtig sei für ihn, dass der Strom bezahlbar bleibe.

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Landtagsabgeordneter Wacker kritisierte in seinem Grußwort die Landesregierung vor allem wegen der Finanz- und Bildungspolitik. Trotz Steuermehreinnahmen von 3,5 Milliarden Euro wolle die grün­rote Regierung drei Milliarden neue Schulden aufnehmen. Dies habe nichts mit Nachhaltigkeit zu tun. Den Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit führte er auf die schwarz-gelbe Bildungspolitik zurück. Die neue Regierung unter Winfried Kretschmann zerschlage hingegen das Bildungssystem. Die Bildungsministerin sei zudem nicht in der Lage ein Konzept der neuen Regierung dem Landtag vorzulegen, so sein Vorwurf.

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Im Rahmen der Weihnachtsfeier wurden anschließend langjährige Mitglieder geehrt, darunter sechs Gründungsmitglieder. Für 25 Jahre wurden Maria Neutard, für 30 Jahre Alexander Teich, für 35 Jahre Helmut Mangold und Dr. Konrad Brandi und für 45 Jahre Bernhard Allmares, Martin Heinrich Bitzel, Erich Dallinger, Dr. Armin Haag, Ursula Riegler und Martin Stöhrer ausgezeichnet. Die Urkunden verliehen Lamers und Wacker.

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Zum Schluss erklang eine Balla­de, gespielt von Ursula Boiler-Schmidt und ihrer Tochter Julia, e.d.

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Pressebericht aus Weinheimer Nachrichten

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Hirschberg. Zu einem interessanten Themenabend über einheitliche Planungen der Metropolregion Rhein-Neckar hatte der CDU Gemeindeverband im Rahmen seiner politischen Weinprobe in den Bürgersaal des Rathauses eingeladen. „Wir haben, wie es scheint, das richtige Thema gewählt“, begrüßte die Vorsitzende Uschi Pschowski zahlreiche interessierte Bürger sowie Bürgermeister Manuel Just, Ehrenbürgermeister Werner Oeldorf und Dr. Ulrich Zeitel vom CDU Wirtschaftsrat.

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Darüber freute sich auch Kreisrat Martin Heinrich Bitzel, der den Referenten, Verbandsdirektor der Region Rhein-Neckar, Ralph Schlusche, vorstellte.

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Im Mittelpunkt seines Vortages stellte Schlusche regionalplanerische Ziele der Metropolregion Rhein-Neckar. Hierzu gehöre vor allem der einheitliche Regionalplanentwurf, der auch Hirschberg betreffe und bei dem ein Gremium gerade dabei sei, 6000 Einwendungen zu bearbeiten. Aufschluss hierüber gab die Frage: „Wie sieht Hirschberg in Raumstruktur und Wohnbebauung im Jahr 2020 aus?“ Untersuchungen hätten ergeben, dass Hirschberg bevölkerungsmäßig weder wachsen noch schrumpfen werde, so der Referent. Dies würde bedeuten, dass der Bedarf an Wohnraumfläche mit einem Hektar geplant werden kann. Die gewerblichen Bauflächen Hirschbergs im Gewerbeareal westlich der A5 könne man allerdings aus regionalplanerischer Sicht sogar bis zur Verbindungsstraße Leutershausen – Heddesheim nach Süden hin ausbauen, sofern es nötig sei.

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Anschließend ging Schlusche auf das regionale Energiekonzept Rhein-Neckar bezüglich erneuerbarer Energien ein, wobei es das ehrgeizige Ziel sei, 17 Prozent der herkömmlichen Energieerzeugung bis zum Jahr 2020 zu reduzieren. „Diese Umsetzung muss auch in unserer Region möglich sein“, betonte er. Doch kann man sich Windräder auf den Höhenlagen an der Bergstraße oder an der Kante des Pfälzer Waldes vorstellen? „ Für uns passt das nicht ins Landschaftsbild", meinte der Verbandsdirektor.

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Im neuen Regionalplan für die Metropolregion Rhein-Neckar, der wohl ab Ende 2013 gelten werde, sollen daher gewisse Flächen für die Windkraft als "ungeeignet" ausgewiesen werden. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht im Sinne der Landesregierungen in Stuttgart und Mainz. Dort möchte man, dass die Planer nur noch Vorranggebiete ausweisen - also Areale, wo die Bedingungen für Windräder besonders günstig sind. Alle anderen Entscheidungen solle man den Kommunen überlassen. Schlusche findet diese Weisung unverständlich: „Wir sollten als Regionalplaner Hinweise auf ungeeignete Flächen geben dürfen." Für Hirschberg bedeute dies, dass zwar keine Vorranggebiete vorgesehen seien, doch im Flächennutzungsplan der Gemeinde und den 17 Nachbargemeinden seien weiße Flächen ausgewiesen, die durchaus für erneubare Energieplanungen von Bedeutung wären.

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In der anschließenden lebhaften Diskussion warf Heinz Stüben die Frage auf: „Wie kann man Windkraftenergie für windfreie Zeiten speichern, von denen es an der Bergstraße mehr als genug gibt?“ In diesem Zusammenhang nannte Dr. Kruse seine Windmessungen, bei denen er festgestellt habe, dass sie für Windräderbetreibung speziell in Hirschberg und den Nachbarorten bei weitem nicht ausreichten. Dr. Armin Haag wollte wissen, was der Windatlas über unsere Gemeinde aussage und Dr. Ulrich Zeitel wunderte sich über die rasche Umsetzung der Energiewende. Hier müsse Wahrheit und Klarheit über die Kosten, die auf jeden einzelnen zukommen genannt werden. Abschließend dankte Uschi Pschowski dem Winzer Hermann Morast, der zwischen dem Vortag fünf Weine der Winzergenossenschaft Schriesheim mit sehr viel Engagement vorstellte. ef

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Pressebericht von Redakteur Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. Guido Wolf ist durch und durch CDU-Mann. Ehemaliger Nürtinger Bürgermeister, Landrat in Tuttlingen, Landtagsabgeordneter seit 2006 und seit Kurzem Landtags Präsident. Und doch zeigte er sich bei seiner Stippvisite in Hirschberg sehr selbstkritisch. „In 58 Jahren an der Regierung hat sich Überheblichkeit eingeschlichen", nannte er am Montagabend im Restaurant „Zum Löwen" eine der Ursachen für die Niederlage am 27. März 2011. Stuttgart 21 oder die überhastete Energiewende waren andere Gründe. Doch vor allem dem Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus lastete er die Niederlage an. „Mappus war die Speerspitze bei der Laufzeitverlän­gerung und dann stellte er sich hin und forderte das Abschalten. Da hatten wir ein Glaubwürdigkeitsdefizit."

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Die CDU will trotz Niederlage in die Offensive gehen, Schwachpunkte der grün-roten Regierung benennen, wie Wolf und sein Gastgeber, CDU-Langtagsabgeordneter Georg Wacker, betonten. Unter dem Aspekt Generationsgerechtigkeit beleuchteten die zwei ehemaligen Sitznachban im Landtag die neue Regierung. Das Urteil fiel erwartungsgemäß negativ aus. Etwa bei der Energiewende. Denn dort fehle der Realitätssinn. Die Windkraft im Land von heute ein auf zehn Prozent im Jahr 2020 auszubauen, sei unrealistisch. „Wir benötigen eine klima-freundliche und bezahlbare Energie", forderte Wolf, der noch nicht alles ausgeschöpft sah. Beispielsweise beim Energie einsparen. Bessere Speichertechnologien oder Kohlekraftwerke nannte er als wei­tere Optionen, um den Standort zu sichern und den Strom bezahlbar zu halten.

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Um Generationengerechtigkeit gehe es auch bei der Finanzpolitik. „Sich in Krisenzeiten zu Tode, sparen, bringt nichts. Aber wenn die Wirtschaft und die Steuereinnahmen sprudeln, geht dies. Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir Schulden abbauen", mahnten beide Lan­despolitiker. Stattdessen nehme die Regierung 3,3 Milliarden neue Schulden auf. Als ein völliges „Unrechtssystem" bezeichnete Wolf den Länderfinanzausgleich, bei dem die Regierung zu wenig Initiative zeige. „Vor dem Ausgleich bist du reich, danach so arm wie die anderen", fiel Wolfs ernüchternde Bilanz aus. Um Druck im Kessel zu haben, wolle er die juristische Auseinandersetzung prüfen.

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Bei Bildung total verunsichert - Ulige Verunsicherung sorgt die Landesregierung laut Wacker bei der Bildung. Dies hatte er bereits beim Empfang des Landtagspräsidenten zuvor im Rathaus bei Bürgermeister Manuel Just angeprangert. Die Gemeinschaftsschule werde zulasten der anderen privilegiert. Aus Berufsschulen, Gymnasien und Werkrealschulen höre er viele kritische Stimmen. „Die Position der Landesregierung,  möglichst viele, am besten alle zum Abi zu führen, ist falsch. Die Wirtschaft hat keinen Bedarf nur an Abiturienten, schon gar nicht an schlechten", warnte Wolf. Das Land brauche auch die Realschule. „Wir kämpfen für das bestehende Bildungssystem", erhielt er Unterstützung von Wacker. Zwar werde über den neuen Minis­terpräsidenten Kretschmann viel Gutes gesagt und aus Respekt wolle Wolf nichts Schlechtes sagen. „Ich warne aber vor der Heiligsprechung", betonte er am Ende und gab die Marschroute für die nächste Landtagswahl schon mal vor. Er sagte nur: „Sieg."

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In der Diskussion spielte insbesondere die Windkraft eine Rolle. „Hier können wir uns profilieren, denn es ist kein Wohlfühlthema mehr", sagte Wacker. Für den Kreisrat Martin-Heinrich Bitzel herrsche ein großes Durcheinander. Derzeit befasse sich die Regionalplanung damit. Inwieweit Kommunen von möglichen Standorten von Windrädern finanziell profitieren, sei noch nicht klar, ergänzte Wolf. Sicher ist für ihn aber, dass es zu Konflikten mit der Bevölkerung kommen könne, wenn etwa Straßen zum Standort gebaut werden. „Die CDU sollte die Diskussion mit Leben füllen und mit den Bürgern reden", lautete die Devise des Landtagspräsidenten. Genau dies nannte er auch als Grund, der Einladung Wackers zur Diskussionsreihe „Wacker trifft" zu folgen und dabei auch dem Bürger­meister einen Besuch abzustatten. „Raus gehen, Fragen stellen und Sachen erklären", umschrieb Wolf im Rathaus sein Motto und witzelte da­bei über eine tierische Begegnung. „Der Wolf kommt zum Hirsch auf den Berg."

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Windräder und Schulen bildeten bei diesem Treffen ebenso die Schwerpunkte. Genauso wie Wa­cker warnte Wolf davor, dass Kinder bei der Bildung nicht benachteiligt werden dürften, weil sie gerade in einer Zeit des politischen Umbruchs in die Schule gehen. Wichtig für Wolf sei, dass die Schule am Ort bleibe und die Qualität stimme. hr

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Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg  (ze) Zum Einstieg „Politisches aus Stuttgart" stand auf der Menükarte des Martinsgansessens der Hirschberger CDU, zu dem die Vorsitzende begrüßte. Denn bevor die Gans serviert wurde, blickte der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker auf die Arbeit der grün-roten Landesregierung, besonders auf Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Dieser hatte im Oktober die Türkei besucht und sich dabei für eine EU-Vollmitgliedschaft des Landes am Bosporus ausgesprochen.

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„Das ist ordnungspolitisch nicht in Ordnung", verwies Wacker darauf, dass Kretschmann nur wenige Tage später den Vorsitz im Bundesrat übernommen hatte und damit zum Stellvertreter des Bundespräsidenten und so zum zweitwichtigsten Mann im Staat wurde. Aus politischer Sicht konnte Wacker die Haltung Kretschmanns zum EU-Beitritt der Türkei ebenfalls nicht nachvollziehen, da in der Türkei die Menschenrechte immer noch nicht voll geachtet würden.

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„ Grün-Rot ist auf dem Weg, viele Dinge in Baden-Württemberg auf linke Füße zu stellen", ging der Abgeordnete speziell auf die Landespolitik ein. Als Beispiel nannte Wacker das Vorhaben der Landesregierung, die Kooperation der Schulen mit der Bundeswehr zu schwächen und die Friedensbewegung an die Schulen zu holen. Ebenso sah er Probleme in dem neu zu besetzenden Rundfunkrat des SWR. Hier ist unter anderem eine Beteiligung muslimischer Gemeinschaften vorgesehen. Dafür sollen die Vertriebenverbände ihren Sitz in dem Gremium verlieren, und auch andere „kulturelle Verbände müssen Federn lassen", so Wacker.

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Unverständlich fand der CDU-Landtagsabgeordnete auch den von der Landesregierung eingebrachten Haushalts­entwurf mit der Aufnahme von drei Milliarden Euro neuen Schulden. Schließlieh gebe es nicht nur die vereinbarte Schuldenbremse, sondern Baden-Württemberg hätte auch drei Milliarden Euro an Steuermehreinnahmen zu verzeichnen.

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Schließlich blickte Wacker etwas über die Landesgrenzen hinaus, indem er das Ergebnis der Urwahl bei den Grünen analysierte. Dieses bereitete Wacker zwar nicht gerade große Sorgen, trotzdem fand er: „Es sollte uns als CDU zu denken geben." So wäre mit Jürgen Trittin nur einer der politischen Vorkämpfer der Grünen, zu denen Wacker auch Claudia Roth und Renate Künast zählte, zum Spitzenkandidaten der Partei für die Bundestagswahl im kommenden Jahr gewählt worden. Mit Katrin Göring-Eckardt sei jedoch eine Person Spitzenkandidatin geworden, die eher dem Spiegelbild unserer Gesellschaft entspräche, wie beispielsweise ihr kirchliches Enga­gement belege. Für Wacker insgesamt ein Indiz, dass die Grünen in der bürgerlichen Mitte angekommen seien.

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Auch die Landtagswahl im vergangenen Jahr ließe sich dementsprechend interpretieren. Die CDU sollte sich deshalb Gedanken machen, wie sie wieder Stimmen in der bürgerlichen Mitte gewinnen könnte.

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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Hirschberg. In diesem Jahr hatte der CDU-Gemeindeverband Hirschberg wieder zu einem Ausflug eingeladen. Bei sonnigem Wetter startete der Bus mit Mitgliedern, Freunden und Gästen der CDU Hirschberg, die von der Vorsitzenden des CDU-Gemeindeverbandes Uschi Pschowski herzlich begrüßt wurden, Richtung Fulda.

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Zunächst wurde die Fasanerie Schloss Eichenzell bei Fulda, die im Besitz einer privaten Stiftung ist und ein großes Museum beinhaltet, angefahren. Das Schloss wurde ab 1710 von Fürstbischöfen und Fürstäbten gebaut und zeigt tausende von wertvollen und künstlerisch bedeutenden Exponaten aus dem Leben hessischer Fürstbischöfe und Landgrafen. So stammt etwa ein großer Teil von Teppichen, Porzellan und silbernem Geschirr aus der zwei Schiffs­ladungen umfassenden Mitgift einer russischen Zarentochter, die einen Landgrafen heiratete. Leider hatte sie nicht viel davon, da sie kurz nach der Hochzeit erst 19-jährig an Tuberkulose erkrankte und starb.

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Nach der Besichtigung stärkten sich die Ausflugsteilnehmer mit einem von Theresia und Norbert Raab, die den Ausflug organisierten, mitgebrachtem Frühstück am Bus.

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Das nächste Ziel war die Stadt Fulda, wo in der Innenstadt zunächst der Bischofsdom mit dem Grab des heiligen Bonifatius besichtigt wurde. Bonifatius christianisierte mit seinen Gefährten weite Teile Deutschlands und erlitt im Jahre 754 im heutigen Holland den Märtyrertod. Die heutige Kathedrale ersetzte im Jahre 1712 eine zuvor bestehende ältere Kirche. Der Architekt des barocken Bauwerks verarbeitete Eindrücke, die er sich bei einer Romreise erworben hatte. Nach einem kurzen Bummel durch die Innenstadt von Fulda, den jeder nach eigenen Gutdünken unternehmen konnte, wurde die Fahrt fortgesetzt. Das nächste Ziel war der so genannte Point Alpha auf damals bundesrepublikanischem Gebiet nahe der thüringischen Stadt Geisa, wo die NATO das Aufmarschgebiet der Truppen des Warschauer Paktes beobachtete, die im Kriegsfalle mit ihren Panzern in zwei Stunden den Rhein erreichen wollten.

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In einer Ausstellung konnten die Ausflügler Waffen, Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände der damaligen Zeit besichtigen und einen Eindruck von dem für Flüchtlinge lebensgefährlichen Grenzregime der Deutschen Demokratischen Republik –DDR- bekommen.

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Felix Bendiek, der an der Vorbereitung des Ausflugs beteiligt war, berichtete von einem Vorfall, wo bei einem Fluchtversuch aus der DDR zwei junge Männer angeschossen wurden, und die DDR-Grenzorgane diese weder bargen noch Hilfe aus dem Westen zuließen. Einer der Flüchtlinge starb an Ort und Stelle, der andere galt als tot, hatte aber überlebt und zog nach der Wende in die Gegend und berichtete als Zeitzeuge den Gästen aus Hirschberg von Point Alpha. Auf der Rückfahrt kamen die Ausflügler am Elternhaus des bei dem Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund spielenden Bundesligaprofi Sebastian Kehl - einem Gasthaus in Tann/Rhön - vorbei. Nach einem kurzen Abstecher zur Wasserkuppe, mit 950 Metern der höchste Berg an der Rhön, seit 1910 das bekannteste Segelflugzentrum von Deutschland ging es in Richtung Heimat. Auf der Rückfahrt dankte die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Uschi Pschowski dem Vorstandsmitglied Norbert Raab für die Vorbereitung und Organisation des Ausflugs und seiner Frau Theresia und ihm für das von ihnen organisierte Frühstück.

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Ein herzliches Dankeschön sagte Uschi Pschowski Felix Bendiek für die während der Fahrt ge­gebenen Informationen. In einem gemütlichen Lokal in der Altstadt von Steinheim bei Hanau wurde der Abschluss gefeiert.

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Pressebericht von Walter Dallinger

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Hirschberg. Im Rahmen seiner jährlich stattfindenden Sommertour  besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete unseres Wahlkreises Dr. Karl A. Lamers die Gemeinde Hirschberg. Am letzten Tag vor seinem Urlaub empfing Bürgermeister Manuel Just den Abgeordneten und einige Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands, darunter Kreisrat Martin Heinrich Bitzel, Vorsitzende Uschi Pschowski, Ehrengemeinderat Martin Stöhrer und den Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger. Just zählte die wichtigsten Projekte auf, die im letzten Jahr abgeschlossen wurden: Baugebiet Sterzwinkel, 2-gleisiger Ausbau der OEG, Seniorenzenzrum. Im Herbst 2012 wird das Hilfeleistungszentrum eingeweiht, das Feuerwehr, DRK und den Bauhof aufnimmt. Mit einer weiteren Kinderkrippe in Leutershausen liegt die Gemeinde Hirschberg dann mit 41% gegenüber geforderten 34% an Kleinkindbetreuungsplätzen deutlich im Soll. Dr. Lamers betonte, dass die Zahlen der deutschen Volkswirtschaft unter Führung der Regierung Merkel mit nur 6,8% Arbeitslosigkeit und sprudelnden Steuereinnahmen auch für die Gemeindefinanzen positive Auswirkungen hätten. Er werde weiterhin wie bisher die Entwicjkung seiner Wahlkreisgemeinden intensiv verfolgen.

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Als nächster Besichtigungstermin stand die Firma CPM Präzisionstechnik GmbH im Gewerbegebiet Großsachsen auf dem Programm. Der von Claus-Peter Maier in Oberabtsteinach gegründete Einmannbetrieb hat sich nach seinem Umzug nach Hirschberg inzwischen zu einem der führenden Implantathersteller Deutschlands entwickelt und beschäftigt derzeit ca. 70 Mitarbeiter. Christian Kick und einige seiner Kollegen begrüßten den Abgeordneten  und seine Begleitung. Nach einer Vorstellung des Unternehmens und seiner Produkte wie Zahn- und Wirbelsäulenimplantate besichtigte man den Produktionsprozess, der von hochspezialisierten Drehmaschinen, Maschinen zur  Oberflächenbearbeitung bis zur Kontrolle per Elektronenmikroskop reicht. Letztlich entstehen  Produkte, die im Operationssaal der Chirurgen aus der sterilen Verpackung entnommen und dem Patienten direkt eingesetzt werden können. Vorsitzende Uschi Pschowski freute sich, dass sich ein so hochspezialisiertes Unternehmen im Hirschberger Gewerbepark angesiedelt hat und bedankte sich für den freundlichen Empfang und die Bewirtung der Gäste.

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Schließlich besuchte Dr. Lamers mit der Gruppe noch das Seniorenzentrum, wo der Leiter Thomas Becker erläuterte, dass der Pflegebereich bereits zu 50% belegt sei und die 27 Einheiten des betreuten Wohnens bereits alle verkauft seien. Die ortsnahe Lage und die Kinderkrippe daneben sorgen für eine hervorragende Einbindung in das Gemeindeleben. Auch eine kurzzeitige Pflege sei möglich, so dass zu Hause betreuende Angehörige auch mal in Urlaub fahren könnten. Becker betonte, dass an der Qualifikation des Personals nicht gespart werden dürfe. So seien alle Beschäftigten bei der Diakonie, die die Einrichtung betreibt, Tarifangestellte mit entsprechender Ausbildung. Wünschenswert sei, dass die Arbeitsagentur für Umschuler/innen, z.B. 3 Jahre 50% der Kosten übernimmt. So könnten viele neue Arbeitsplätze in einem Bereich entstehen, der diese angesichts unserer Bevölkerungsstruktur dringend braucht. Dr. Lamers dankte Thomas Becker und seinem Team für den engagierten Einsatz und sicherte zu, immer ansprechbar zu sein. wd

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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LEUTERSHAUSEN. Seit über 30 Jahren engagiert er sich in der Gemeinde und in Vereinen, engagiert ist Dr. Jörg Boulanger. Gradlinig, kommunikativ, verantwortungsbewusst, ruhig, sachlich und besonnen nimmt er die von ihm übernommenen Aufgaben wahr: Heute feiert Dr. Jörg Boulanger seinen 70. Geburtstag.

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Der Jubilar erblickte am 29. Juni 1942, also mitten im zweiten Weltkrieg, in Heidelberg das Licht der Welt. In Mosbach wuchs er zusammen mit seinem jüngeren Bruder auf. Die schulische Ausbildung setzte der Jubilar zunächst in Karlsruhe und später in Stuttgart, wo sein Vater als Ministerialdirigent am Finanzministerium und die Mutter als Oberstudienrätin tätig waren, fort.

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Nach dem Abitur folgte seine militärische Ausbildung bei der Bundesmarine, der sich eine Dienstzeit als Zeitsoldat anschloss, die er als Offizier beendete. Eingesetzt war er als Wachoffizier auf Mienensuchbooten und auf der Fregatte Braunschweig. Nach diversen Wehrübungen während der Studienzeit wurde der Jubilar zum Kapitänleutnant ernannt.

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Studium in Tübingen und Genf

Nach der Entlassung aus der Bundeswehr widmete sich Dr. Jörg Boulanger dem Studium der Rechtswis­senschaften an den Universitäten Tübingen, Genf in der Schweiz und Heidelberg, wo er im Herbst 1968 sein erstes juristisches Staatsexamen ablegte. 1972 legte er die zweite juristische Staatsprüfung erfolgreich ab. Im November 1972 trat er als Regierungsassessor in den Staatsdienst bei der Innenverwaltung des Landes Baden-Württemberg. Im Regierungspräsidium Karlsruhe war er im Referat Bau- und Wohnungswesen tätig. 1974 promovierte Dr. Jörg Boulanger. Ab September 1974 ließ er sich als Rechtsanwalt in Mannheim nieder. Seit Januar 2007 ist er freier Mitarbeiter in der Anwaltskanzlei, die weiterhin seinen Namen trägt.

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Berater des MERC

Dr. Jörg Boulanger war von 1978 bis 1994 juristischer Berater des MERC-Eishockey e.V.. Seit 1984 ist er Mit­glied des Sportgerichts des Deutschen Eishockey Bundes und seit 1993 dessen Vorsitzender.

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Dr. Jörg Boulanger wohnt mit seiner Frau Ingrid geborene Höhn, mit der er seit 1968 verheiratet ist, seit 1972 in Leutershausen. 1981 baute er mit der Familie im Buchenweg ein Haus.

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Dr. Boulanger ist Mitglied beim Verein Jugendförderung der St. Georgs Pfadfinder und der Sportgemeinde Leutershausen. Bei den St. Georgspfadfindern war er von 1982 bis 1996 Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes und dem Vorstand der SG Leutershausen gehört er seit 1987 an.

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Seine politische Heimat hat der Jubilar bei der CDU. Bei der CDU Leutershausen war er viele Jahre im Vorstand tätig und nach dem Zusammenschluss mit Großsachsen war er bis 2011 Vorsitzender des Gesamtverbandes. 1984 wurde Dr. Jörg Boulanger für die CDU in den Gemeinderat gewählt, dem er bis heute angehört. Seit 2007 ist er Vorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion.

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Er ist Gründungsmitglied des Partnerschaftsvereins und des Kulturfördervereins Hirschberg. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde der Jubilar 2007 mit dem Ehrenring in Gold der Gemeinde Hirschberg ausgezeichnet. Ferner erhielt er die Ehrennadel in Silber des Gemeindetages Baden-Württemberg für 25 Jahre Zugehörigkeit und Mitarbeit im Gemeinderat und zahlreiche Ehrungen von Vereinen.

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Zu seinen Hobbys gehören Radfahren - er gehörte zur Gruppe, die die rund 600 Kilometer von Hirschberg nach Brignais radelte - und das Lesen von Geschichtsbüchern. Zum Lesen oder Radfahren wird Dr. Boulanger heute wohl kaum Zeit haben, da mit seiner Frau Ingrid, dem Sohn und der Tochter mit Partnern und vier Enkelkindern gefeiert wird.  e.d.

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Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. Veränderungen wirken sich manchmal äußerst positiv aus - sei es bei der Fußballeuropameisterschaft, wenn Bundestrainer Joachim Löw die bisher siegreiche Mannschaft gleich auf mehreren Positionen verändert, oder bei der Hirschberger CDU, die gestern ihr traditionelles Sommerfest im Hof des Schlosses des Grafen von Wiser bereits am späten Vormittag beginnen ließ, statt wie in den vergangenen Jahren erst am Nachmittag. „So können die Leute die Küche am Sonntagmittag kalt lassen", hoffte der stellvertretende Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Christian Würz, dass viele Gäste die Gelegenheit zum Mittagessen beim Sommerfest nutzen würden.

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Gut zwei Stunden später konnte Uschi Pschowski, die Hirschberger CDU-Vorsitzende, feststellen: „Der Schlosshof ist voll geworden." Dazu war von den vorbereiteten Grillwürstchen, Spießen und Steaks kaum noch etwas übrig. Nur gut, dass es reichlich Kuchenspenden für den Nachmittagskaffee gegeben hatte. „Die Kuchenspenden kamen nicht nur von den CDU-Mitgliedern, sondern auch von einigen Hirschberger Gewerbetreibenden", zeigte sich Christian Würz sichtlich überrascht über so viel Spendenbereitschaft.

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In dem voll besetzten Schlosshof begrüßte Uschi Pschowski viel Politprominenz aus der Region. Angefangen beim Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, über Landrat Stefan Dallinger, Kreisrat Martin Heinrich Bitzel bis hin zu Hirschbergs Bürgermeister Manuel Just. Vollständig angetreten waren ebenso die Hirschberger CDU-Gemeinderäte, wobei Karl Schnell „schwitzend hinter dem Grill" stand, wie Uschi Pschowski festhielt. Nur der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker konnte am CDU-Sommerfest nicht teilnehmen und ließ sich entschuldigen.

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Karl Lamers fühlte sich ebenso an die Fußballeuropameisterschaft erinnert, als er die Frage gestellt bekam: „Wie geht es Deutschland?" „Gut", konnte er da nur antworten, schließlich habe man die Vor­runde ohne Punktverlust überstanden und gegen Griechenland das Viertelfinale gewonnen. Politisch stünde dagegen mit der Abstimmung über den Fiskalpakt eine sehr wichtige Parlamentswoche bevor. Dabei seien sich die Parlamentarier des Deutschen Bundestags durchaus bewusst, dass sie Deutschland vertreten, betonte Lamers. „Bevor andere Länder versuchen, unser Geld zu bekommen, müssen sie erst einmal selbst ihre Hausaufgaben machen", machte der Bundestagsabgeordnete deutlich, dass man im Zuge der Finanzkrise nicht be­reit sei, anderen Ländern Geld ohne Ge­genleistung zu geben.

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Pressebericht von Karin Katzenberger-Ruf aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. (kaz) „Rauchmelder retten Leben" lautet in großen Lettern die Botschaft auf den Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehr Hirschberg. Kommandant Peter Braun war jetzt beim Seniorencafe der CDU im Anbau der Alten Turnhalle zu Gast, um über die mögliche Vorsorgemaßnahme zu informieren. Fakt ist: Jährlich gibt es bundesweit etwa 600 Brandtote, etwa zwei Drittel davon werden im Schlaf überrascht.

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Dabei sind gut funktionierende Rauchmelder, die am besten im Flur oder in der Nähe des Schlaf­zimmers installiert werden, schon für etwa zehn Euro in Baumärkten zu haben. Erfahrungsgemäß werden Schwelbrände vor allem durch technische Defekte ausgelöst. Wenn das nachts geschieht, besteht Lebensgefahr.

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Wer sich einen Rauchmelder anschafft, sollte laut Peter Braun darauf achten, dass das Gerät das VdS-Abzeichen trägt. In dem Fall hat es das unabhängige Institut mit dem Namen „Vertrauen durch Sicherheit" geprüft und für gut befunden. Die batteriebetriebenen Geräte sind in der Regel leicht zu installieren, sollten aber einen Platz an der Decke bekommen. Denn Rauch steigt bekanntlich nach oben.

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In seinem Kurzvortrag klärte Peter Braun die Gäste des Senioren-Cafes auch über das richtige Verhalten in einem Notfall auf. Die Nummer der Feuerwehr „112" ist leicht zu merken oder kann auch gut sichtbar in der Nähe des Telefons an die Wand gepinnt werden. Bei einem Notruf sind seiner Schilderung nach aber auch einige „Ws" zu beachten. Also: Warum und von wo rufe ich an? Um was geht es? Das „W" steht aber auch für „Warten, bis der Anruf beendet ist". Damit die Feuerwehr sicher weiß, wo sie gerade gebraucht wird.

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Die CDU Hirschberg unter dem Vorsitz von Uschi Pschowski mit ihren beiden Stellvertretern Christian Würz und Rita Jäck hat derzeit um die 80 Mitglieder. Genügend helfende Hände fürs Kuchenbacken sind also vorhanden. Und die Kuchen für das Senioren-Cafe, das eine

lange Tradition hat, waren denn auch allesamt selbst gebacken und sahen richtig lecker aus. Passend zur Saison gehörte ein großer Erdbeerkuchen zum Sortiment. Die Schokoladentorte gab's auch - und zum Schluss noch für alle was zum Mitnehmen.

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Ein paar Tipps für den Brandfall dürften die Senioren ebenfalls mitgenommen haben. Schließlich sind es bei Wohnungsbränden seltener die Flammen, die ein Leben auslöschen. Die Opfer sterben öfter an Rauchgasvergiftung.

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Pressebericht von Walter Dallinger aus Hirschberger Gemeindeblatt

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Sinsheim. Die Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbands Hirschberg, Uschi Pschowski, begrüßte die Mitglieder und interessierte Bürgerinnen und Bürgeraus Hirschberg und Nachbargemeinden, die per Bus zu einer Besichtigung des Biomassekraftwerke Sinsheim starteten.

Zunächst gab es einen Stopp an der erweiterten Müllumladestation Hirschberg, wo sie vom Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbands Rhein Neckar Alfred Ehrhard und seiner Kollegin Katja Deschner empfangen wurden. Bei der Einrichtung dieser Umladestation Mitte der 70er Jahre hatte es viele Proteste gegeben. Heute sei Hirschberg froh über die nahe Entsorgungsmöglichkeit und die Gewerbesteuereinnahmen. Seit 2011 gebe es ein Verwaltungsgebäude mit Duschmöglichkeiten für die Beschäftigten sowie eine Fotovoltaikanlage zur weitgehenden autarken Stromversorgung. Jährlich werden ca. 43.000 Tonnen Abfälle angeliefert und verladen, davon ca. 22 000 t Wertstoffe. Es kann jetzt auch kostenlos holzhaltiger Grünschnitt und Bioabfälle wie Rasenschnitt und Laub angeliefert werden, wenn sie getrennt sind. Ehrhard gab auch Auskunft über die neue braune Bioenergietonne. Sie muss beantragt werden  und  ist in 80- 120- und 240 l-Größen erhältlich.  ihre Abfuhr erfolgt kostenlos.  Auf der Fahrt nach Sinsheim erklärte Kreisrat Martin Heinrich Bitzel, der die Fahrt initiiert hatte, dass ein von der AVR zunächst geplantes Müllverbrennungswerk in Ladenburg nicht gebaut werden musste, da die bereits bestehende  Anlage in Mannheim ihre Preise um 2/3 senkte.

Weiter ging die Fahrt nach Sinsheim, wobei Organisator Kreisrat Martin Heinrich Bitzel ausführliche Darstellungen aus Sicht des Kreises gab. In Sinsheim erläuterte AVR-Geschäftsführer Ehrhard zunächst, dass die AVR außer Abfallentsorgung auch Eventmanagement für Großveranstaltung, Reinigung von Schul- und  Verwaltungsgebäuden sowie Energiewirtschaft betreibe.  Eine seit Mitte der 70er Jahre betriebene Deponie wurde inzwischen abgedeckt. Auf der Oberfläche ist eine große Fotovoltaikanlage installiert.

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Weiterhin gibt es eine Anlage zur Sortierung von Wertstoffen, die größtenteils maschinell erfolgt. Trotzdem ist noch manuelle Arbeit erforderlich, wozu jeweils 32 Personen in insgesamt 2 Schichten arbeiten. Das Biomassekraftwerk, das 2011 eingeweiht wurde, verarbeitet Waldrestholz und Hackschnitzel   aus Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises – derzeit ca. 13 000 t pro Jahr - und erzeugt Wärme und Elektrizität. Über ein Fernwärmenetz  werden 3 Großabnehmer und eine wachsende Zahl von Kleinabnehmern in Sinsheim versorgt. Die Reichweite soll von jetzt 10 auf 25 km wachsen. Betriebsleiter  Dipl.-Ing. Jochen Schütz zeigte seinen Gästen die Anlage, die von 2 18 m hohen Wärmespeichertürmen dominiert wird, die wie Thermoskannen funktionieren. Übrig bleiben ca. 10 % Schlacke, die derzeit deponiert, später aber einmal weiterverarbeitet werden sollen. Zum gemütlichen Abschluss traf man sich im Brauhaus Jupiter in Sinsheim, wo manches Bier den Durst löschen half.

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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Hirschberg. Bei der Jahreshauptversammlung des CDU Gemeindeverbandes Hirschberg hielt Vorsitzende Uschi Pschowski einen ausführlichen Rückblick über die Arbeit der Partei in der Gemeinde, die im Jahr 2011 geleistet wurde.

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Den Kassenbericht erstattete Schatzmeister Norbert Raab. Er konnte eine positive Bilanz präsentieren. Die Kassenprüfer Felix Bendiek und Franz Maier bestätigten dem Schatzmeister eine saubere und geordnete Kassen-und Buchführung. Kassenprüfer Felix Bendiekt hob die vorbildliche Arbeit des Schatzmeisters Raab hervor die zu keinerlei Beanstandungen Anlass gab. Die von Felix Bendiek beantragte Entlastung des Schatzmeisters und des Gesamtvorstandes wurde einstimmig erteilt.

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Flott und problemlos verliefen die anstehenden Wahlen. Einstimmig wieder gewählt wurde als Vorsitzende Uschi Pschowski und als Stellvertreter Vorsitzende Christian Würz. Als weitere Stellvertretende Vorsitzende wurde neu gewählt Rita Jäck. Weiter wurden gewählt: Schriftführer Walter Dallinger, Schatzmeister Norbert Raab. Zu Beisitzern wurden gewählt: Dr. Jörg Boulanger, Hans Mayer, Manfred Kastens, Birgit Riedel, Norbert Brand, Karina Mayer und Nadja Mayer. Wieder gewählt als Kassenprüfer wurden Felix Bendiek und Franz Mayer.

Zur Nominierung des Kandidaten für die Bundestagswahl 2013 wurden als Delegierte gewählt: Felix Bendiek, Martin Heinrich Bitzel, Walter Dallinger, Dr. Armin Haag, Rita Jack, Uschi Pschowski, Norbert Raab, Christian Würz, Dr. Ulrich Zeitel und als Ersatzdelegierte: Dr. Jörg Boulanger, Norbert Brand, Manfred Kastens, Franz Mayer und Birgit Riedel. Die Wahlen leitete Gemeinderat Matthias Dallinger. ed

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Pressebericht von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. Seit mehr als fünf Jahrzehnten wirkt die CDU Hirschberg bei der politischen Willensbildung und im Gemeindeleben mit. Dass dies auch im Jahr 2011 der Fall war, zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung (wir berichteten). Zu Beginn ging Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers auf das Thema Rederecht im Bundestag ein. Er sprach sich gegen jegliche Einschränkung aus, und dies habe er bei der Debatte auch deutlich gemacht. Im Plenum, aber auch in der Fraktion könne man nicht immer einer Meinung sein. Lamers sprach auch die Innenpolitik an, und zwar im Blick auf die Bundestagswahlen 2013. Er stelle sich wieder zur Wahl, bewerbe sich um ein Mandat und baue auf die Hilfe aus Hirschberg. Ein Thema, das Felix Bendiek ansprach, war die Polizeireform, wobei er beklagte, dass die Landesregierung seit ihrem Amtsantritt noch nichts geleistet habe.

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Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger erläuterte den Haushalt und die Großprojekte, wie das 1 Hilfeleistungszentrum. Zurzeit wird die Wärmedämmung ausgeführt und die Putzarbeiten seien im Gange, ebenso der Innen-und der Trocken bau. Anschließend werden die Malerarbeiten durchgeführt. Jetzt wurde mit den Arbeiten für die Außenanlage begonnen, ebenso mit den Fliesenlegerarbeiten. Die Graffitispray-Beschädigungen am Außenbeton werden gereinigt und über­strichen. Die Fertigstellung ist voraussichtlich Ende des Jahres. Im Zuge des S-Bahn-Ausbaus wurde 2011 der bisherige Bahnhof in Bahnhof Heddesheim-Hirschberg umbenannt. Diese Maßnahme habe rund 30 000 Euro gekostet. Hauptaufgabe der nächsten Jahre wird der Ausbau des Bahnhofs sein. Die Finanzierung als barrierefreier Bahnhof sei noch nicht gesichert. Die Gemeinde werde sich nur mit einem Ausbau einverstanden erklären, der Fahrstühle vorsieht. Die Fertigstellung sei jetzt für 2015 vorgesehen. An Aktionen habe sich der Gemeindeverband und die Fraktion an der Herrichtung des Gartens der Alten Villa und der Befragung für die Ortsmitte Leutershausen beteiligt.

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.Im Rhein-Neckar-Kreis wurde vieles geleistet, wie aus dem Bericht von Kreisrat Martin Heinrich Bitzel hervorging, und zwar insbesondere in den Bereichen Umwelt, Bildung, im ÖPNV und im sogenannten Wohlergehen. Zunächst stellte er fest, dass die gesamtwirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik gut sei. Auch im Kreis sei die finanzielle Entwicklung erfreulich, wie aus dem 3. Budgetbericht hervorgehe. e.d.

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Pressebericht von Stefan Zeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. Ist in puncto Polizeireform bereits alles gelaufen, nachdem Innenminister Reinhold Gall die zwölf Standorte der künftigen Regionalpräsidien bekannt gegeben hat? Oder gibt es etwa noch Möglichkeiten, die Kriminalpolizei in Weinheim zu halten? Wenn es nach dem CDU-Landtagsabgeordneten Georg Wacker und Günther Freisleben geht, dem Vorsitzenden des CDU-Arbeitskreises Polizei in Baden-Württemberg, ist da noch Spielraum.

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„Jetzt folgt die Feinjustierung der Polizeireform", betonten beide CDU-Politiker bei einer Informationsveranstaltung zu den Auswirkungen der Polizeistrukturreform, zu der die Hirschberger Christdemokraten ins Feuerwehrhaus Großsachsen geladen hatten.

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„Im Ländervergleich haben wir die wenigsten Polizeibeamten"

„Stützpunkte" heißt das Zauberwort, denn bei der „Feinjustierung" wird es anscheinend möglich sein, sogenannte kriminalpolizeiliche Stützpunkte zu erhalten. „Hauptsache, die Kripo-Außenstellen bleiben, egal unter welchen Namen", machte Georg Wacker deutlich, dass er mit einer solchen Lösung leben könnte. Dafür lieferte Freisleben, der beruflich die Polizeidirektion Schwäbisch Hall lei­tet, zahlreiche Argumente.

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„Im Ländervergleich haben wir die wenigsten Polizeibeamten, geben am wenigsten Geld für die Polizei aus und haben die besten Ergebnisse", stellte Günther Freisleben den Sinn der baden-württembergischen Polizeireform in Frage. Das Problem der inhomogenen Altersstruktur innerhalb der Polizei könne mit der Reform nicht behoben werden. Die derzeitige Altersstruktur der Polizei re­sultiere aus den 197Oer Jahren, als die RAF aktiv war und sehr viele Polizisten eingestellt wurden. Diese gehen nun allmählich in den Ruhestand, wodurch eine Personallücke entsteht. Um diese zu schließen, habe die CDU bereits vor Jahren einen sogenannten Einstellungskorridor geschaffen, bei dem jedes Jahr 800 Polizisten neu eingestellt werden. Ein Argument der Befürworter der Polizei­reform sei, dass die derzeitige Polizeistruktur aus den 1970er Jahren stamme und somit überholt sei. „Die jetzt angestrebte Struktur stammt aber aus den 1920er Jahren und ist ein Rückschritt in veraltete Zeiten", wies Freisleben darauf hin, dass es vergleichbare zentralistische Strukturen bei der Polizei bereits vor rund 90 Jahren gegeben habe, als die Polizei mehr in die militärischen Strukturen ein­gebunden war. „Wir brauchen keine militärische Organisation, unsere Polizei ist Teil der Zivilgesellschaft", sagte der CDU-Politiker.

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Umsonst wird es die Polizeireform in Baden-Württemberg ebenfalls nicht geben. „Eine Zahl von 170 Millionen Euro hat Reinhold Gall genannt", berief sich Freisleben auf eine Aussage des baden-württembergischen Innenministers. Dabei würde durch die Reform kein Personal gewonnen, denn von den 650 frei werdenden Beamten, würde der ausgeweitete Kriminaldauerdienst bereits rund 300 Beamte benötigen. Die verbleibenden 350 Beamten könnten dann auf die 146 Polizeireviere aufgeteilt werden. „Das macht nicht einmal drei Beamte pro Revier", betonte Freisleben. Zudem müssten in den entstehenden größeren Polizeidirektionen mehr Führungsebenen eingebaut werden.

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Nicht nur aus diesen Gründen erachteten es Georg Wacker und Günther Freisleben für besonders wichtig, dass sich die Bevölkerung in der Region für den Erhalt der Kriminalaußenstellen einsetzt. „Es geht um die Polizeipräsenz in der Fläche", betonte Wacker und Günther Freisleben machte dem Aktionsbündnis „Pro-Kripo-Weinheim" Mut: „Sie sind im ganzen Land die Einzigen, die so großartig für ihre Kriminalpolizeiaußenstelle kämpfen."

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Pressebericht von Redakteur Hans-Peter Riethmüller aus Weinheimer Nachrichten

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Hirschberg. Bürgermeister Manuel Just fährt derzeit noch öfter mit seinem Auto durch die Gemeinde. An den Ampeln stoppt er die Zeit und verfolgt den Verkehr. Frust, Enttäuschung und Unverständnis begleiten ihn auf seiner Fahrt, auch wenn sich laut Just "die Situation nachhaltig verbessert hat".

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Zufriedenstellend sei es aber immer noch nicht. Daraus machte der Verwaltungschef beim CDU-Heringsessen im Leutershausener Feuerwehrsaal keinen Hehl. Als "unangenehmstes Thema" des Abends kündigte er vor gut 40 Zuhörern die derzeitige Verkehrsproblematik im Ort, vor allem an den Straßenkreuzungen, an. Von den Vorteilen des 60-Millionen-Projekts wie die Fahrzeitverkürzung um vier Minuten, den städtebaulichen Mehrwert durch den Umbau des Großsachsener Bahnhofs oder die Haltestelle Großsachsen-Süd am "Sterzwinkel" kam er schnell zu den "Sorgenkindern", wofür er die RNV bereits heftig kritisierte.

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Erst letzte Woche hatte er ein Gespräch mit 15 Fachleuten. Seine ernüchternde Bilanz: "Es ist nicht so einfach, wie manche es sich vorstellen. Ich habe in den vergangenen Wochen auch viel über Signaltechnik gelernt." Als völlig unbefriedigend empfand er, dass die RNV am 6. November den Schienenverkehr einfach frei gab. Dies sei das falsche Signal gewesen, denn die Menschen wurden auf die kommenden Probleme nicht vorbereitet. Es hätte vielmehr heißen müssen, dass es nun zu einer vier- bis achtwöchigen Phase mit Schwierigkeiten bei den Ampeln kommen werde. Nichts davon geschah und die "Problembehandlung dauert einfach zu lang". Der Bürgermeister sprach deshalb von einem Vertrauensverlust in die handelnden Personen.

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Geringere Geschwindigkeit

Vergangene Woche traf sich der Bürgermeister, wie oben erwähnt, mit den Fachleuten. In Großsachsen stellten sich die Schwierigkeiten wie folgt dar. Da die Schleifen zu weit vom Bahnhof entfernt lagen, ging die Schranke in der Hohensachsener Straße runter, wenn der OEG-Zug in Lützelsachsen losfuhr. Dies wurde laut Just verbessert, indem die Geschwindigkeit der Züge verringert wurde. Zudem kämen die Schleifen näher an die Bahnhöfe heran. Positiv wertete er außerdem die grüne Welle auf der B 3, die vorher durch einen Softwarefehler ausgebremst wurde.

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Dass der Leutershausener Bahnhof als "Bedarfshaltebahnhof" geplant wurde, kommentierte Just ebenfalls mit Unverständnis. Dies bedeute, dass der Zug nur halte, wenn jemand im Zug auf den Knopf drückt oder jemand am Bahnsteig steht. "Für einen Ortsteil mit über 6000 Einwohner muss dies ein Zwangshaltepunkt sein", forderte er.

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Bei allen Verbesserungen bleiben für ihn zwei ungelöste Verkehrspunkte. Als Erstes nannte Just die Ampel auf der B 3 am Haagackerweg, weil hier eine separate Abbiegespur fehle. Eine Lösung hatte der Bürgermeister nicht, denn die notwendigen Grundstücke gehören der Gemeinde nicht. Zweites Sorgenkind - und dies schon seit Jahren - ist die Kreuzung Breitgasse/Riedweg/B 3. "Wir werden den Markierungsstrich auf der B 3 so aufmalen, dass die Auto noch besser nach links abbiegen können", ergänzte Just. Ob dies allerdings helfe, die Ortsdurchfahrt zu entlasten und die Situation zu verbessern wisse er auch nicht. Berechtigte Zweifel sind wohl angebracht. Aufgrund der jetzigen Verkehrssituation wird die Gemeinde laut Bürgermeister "vermehrt über die Ortsrandstraße diskutieren". Die Chancen, in den Bundesverkehrswegeplan hineinzukommen, stünden aber schlecht. Denn die grün-rote Landesregierung unterstützt das Projekt nicht. Und die sei schließlich als Fürsprecher für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan notwendig.

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Fragen an Verkehrsplaner

Knifflig wird es für den Bürgermeister bei der Umstellung auf den Zehn-Minuten-Takt. Angedacht ist es, diesen Takt zwischen 6 und 8 Uhr sowie zwischen 14 und 18 Uhr anzubieten. Diese Umstellung ist übrigens der ausschlaggebende Punkt, weshalb der Bund die 60 Millionen teure Maßnahme an der Bergstraße mit 80 Prozent bezuschusst. Der Schriesheimer Gemeinderat hat der Taktverdichtung zum Sommerfahrplan bereits zugestimmt. In Hirschberg wird der Bürgermeister hingegen nichts überstürzen. "Ich gebe das Thema erst in den Gemeinderat, wenn die Signalproblematik gelöst ist."

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Außerdem setze er auf die Aussage eines Verkehrsplaners, der eine Antwort darauf gibt, wie lange jede Ampel am Tag auf Rot steht und wie lange diese Rotphase dauert. "Eventuell müssen wir ein eigenes Gutachten in Auftrag geben", kündigte er schon jetzt an. hr

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Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. (stek) Beim Heringsessen der CDU stand nicht die Attacke des politi­schen Gegners im Vordergrund, hier ging es um Inhaltliches: Schließlich sprach Bürgermeister Manuel Just als Gastredner im Saal des Leutershausener Feuer­wehrhauses über die vielen Hirschberger Vorhaben. Es war nicht wirklich leicht, bei dem Ritt durch das Hirschberger Projekte-Puzzle den Überblick zu behalten.

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Just packte in der knappen Stunde zwischen neuem Hilfeleistungszentrum, innerörtlichen Veränderungen und Verkehrssituation so ziemlich alles auf den Tisch, was die Hirschberger in den vergangenen Monaten umgetrieben hat. Dabei versicherte er seinen Zuhörern, dass bei allen Umwälzungen und Problemen am Ende alles besser sein wird.

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Im Zentrum des „Hirschberger Immobilienpuzzles" steht ganz klar das neue, rund 7.7 Millionen Euro teure Hilfeleistungszentrum. Das Investitionsvolumen sei gewaltig, für manche sogar erschreckend, so Just. Doch gleichzeitig sei es eine Schlüsselmaßnahme für die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde. Ja, ohne dieses Hilfeleistungszentrum. In das die Feuerwehr, das Rote Kreuz und der Bauhof einziehen, hätte es in den Augen Justs gar keine städtebauliche Entwicklung gegeben. „Das Hilfeleistungszentrum steht am Anfang einer ganzen Reihe von Entwicklungen, die Hirschberg ein neues und attraktives Gesicht geben." So sei das Seniorenzentrum in Großsachsen nur in dem Kontext möglich gewesen, dass die Feuerwehr umzieht. Der Parkplatz in der Leutershausener Fenchelstraße wird auf das Bauhofgelände verlegt, um Platz für ein Betreutes Wohnen zu schaffen.

Und ins Feuerwehrgebäude in Leutershausen zieht nun die Bibliothek, bis deren neue Heimat in der Schillerschule verwirklicht werden kann. Immerhin soll das bis zu 1,2 Millionen Euro kosten, und das könne die Gemeinde zurzeit nicht finanzieren. Des Weiteren werde die Kommune eine Million Euro in die Kindergärten stecken. „Unumgänglich, um weiter ein attraktives Betreuungsangebot anbieten zu können." Auch bei der Grundstückssuche für eine Krippe wurde man mit dem Grundstück Ecke Rheinstraße/Karlsruherstraße fündig. Ohne die Pfadfinder „zu vertreiben", die das Gelände bisher nutzten.

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Einige Schwierigkeiten stehen für den Ortsteil Leutershausen mit der Kanal­sanierung kurz bevor. Die Vergrößerung des Regenrückhaltebeckens in der Nähe des Hilfeleistungszentrums für rund 800 000 Euro sei der erste Schritt. Einige Unannehmlichkeiten kommen durch die Kanalsanierung auf die Leutershausener zu, doch am Ende stehe ein großes Plus für die Gemeinde. Das gelte auch für die Verkehrssituation, die in den letzten Monaten für viel Aufruhr in der Bevölkerung sorgte. „Die Verkehrssituation hat sich im Vergleich zu noch vor wenigen Wochen nachhaltig verbessert." Völlig außer Frage steht dabei für den Bürgermeister, dass auch dieser zweigleisige Ausbau einen städtebaulichen Mehrwert bedeutet. Schönere Bahnhöfe, Barrierefreiheit, erhöhte Fahrplanstabilität und kürzere Fahrtzeiten, so Justs Positivliste.

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Es gab Probleme mit der Signalisation an den Bahnübergängen, „sogar sehr massive", doch in weiten Teilen seien diese behoben und die Wartezeiten verkürzt worden. Noch keine Lösung habe man für die fehlende Linksabbiegerspur von der B 3 in die Breitgasse. Auf gutem Wege sei man dagegen bei der Umwandlung des Bedarfshaltepunktes „Großsachsen Süd" in einen Zwangshaltepunkt.

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Just war sich bei den vielen Neuerungen sicher: „Alles, was wir hier auf den Weg bringen, erhöht die Hirschberger Lebensqualität".

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Pressebericht von Redakteur Alexander Zimmermann aus Weinheimer Nachrichten

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Hirschberg/Region. Wir stehen vor gewaltigen Herausforderungen, sagt Landrat Stefan Dallinger. Aber: "Wir haben auch immense Potenziale." Wir, das sind die Deutschen. Wir, das ist der Rhein-Neckar-Kreis. Es geht um die Energiewende. "Und ich will ein Bekenntnis der Bürger zu dieser Wende", fordert der Landrat.

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Kritik an der Landesregierung

Dallinger sprach am Donnerstagabend auf Einladung der Hirschberger CDU vor über 40 Gästen im Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen. Das Thema der Verkehrssituation entlang der B 3 wurde dabei nur oberflächlich gestreift - alles drehte sich um Strom und Energie. "Wird es in Hirschberg bald Windkraftanlagen geben?", fragte Christian Würz in seiner Begrüßung. "Könnte sein", lautete Dallingers Antwort. Denn am Bergstraßenkamm im Bereich Hirschberg seien die Windgeschwindigkeiten gut, um rentabel Strom erzeugen zu können, wie er anhand einer Grafik zeigte. Was die neue Gesetzgebung bezüglich des Baus von Windkraftanlagen angeht, kritisierte er die grün-rote Landesregierung. Nach der Neuregelung zum Ausbau der Windkraft ("Bastapolitik aus Stuttgart, wie wir sie nicht erwartet haben"), müssten nun Flächennutzungspläne im ganzen Land komplett überarbeitet werden. "Das ist eine Gelddruckmaschine für Gutachter", sagte Dallinger.

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Kurz vor dem Kollaps

Ähnlich kritisch beleuchtete er in seinem Vortrag auch das Thema Atomausstieg. Generell sei dieser richtig. Aber es gehe zu schnell. Dass die erneuerbaren Energien noch nicht grundlastfähig seien, also nicht konstant den Grundbedarf an Strom decken könnten, habe man gerade erlebt. Am 6. Februar sei es fast zu einem Kollaps, einem Blackout des deutschen Stromnetzes gekommen, weil zu wenig Strom vorhanden war.

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Das ist zwar richtig. Die Ursachen hierfür ist allerdings an anderer Stelle zu suchen. In einem Schreiben an die Stromhändler hatte die zuständige Bundesnetzagentur kritisiert, dass es zu gefährlichen Defiziten im Netz gekommen sei. Aus dem Schreiben geht hervor, dass die Händler nicht ausreichend Strom von Kraftwerken hinzukauften, um Geld zu sparen, berichtet die Berliner Zeitung. Vielmehr sollen die Unternehmen gepokert und die Bedarfsprognosen heruntergeschraubt haben. Eine Thematik, die von Dallinger nicht erwähnt wurde - Widerspruch gab es dennoch nicht.

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Positive Entwicklung im Kreis

Im weiteren Vortrag befasste sich der Landrat mit der positiven energetischen Entwicklung im Rhein-Neckar-Kreis. Er stellte verschiedene Photovoltaik- und eine geplante Windkraftanlage vor, präsentierte das Biomasseheizkraftwerk bei Sinsheim und das Konzept der Bioenergietonne. "Die Abfallbeseitigung ist nicht gerade ein Wachstumsfeld. Die Erneuerbaren Energien hingegen schon", sagte Dallinger. Deshalb sei die Leerung der Bioenergietonne (vorher: Biotonne) mittlerweile kostenlos. So wolle man mehr Biomüll zusammentragen, um Biomasseanlagen effektiv nutzen zu können. Wichtig sei, dass die Bürger mitmachen, sich einbringen, sich zur Energiewende bekennen, wie Dallinger es formulierte. Ein positives Beispiel hierfür seien die Energiegenossenschaften - beispielsweise die "Hohe Waid". Akzeptanz von Windkraft erreiche man am besten, wenn sich die Bürger dafür engagieren.

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Ein weiterer Punkt: Zwischen 2001 und 2010 stieg die Summe der Büroflächen des Kreises um 32 Prozent. Der Energie- und Heizbedarf sei hingegen zurückgegangen. "Unsere eigentliche Energiequelle ist das Sparen", sagte Dallinger. Ein Beispiel hierfür sei der Neubau des Verwaltungsgebäudes nach Passivhausstandard in Weinheim. Weiterer wichtiger Punkt der Energiewende: Die Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur (KliBA) soll ab Mitte des Jahres im Kreis flächendeckend beraten. Aber, sagte Dallinger, man könne nur eine Erstberatung bieten. Für individuelle Fragen seien Privatunternehmen und nicht der Kreis zuständig.

Zum Thema S-Bahn-Ausbau sagte Dallinger: "Wir stehen in sehr guten Verhandlungen. Der Ausbau wird wesentlich näher an 2015 sein als an 2018." Er lobte, dass hier alle Kommunen an einem Strang ziehen.

Und die Geothermie?

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Dem einstündigen Vortrag schloss sich eine lange und angeregte Diskussion an. Unter anderem kam die Frage auf: "Und was ist mit der Geothermie?" Die habe zwar Potenzial, ob sie aber die notwendige Anerkennung finde, sei fraglich, erklärte Dallinger und fügte hinzu: "Wenn es in Landau noch einmal wackelt, ist es um dieses Thema mucksmäuschenstill." az

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Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. (kaz) „Die Abfallgebühren im Rhein-Neckar-Kreis werden bald spürbar günstiger", so die Botschaft von Landrat Stefan Dallinger bei einer Veranstaltung der CDU Hirschberg. Im vollbesetzten Anbau der Alten Turnhalle in Großsachsen hielt er einen Vortrag zum Thema „Energiewende". Demnach soll sich die Abfallverwertungsgesellschaft Rhein-Neckar (AVR) künftig durch den Bau einer Biogas­anlage in Sinsheim auf dem Markt für regenerative Energien etablieren und wird die Restmüllverbrennung in Mannheim künftig erheblich günstiger über die Büh­ne gehen.

 

Weniger Ausgaben, mehr Einnahmen: Davon werden seinen Ausführungen nach die Privathaushalte im Kreis profitieren. Jetzt wartet der Landrat noch auf das „Bekenntnis der Bürger" zu neu­en Projekten. Eines davon wäre, künftig kostenlose Bioenergietonnen vor der eigenen Haustür mit Grünschnitt und sonstigen Gartenabfällen mit Holzanteil zu bestücken. Was wiederum als Brennstoff   für das bestehende Biomasseheizkraftwerk und die geplante Biogasanlage dienen könnte. Für die Energiequelle „Fotovoltaik" favorisiert der Landrat die Deponie Sinsheim. Doch auch die Dächer öffentlicher Gebäude, etwa Schulen, werden derzeit bezüglich der Bestückung mit entsprechenden Solaranlagen erfasst.

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Sorgen bereitet dem Landrat die Ausweisung von Flächen, auf denen Windräder stehen könnten. Da müsse der Re­gionalverband wegen der geänderten Vorgaben der Landesregierung neu planen. „Im Grunde müssen alle Flächennutzungspläne geändert werden, und jedes Mal wird ein Windgutachten gebraucht", so Dallinger.

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Mit einem „der Wind hat sich gedreht" begann er seine Ausführungen und fügte an, dies sei so, egal von welcher Seite aus man das Thema betrachte. Seiner Meinung nach dürfte die schnelle Energiewende auch der rot-grünen Landesregierung massive Probleme bereiten. Seinen Vortrag begann Dallinger mit einem Rückblick auf seine Bewerbungsrede zur Landratswahl im Jahr 2008. Dort hatte er sich unter anderem bereits für den Klimaschutz starkgemacht und auf die schlum­mernden Potenziale im Rhein-Neckar-Kreis bezüglich der Erzeugung alternativer Energien hin­gewiesen. Das Klimaschutzkonzept für den Kreis, hervorgegangen aus Richtlinien, soll bei der Kreistagssitzung Mitte April verabschiedet werden. Dieses sieht, wie er sagte, kein „Ranking"   zwischen  den Stefan Dallinger verkündete in Hirschberg jüngst einige Neuigkeiten.

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Städten und Gemeinden vor, stattdessen „Controlling" sowie die flächende­ckende CO2-Bilanz und einen gemein­samen Wärmeatlas.

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Über den Wärmeverbrauch 2001 bis 2010 berichtet Dallinger ebenfalls Positives. Dieser ging leicht zurück, obwohl die Büroflächen innerhalb der Kreisverwaltung um etwa ein Drittel zu­nahmen. „Passivhaus-Standard" werde das neue Verwaltungsgebäude in Weinheim haben, derweil sei das gerade errichtete AVR-Verwaltungsgebäude in Sinsheim ein Beispiel für nachhaltiges Bauen. Die Verabschiedung des Energiekonzepts für den Kreis, die Aktivitäten der AVR auf dem Markt für er­neuerbare Energien und die Beratung für Verbraucher nannte der Landrat als wichtigste Ziele der Verwaltung.

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Zunächst eine gute Nachricht betreffs Mobilität: Der Landrat geht davon aus, dass die S-Bahn entlang der Bergstraße nicht erst 2018 realisiert wird, sondern weit früher. „Wir sind da in sehr guten Verhandlungen", verriet er.

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Foto kann größer geklickt werden.

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Pressebericht von Anja Stepic aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)
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Hirschberg. Wenn es nach den vier Musikern des Saxofon-Quartetts „Just Sax" ginge, dann steht Hirschberg wohl ein beschwingtes Jahr 2012 bevor. Sie jedenfalls legten beim gestrigen Neujahrsempfang der Gemeinde Hirschberg im Bürgersaal des Rathauses schon mal ordentlich Tempo und gute Laune vor. Aber auch Zeit für Ruhe und Entspannung, eben ein bisschen „Tenderness". schienen sie in ihrem musikalischen Orakel gesehen zu haben.
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In Anwesenheit vieler prominenter Gäste aus Politik und Ortsgeschehen warf Bürgermeister Manuel Just in seiner Neujahrsansprache zunächst einen Blick auf das welt- und bundespolitische Ge-schehen, bevor er sich sinngemäß dem Aufbrechen der „Hirschberger Glückskekse 2012" widmete.
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Zwar hatte er sie nicht wirklich zur Hand, die in knuspriges Süßgebäck eingebackenen Sinnsprüche, doch hätte auf seinen Zettelchen wohl gestanden: „Ein Jahr, in welchem wieder einmal viel Arbeit vor uns liegt", „In Hirschberg bewegt sich einiges" oder „Politik ist die Kunst des Möglichen".
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Schon das vergangene Jahr war geprägt von Spatenstichen und Richtfesten, und auch 2012 wird Hirschberg weiter unermüdlich für die Zukunft rüsten. Bereits auf der Zielgerade stehen die Fer-tigstellung des Hilfeleistungszentrums und des Seniorenzentrums. Und auch bei der Signalisierung auf der B 3 sollen noch vor der Inbetriebnahme des taktverdichteten Fahrplans die Zeichen auf Grün stehen.
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„2012 wird das Jahr, in welchem die nächste Stufe der städtebaulichen Weiterentwicklung in Gang gesetzt werden wird", stellte Just den zahlreich erschienen Bürgern die Vorhaben für das begonnene Jahr vor. Die nächsten Projekte stehen bereits in den Startlöchern, wie die Standortentscheidung für eine weitere Kleinkindkrippe in Leutershausen sowie die Auswahl deren Betreibers. Zum Beginn des neuen Kindergartenjahres wird der Katholische Kindergarten mit zwei zusätzlichen Gruppen an den Start gehen können.
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Auf dem Grundstück des jetzigen Bauhofs soll innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre ein Parkplatz geschaffen werden, um auf dem Gelände neben dem Getränkemarkt OST Raum zu schaffen in spätestens ab 2015 bezugsfertiges Betreutes Wohnen, das den angrenzenden Garten der Alten Villa mit einbindet. Dafür bedarf es des provisorischen Umzugs der Gemeindebücherei in das Feuerwehrhaus Leutershausen, bevor in drei bis fünf Jahren ein endgültiger Umzug in die ehemalige Schillerschule finanzierbar wird.
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In den Hirschberger Sternen sieht Just auch eine begründete Hoffnung auf die Umnutzung des Großsachsener Feuerwehrhauses in eine Gewerbeimmobilie sowie eine Verwendung des Bauhofla-gers gegenüber dem Rathaus zu Wohnzwecken. Wenig Raum zum Orakeln lassen wohl die unvermeidlichen Pflichtaufgaben Kanalsanierung/Kanalaufdimensionierung, die mit insgesamt sechs
Millionen Euro in mehreren Teilbeträgen zu Buche schlagen werden. Dafür wird sich der Haushaltsplan zwar später als üblich, dafür aber erstmals als ein auf kaufmännischer Grundlage erstelltes transparentes Planwerk präsentieren.
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Auch der Stern der lang diskutierten dritten Trainingshalle leuchtet weiter am Horizont. „Vor uns liegt ein Jahr mit großen Aufgaben und vielen Herausforderungen" - so lautet wohl der Hirschberger Glückskeks-Spruch 2012. „Packen wir's an" schienen da auch die Musiker von „Just Sax" mit einem pfiffigen Stückchen sagen zu wollen, bevor die Bürger traditionell zu einem Gläschen Sekt eingeladen waren.
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Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)

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Hirschberg. (ze) Weihnachten ist ein Fest mit vielen Traditionen, die sich auch bei der Weihnachtsfeier der Hirschberger CDU finden lassen. Etwa wenn Bundestagsabgeordneter Dr. Karl A. Lamers und Landtagsabgeordneter Georg Wacker die Ehrungen für langjährige Parteimitglieder vornehmen. Traditionell verliest Wacker die Urkunden und Namen, während Lamers die Ehrennadeln ansteckt.

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Ganz so ruhig und besinnlich wie die Weihnachtsfeier, zu der nur rund 30 Gäste erschienen waren, da es krankheitsbedingt kurzfristig einige Absagen gegeben hatte, verlief das Jahr 2011 für die CDU jedoch nicht immer. Schließlich hatte man die Landtagswahl im März dieses Jahres verloren. Daran erinnerte Ortsvorsitzende Uschi Pschowski in ihrem Jahresrückblick. Als Erfolg wertete sie dagegen die Befragung der Hirschberger zur Neugestaltung der Leutershausener Ortsmitte oder den Ausgang der Volksabstimmung zu Stuttgart 21.

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„Was mich hier immer wieder fasziniert, ist der Zusammenhalt", fühlte sich Lamers sichtlich wohl bei der Weihnachtsfeier. Er vergaß aber nicht zu erwähnen, dass es gerade eine schwierige Zeit sei, rund um die Euro-Krise und die Entwicklungen im Ausland. In der jüngsten Entwicklung um den Euro, mit der vorgesehenen Änderung der Europäischen Verträge, sah Lamers einen Erfolg von Dr. Angela Merkel. „Das war eine große Leistung, 26 von 27 Staaten in ein Boot zu bringen", betonte er und wechselte das Thema in Richtung Außenpolitik. „Die Menschen in Russland nehmen Wahlfälschungen nicht länger hin", blickte Lamers auf die Demonstrationen nach der dortigen Parlamentswahl.

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„Wir haben eine gewisse Zeit gebraucht, um in unserer neuen Rolle als Opposition Tritt zu fassen", ging Wacker auf die Folgen der für die CDU verlorenen Landtagswahl in Baden-Württemberg ein. Etwa in der Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung sah Wacker jedoch genügend Angriffsfläche für die Oppositionsarbeit. Dass bei der Volksabstimmung über Stuttgart 21 entlang der Bergstraße mehr Wahlberechtigte als im Landesdurchschnitt für einen Ausstieg aus dem Großprojekt gestimmt hatten, stimmte Wacker nachdenklich. „Es ist hier schwer zu vermitteln, welche positiven Auswirkungen Stuttgart 21 auf unsere Region hat", sagte der Landtagsabgeordnete.

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Deshalb müsse man dafür sorgen, dass die anderen Bahn-Projekte wie etwa die Schnellbahntrasse Frankfurt-Mannheim verwirklicht werden. So könne es auch nicht angehen, dass sich Bundesver­kehrsminister Peter Ramsauer bisher nicht klar für die Schnellbahntrasse ausgesprochen hat. In diesem Zusammenhang begrüßte Wacker das Schreiben der CDU-Bundestagsabgeordneten aus der Metropolregion Rhein-Neckar an den Bundesverkehrsminister, in dem dieser aufgefordert wurde dieses Schienenprojekt zu unterstützen.

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Der neue Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Neckar, Dr. Stephan Harbarth, blickte nach den Ereignissen des Jahres 2011 mit Fukushima und der Euro-Krise etwas mehr in die Zukunft. „Jetzt am Ende des Jahres reduziert sich vieles darauf, wem die Menschen Vertrauen schenken", hatte er erkannt. Dabei spürten die Menschen, dass es sich die CDU bei ihren Entscheidungen nicht leicht mache. Zwar habe die CDU keine Patentrezepte, aber man steuere sorgsam durch die Krisen. „Es ist wichtig zu signalisieren: Wir sind der Stabilitätsanker", gab der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Rhein-Neckar der Hirschberger CDU mit auf den Weg in die Weihnachtsfeiertage.

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CDU-EHRUNGEN bei der Weihnachtsfeier

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>  Für 35 Jahre Mitgliedschaft: Christina Ritscher, Klaus Schulz, Marianne Schröder, Professor Wolfgang Zapf, Dr. Ulrich Zeitel.

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>  Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Volker Schneider, Adalbert Graf von Wiser.

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>  Für 45 Jahre Mitgliedschaft: Emil Fäßle, Herbert Göhrig, Johann Triebel.

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Presse von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)

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Hirschberg. (ze) Brust oder Keule? Das war nicht die einzige Frage, mit der sich die Mitglieder der Hirschberger CDU bei ihrem traditionellen Martinsgansessen am Sonntag beschäftigten. Da einige CDU-Gemeinderäte durch ihre Teilnahme am Partnerschaftsjubiläum mit Niederau verhindert waren, ging es in einem eher „familiären Kreis", so die Ortsvereinsvorsitzende Uschi Pschowski, vor allem um die bevorstehende Volksabstimmung zu Stuttgart 21 (S21).

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 „Wenn Sie mit Nein stimmen, sind Sie für Stuttgart 21", machte der CDU-Landtagsabgeordnete Georg Wacker den kniffligen Frage-/Antwort-Komplex rund um die Finanzierung des Umbaus des Stuttgarter Hauptbahnhofs deutlich.

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„Was würde passieren, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut würde?", blickte Wacker weiter in eine hypothetische Zukunft, in der die Grün-Rote Landesregierung den Finanzierungsvertrag aufgekündigt hätte. „Hohe Schadensersatzforderungen seitens der Bahn wären die Folge", gab der Landtagsabgeordnete sogleich die Antwort auf seine Frage. Schadensersatz in Höhe von 1,5 Mil­liarden Euro sah Wacker dabei als realistisch an. Außerdem würde der notwendige und dann anders zu erfolgende Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs weiter verzögert. Mit bis zu 15 Jahren, in denen erst einmal gar nichts passieren würde, rechnete Wacker, da neue Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden müssten. „Die Verbindung Paris-Bratislava wird dann nicht über Stuttgart geleitet, sondern über Frankfurt und Würzburg", nannte Georg Wacker eine der weiteren möglichen Folgen eines Ausstiegs aus S21. Dagegen würde der Bau von S 21 weder den Ausbau der Bahnstrecke Frankfurt-Mannheim, noch den des öffentlichen Nahverkehrs in Baden-Württemberg beeinträchtigten, wie von den Gegnern des Großprojektes oftmals vorgetragen werde. So würde etwa der S 21-Anteil an den Mitteln des Landes für den öffentlichen Nahverkehr nur sechs Prozent pro Jahr in den kommenden zehn Jahren ausmachen.

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Zudem steht die Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim noch bis 2015 im Bundesverkehrswegeplan. „Die Schnellbahntrasse muss auch zukünftig im Bundesverkehrswegeplan bleiben, dafür setzen sich die CDU-Bundestagsabgeordneten der Region ein", unterstützte ebenso der CDU-Bundestagsabge­ordnete Dr. Karl A. Lamers den Bau dieser neuen Strecke, um daraufhin etwas mehr die Weltpolitik dieser Tage zu betrachten.

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„Man reibt sich nur verwundert die Augen", sagte Lamers in Bezug auf die Entwicklungen der europäischen   Schuldenkrise und speziell Griechenlands. „Wir alle mögen Griechenland, aber Grie­chenland muss auch Rücksicht auf die Europäische Union nehmen", betonte der Bundestagsabgeordnete und forderte, dass sich die Hellenen zukünftig an die Spielregeln der Politik halten müssten.

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Über Entwicklungen in Hinblick auf eine mögliche Zusammenarbeit der Nato mit Russland konnte Lamers ebenfalls berichten, da er als Präsident der Parlamentarischen Versammlung der Nato vor einigen Tagen in Moskau weilte. „Es gibt Felder für eine Zusammenarbeit, wie etwa Afghanistan", erläuterte der Parla­mentspräsident. So wäre Russland nicht nur für eine politische Stabilität in Af­ghanistan, sondern auch die Unterbindung des dortigen Drogenanbaus sowie der von Afghanistan ausgehenden Terrorgefahr, seien gemeinsame Interessen.

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Auch in Nordafrika war Lamers in den letzten Tagen gewesen, um dort die Unterstützung der Nato-Mitgliedsländer beim Aufbau demokratischer Strukturen anzubieten. „Dabei geht es etwa um den Aufbau freier Medien und Parteien und wie das Ganze ohne Korruption funktionieren kann", berichtete er von seinen Reisen.

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Pressebericht aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)

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Hirschberg. (aste) Sie übersieht jetzt auf der Straße garantiert niemand mehr - die 62 Abc-Schützen der beiden Hirschberger Grundschulen. 38 Erstklässler aus Leutershausen und 24 aus Großsachsen wurden gestern mit schicken neongelben Warnwesten ausgestattet. Zu verdanken war dies wie schon seit ein paar Jahren der CDU Hirschberg.

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„Das ist schon eine alte Tradition, die wir gerne weiterführen", sagte Kreisrat Martin Heinrich Bitzel, der gemeinsam mit der CDU-Gemeindeverbands-Vorsitzenden Uschi Pschowski und Vor­standsmitglied Walter Dallinger die grellgelben Stöffchen überbringen durfte. Gierig fingerten die Kleinen schon nach den knisternden Tüten mit den „echt coolen Jacken", und ruckzuck waren sie auch schon angezogen. Ein bisschen größer als nötig passen sie auch prima über Pullis und Jacken.

„Die Westen-Aktion ergänzt sich wunderbar mit den Safety-Kids", lobte Bitzel auch die Aktion der hölzernen „Verkehrsmännchen", mit denen in der Fenchelstraße auf Kinder im Straßenverkehr aufmerksam gemacht wird. „Das ist mittlerweile schon ein richtiger Klassiker an unserer Schule und wir bedanken uns ganz herzlich dafür", freute sich Konrektor Robert Rodenberg. Auch Klassenlehrerin Nicole Petryk und ihre erste Klasse an der Grundschule Großsachsen freuten sich sehr und bedankten sich mit einem Lied.

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Für jahrelange Kooperation mit den beiden Hirschberger Schulen ist auch die CDU dankbar, denn Aktionen wie diese gäbe es natürlich viele. „Das hat bei uns keinen politischen Hintergrund", betonte Bitzel. „Wir sind sehr froh, dass wir mit dabei sein können, etwas für die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr tun zu können."

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„Und zieht Ihr Eure Westen jetzt auch immer an?", fragte die RNZ bei den Kleinen nach und hörte ein wild entschlossenes: „Jaaa !". Darüber würde sich die CDU gewiss sehr freuen. „Wir haben natürlich die Bitte an die Eltern und Lehrer, darauf zu achten, dass die Kinder ihre Westen auch wirklich anziehen", bat Bitzel um Unterstützung der Erwachsenen.

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Denn gerade wenn es im Winter draußen dunkel wird, sind die Westen nicht nur cool, sondern erfüllen vor allem einen wichtigen Zweck. Durch die silbernen Reflektorstreifen sind die Kinder von Autofahrern schon auf weite Entfernung hin gut sichtbar.

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Zum Abschied war nicht mehr ganz auszumachen, wer mehr strahlte - die neongelben Westen oder die Kinder, die dann auch noch in Uschi Pschowskis Korb mit knackig-roten Äpfeln vom Obsthof Mayer greifen durften.

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Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten (WN)

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Hirschberg. Die Festlegung von Terminen von Aktivitäten sowie die Vorbereitung der Bürgerbefragungsaktion und einige weitere Themen standen auf der Tagesordnung der ersten Sitzung des Vorstandes des CDU-Genieindeverbandes nach der Sommerpause. Die Vorsitzende des CDU-Genieindeverbandes Uschi Pschowski begrüßte die Vorstandsmitglieder sowie die  Mitglieder der CDU-Gemeinde­ratsfraktion und die Mitglieder der beratenden Auschüsse und Kommisionen sehr herzlich.

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Die zum Start einer Bürgerbefragungsaktion vorgestellten Flyer zur Gestaltung des alten Ortskerns Leutershausen sollen nun an alle Haushalte der Gemeinde verteilt werden. 500 Exemplare dieser Flyers waren bereits punktuell in Leutershausen in den Briefkästen / verteilt worden. Nun sollen bewusst beide Ortsteile mit einbe­zogen werden. Diejenigen, die bereits bei der ersten Verteilungsak­tion einen ausgefüllten Flyer zurückgegeben haben, dürfen sich auch mit neuen Ideen nochmals beteiligen. Der CDU Hirschberg ist es wichtig zu erfahren, wie sich die Bürger die Veränderungen bei den Gebäuden und Freiflächen und die künftige Entwicklung des Gewerbes vorstellen. Ein neu ge­gründeter Arbeitskreis soll die weitere Vorgehensweise zu diesem Thema festlegen.

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Ein weiteres Thema war die Feier anlässlich des Tages der deutschen Einheit. Am Tag der deutschen Einheit, dem 3. Oktober 2011 wird man sich wieder auf dem Gelände bei der Grundschule Großsachsen treffen, wo der CDU-Gemeindeverband zum Gedenken dieses Ereignisses vor Jahren einen Baum der "Einheit" gepflanzt hatte. Dabei werden den Anwesenden auch Getränke angeboten. Es wird noch festgelegt, ob die Veran­staltung morgens oder nachmittags oder vielleicht sogar am Vorabend stattfindet.

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In zwei Großeinsätzen der Mitglieder der CDU Hirschberg unter der Leitung von Karl Schnell wurde im Garten der Alten Villa in der Leu-tershausener Bahnhofstraße 37 Ordnung geschaffen. Die Gemeindeverwaltung soll nun gebeten werden, die verbleibenden Maßnahmen durchzuführen.

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Im weiteren Verlauf der Sitzung bedankte sich die Vorsitzende Uschi Pschowski beim 2. Vorsitzenden Christan Würz für die Beteiligung bei den Ferienspielen der Gemeinde, wo er mit Unterstützung seiner Frau und dem Vorstandsmitglied Karina Mayer mit einer Gruppe von

Kindern bei einem Verkehrstraining für 7 bis 10-Jährigen mit bezin-betriebenen Miniautos auf einem Übungsplatz bei Karlsruhe teilnahm. Für die Kinder sei dies ein Riesenspaß und eben auch sehr lehrreich gewesen.

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Für die Schulanfänger der örtlichen Grundschulen werden auch in die­sem Jahr wieder, wie in den letzten Jahren, Sicherheitswesten verteilt, die von der CDU-Hirschberg gespendet werden. Die Verteilung an die neuen Erstklässler ist in der Karl-Drais-Schule in Leutershausen am Dienstag, den 20. September 2011 um 10.30 Uhr und an die Erstklässler an der Grundschule Großsachsen ebenfalls am Dienstag 20. September um 11.30 Uhr.

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In der anschließenden Diskussion und den Gesprächen galten Glückwünsche dem Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Georg Wacker der in den Ausschuss für Kultus, Jugend und Sport, sowie in den Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst gewählt wurde. Gedankt wurde ihm für sein Engagement, dass das erfolgreiche, gegliederte und höchst durchlässige Schulsystem Baden-Württembergs erhalten bleibt und nicht infrage gestellt wird. Auf jeden Fall wird der Gemeindeverband die Arbeit des CDU-Landtagsabgeordneten Georg Wacker aber auch die Arbeit des Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers aufmerksam beglei­ten und ihnen die eigenen Vorstellungen näher bringen. Man ist erfreute, dass sowohl MdL Georg Wacker wie auch MdB Dr. Karl Lamers die konstruktiv kritische Begleitung der Basis wünschen. An der Diskussion haben sich sowohl Kreisrat Martin Hch. Bitzel als auch die CDU Gemeinderäte Karl Schnell, Ferdinand Graf von Wiser, Dr. Jörg Boulanger und Matthias Dallinger beteiligt. ed

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Hirschberg. Auf die Spuren von Sebastian Vettel begaben sich 14 Kinder bei den Hirschberger Ferienspielen. Die Teilnehmer im Alter zwischen sieben und 10 Jahren besuchten mit Karina Mayer, Birgit und Christian Würz von der Hirschberger CDU das Verkehrsübungsgelände in Karlsruhe-Aue. Dort wurden die Kinder zunächst von Instruktor Mario in den Kurs eingewiesen. Hierbei liefen sie die Strecke zu Fuß ab, um die Streckenverhältnisse kennen zu lernen. Ganz nebenbei bekamen sie die Verhaltens- aber auch die Verkehrsregeln erklärt. Interessant war es zu beobachten, wie gut die Vorkenntnisse der Grundschulkinder schon gediehen waren.

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Nun endlich hieß es einsteigen, anschnallen und auf das Startzeichen warten. Mit voller Konzentration ging es bei grüner Ampel los. Die Motoren heulten auf und das Gaspedal wurde niedergetreten. Mancher Beifahrer war froh, in der ersten Runde den Überrollbügel als Haltegriff nutzen zu können. Mit der Zeit wurden die Fahrer immer sicherer und meisterten den Kurs mit Stoppstellen, Kreisel, Fußgängerüberwegen und vielen anderen Verkehrssituationen mit Bravour. Als Überraschung konnten die etwas älteren Kids sogar noch einigen Runden auf Quads absolvieren. Hierzu mussten die Raser natürlich zur Sicherheit zuvor noch die Helme anlegen. Wie sagte ein begeisterter Junge abschließend: "Zum Glück gibt es hier keinen Blitzer." Nach einem ausgiebigen Vesper wurde die Rückreise angetreten, obwohl Daniel der Jüngste unter den Teilnehmern am liebsten bis in den Abend durchgefahren wäre.

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Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 28. Juli 2011

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Hirschberg. Mit einer kurzen Einführung in das Thema des Abends „Atomausstieg – Realität oder Mythos“ begrüßte in der Löwenscheuer Leutershausen der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz vom CDU Gemeindeverband den Referenten Dr. Ulrich Zeitel, Landesvorsitzender des CDU Wirtschaftsrates. Kompetent und fachlich versiert stellte Zeitel am Anfang seines Vortrags ganz klar heraus: „Über den Beschluss zum Atomausstieg herrscht Einigkeit, auch über Parteigrenzen hinweg“. Daran sei nicht zu rütteln. Doch wie einig sei man über den Einstieg zur Energiewende? Und gerade hier herrsche noch großer Aufklärungsbedarf, den die CDU geführte Regierung ihren Bürgern bisher schuldig blieb. Doch wenn es uns nicht gelänge, unseren Industriestandort Deutschland zu einer verlässlichen, bezahlbaren und umweltverträglichen Energieversorgung innerhalb der nächste 11 Jahre auszubauen, könnten wir uns sehr schnell wirtschaftlich zu einer blockierten Republik entwickeln, betonte der Referent. Die Bundesregierung allein könne die Energiewende nicht stemmen und benötige dazu die Unterstützung der ganzen Gesellschaft.

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Im Mittelpunkt von Zeitels Vortrag standen neu Punkte zum „Mythos“ der Energiewende und die Realität dazu. Mythos 1: „Die Stromversorgung Deutschlands kann schnell und ohne größere Schwierigkeiten auf erneuerbare Energien und ein dezentrales System umgestellt werden“. Die Realität sehe allerdings anders aus. „Kleinteilig Solarstromanlagen reichen nicht aus, um eine zuverlässige und bezahlbare Stromversorgung zu gewährleisten. Zentrale Offshore-Windparks mit mehreren hundert Megawatt Leistung werden die Hauptlast des Ausbaus erneuerbarer Energien tragen müssen. Auch die Stromnetze müssten mit dem Ausbau der synchron laufen und in erheblichem Umfang ausgeweitet sowie neue Speichertechnologien entwickelt werden“.

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Als Mythos 2 bezeichnete der Referent: „Für die Energiewende müssen nur wenige große Stromleitungen gebaut werden, die auch unter der Erde verlegt werden können“. Die Wahrheit sei, dass auf regionaler Ebene Verteilernetze ausgebaut werden müssten, die mit 27 Mrd. Euro die Stromkunden belasten. Und Mythos 3: „Die bestehenden Kernkraftwerke können ohne Probleme abgeschaltet werden ohne Beeinträchtigung der Energieversorgung in Deutschland“. Hier müsse ganz klar aufgeklärt werden, dass 8.400 MW Kernenergie durch die abgeschalteten 8 Atommeiler fehlen. Nämlich genau die Energieleistung, die derzeit aus Frankreich und Tschechien dazugekauft werde. – Deutschland werde vom Stromexporteur zum Atomstromimporteur. Dies bedeute aber auch höhere CO2-Emissionen durch verstärkten Einsatz bestehender fossiler Kraftwerke.

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In Mythos 4 bis 9 ging es im Wesentlichen um Wind- und Solarstrom und kann sie die Kernenergie im vorgenommen Zeitplan ersetzten und entsprechende Speichermöglichkeiten geschaffen werden. Sind die Bürger bereit, persönliche Opfer beim Netzausbau zu bringen.

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Zusammenfassend betonte Zeitel in seinem Vortag müssen wir der Bevölkerung zum Atomausstieg ehrlich sagen: „Strom wird erheblich teurer. Der notwendige Netzausbau ohne erhebliche Eingriffe in die Natur und ohne immense Kosten nicht möglich ist. Die Ziele von Kyoto und Kopenhagen in Bezug auf Verringerung der CO2 Emissionen sind in dem gegebenen Zeitrahmen nicht erreichbar. Wir werden auf absehbare Zeit abhängig von ausländischem Stromimport“. „Wenn wir das alles wollen“, sagte Zeitel, „ist ein endgültiger Ausstieg bis 2022 möglich“.

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In der anschließenden lebhaften Diskussion, geleitet von Christian Würz, bei der Günter Seyrich die Aufklärung seitens der Bundeskanzlerin Merkel vermisse. So war auch allgemeine Tenor, Energie muss bezahlbar bleiben und jederzeit fließen, was durch den Schnellschuss des Ausstiegs bezweifelt wurde. Dr. Joachim Borggräfe meint als Fachmann, dass wir dabei um Steuererhöhungen nicht herum kämen. Hans Mayer allerdings vertrat die Meinung, es sei höchste Zeit zum Ausstieg. Man solle auch an die Gefahren durch Terroranschläge auf Atomkraftwerke denken, und vor allem an unsere Gesundheit. ef

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Presse von Werner Hildebrand aus Rhein-Neckar-Zeitung

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Hirschberg. (hil) „Wir gestalten mit Ihnen die Zukunft“. Mit diesem Schlagwort werden die Hirschberger Christdemokraten in die Verhandlungen um die Gestaltung der Leutershausener Ortsmitte einsteigen. In der Bahnhofstraße, Raiffeisenstraße, Hölderlinstraße und Fenchelstraße werden in absehbarer Zukunft Gebäude frei, die anderweitig genutzt werden sollen. Es handelt sich dabei um die Gebäude Feuerwehrhaus (Raiffeisenstraße) , Bauhof (Fenchelstraße) und Alte Schillerschule (Hölderlinstraße).

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Mit dem von Karina Mayer entworfenen Flyer präsentierten sich am Samstagmorgen in der Leutershausener Markthalle die komplette CDU-Vorstandsspitze und die fast vollzählig versammelte Gemeinderatsfraktion. „Es sollen die Bürger angesprochen und vor allem mit einbezogen werden, wir wollen kein Stuttgart 21 in unserer Gemeinde“, betonte die CDU-Vorsitzende Uschi Pschowski, die den Flyer in ganz Hirschberg verteilen will. Dann wollen die Christdemokraten die Reaktion der Bürger abwarten.

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Die ersten Anregungen kamen am Samstag schon vor Ort von einigen interessierten Bürgern. So hätten einige gerne die Möglichkeit gesehen, die Markthalle im hinteren Gartenbereich als Freifläche zu nutzen und , wenn möglich, mit einer kleinen Bewirtung zu versehen. Christian Würz, Zweiter CDU-Vorsitzender, fand diesen Vorschlag gut, denn „gerade in Verbindung mit dem Kino wäre dies eine ideale Lösung“. Allerdings stelle sich laut Würz auch die Frage, kann man diese Ideen auch umsetzen und sind sie finanzierbar? Wichtig erscheint ihm: „Was ist machbar, was ist möglich und was ist durchführbar“!

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Wie wichtig dieses Thema ist, zeigte auch die Präsenz von Bürgermeister Manuel Just, der sich ebenfalls dazu äußerte: „Ich finde, eine tolle Aktion, weil es ein Thema ist, das seit Jahren in der Gemeinde immer wieder thematisiert wird. Aber es bleibt immer aktuell, solange wir das Problem nicht gelöst haben, beziehungsweise den Wunsch, den wir hier haben, einfach zu behandeln und das Gewerbe zu stärken.

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Das wird ein top-aktuelles Thema bleiben und die CDU trägt natürlich dazu bei, die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zu fragen. Denn es ist unstrittig, dass es ein zentraler Ortsmittelpunkt für Leutershausen sein kann, wahrscheinlich sogar der einzige, den wir haben, und den müssen wir stärken. Da fragt man sich, wie kann man langfristig diesen Ortsmittelpunkt noch mehr stärken. Die Überlegungen, die wir bisher von Seiten des Rathauses haben, sind eben die, dass man versucht, die Schillerschule so in dieses Areal zu integrieren und dass man hier die Gemeindebücherei langfristig unterbringt. Auch das Feuerwehrhaus wird leer, sodass man hier jetzt Flexibilität hat. Wir müssen versuchen, dass wir mittelfristig in das Landes - Sanierungsprogramm kommen, um mit Geldern des Landes Baden-Württemberg eine solche Sanierung überhaupt bezahlen zu können.“

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Christian Würz brachte es auf den Punkt: „Die Bürgerschaft von Leutershausen soll deswegen mit einbezogen werden, um einfach mal zu erfahren, wie stellen sich die Bürger die Veränderungen vor, was können wir verändern, was neu dazu nehmen, sollen alte Gebäude abgerissen und neue gebaut werden, welche Geschäfte kann man dazu nehmen, wie sieht es mit Grünflächen aus“?

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CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger sprach die nun bald fast leer stehenden Gebäude wie Feuerwehhaus, Schillerschule und Bauhof an und plädierte mit den interessierten Bürgern für eine sinnvolle Nutzung. Deswegen können die Hirschberger Bürger auf dem Flyer ihre Wünsche und Anregungen deutlich machen und werden gleichzeitig um ihre Meinung gebeten: „Welche Einrichtungen des öffentlichen Lebens gehören in die Ortsmitte“, oder „Wollen Sie eine Tiefgarage, verkehrsberuhigendende Maßnahmen, behinderten - und kinderwagengerechten Ausbau und welche Angebote des täglichen Bedarf fehlen“?, um nur einige zu nennen.

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„Die CDU-Hirschberg wird zu gegebener Zeit erneut an die Öffentlichkeit gehen“, sagte Uschi Pschowski, die sich mit der Resonanz bei dieser Präsentation an der Markthalle sehr

zufrieden zeigte.

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Presse von Walter Dallinger aus Weinheimer Nachrichten

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HIRSCHBERG. 15 000 wird die Gemeinde Hirschberg die Namensänderung des Bundesbahnhofs in „Heddesheim-Hirschberg" kosten. Das erläuterte CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Boulanger. Er sprach bei der jüngsten Vorstandssitzung der Hirschberger Christdemokraten über die Arbeit der Fraktion. Zuvor hatte die Vorsitzende Uschi Pschowski alle Mitglieder begrüßt. Die Haushaltssituation der Gemeinde stelle sich, dank des wirtschaftlichen Aufschwungs, positiver dar als in der Etatplanung ursprünglich vorhergesagt, erklärte Boulanger.

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Für die Betreuung jüngerer Kinder würden zwei weitere Kindergartengruppen eingerichtet. Bei den Ferienspielen der Gemeinde wolle die CDU wieder ein Verkehrstraining für Sieben- bis Zehnjährige organisieren. Im letzten Jahr war das Verkehrstraining mit benzinbetriebenen Miniautos auf einem Übungsplatz ein großer Erfolg.

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Strom-Zukunft: ungewiss

Außerdem berichtete Kreisrat Martin-Heinrich Bitzel über seine Arbeit im Kreis, wobei er ebenfalls die verbesserte  Finanzsituation  betonte.

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Die von der Bundesregierung beschlossene Ablösung der Atomkraftwerke werde vom CDU-Gemeindeverband Hirschberg als sehr ehrgeiziges Ziel angesehen. Die Zukunft der Voraussetzungen für einen Ausstieg - wie neue Stromtrassen, Speicherkraftwerke und Realisierung von Einsparpotentialen - sei jedoch ungewiss. Die CDU befürchte sogar eine Abhängigkeit von Stromimporten aus dem Ausland. Deswegen sehe man eine datumsgenaue Festlegung der Abschaltung einzelner Kraftwerke bereits als verwegen an. wd

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Presse von Erich Dallinger

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Hirschberg. Der Seniorennachmittag der CDU Hirschberg hat lange Tradition. Im Mittelpunkt des Treffens standen wieder der gemütliche Plausch, aber auch die Ehrungen langjähriger Mitglieder. In diesem Jahr gab es noch ein Referat des CDU Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger zum Thema „Das aktuelle Erbrecht“ (siehe folgender Bericht).

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Zuvor begrüßte die Vorsitzende des CDU Gemeindeverbands Hirschberg Uschi Pschowski die Gäste, insbesondere den Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und die Vorsitzende der Frauenunion Laudenbach Erna Fuhrmann sowie den Referenten des Nachmittags Dr. Jörg Boulanger.

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Die Vorsitzende Uschi Pschowski wies darauf hin, dass die CDU seit mehr als 35 Jahre zu diesem Treffen einlade und diese Einladung nicht nur vor Wahlen mache, sondern alljährlich. Schnell war dann auch Kaffee und selbstgebackenen Kuchen serviert.

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Erster Höhepunkt des Seniorennachmittags waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Dabei wies die Vorsitzende Pschowski darauf hin, dass jede Vereinigung, also auch die Parteien nur wirken und ihre Ziele und Aufgaben erfüllen können, wenn sich Menschen in der Partei oder Vereinen engagieren.

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Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers nahm der zweite Vorsitzende Christian Würz die Ehrungen vor. Für ihren engagierten Einsatz in der CDU Deutschland und für die Verbundenheit wurde für 10-jährige Mitgliedschaft Karin Kunz und für 35-jährige Mitgliedschaft Hans Lochbühler mit der Ehrenurkunde und der Anstecknadel der Christlich Demokratische Union Deutschland geehrt. Der Abgeordnete Lamers unterstrich bei der Überreichung der Urkunde, dass solche Mitglieder ein wesentliches Fundament der Partei seien. Die Urkunden waren u. a. von der Vorsitzenden der CDU Deutschland Dr. Angela Merkel unterzeichnet.

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Anschließend ging Dr. Karl A. Lamers noch kurz auf das aktuelle außenpolitische Geschehen in Libyen ein. Er gab der Hoffnung Ausdruck, dass der Druck des Westens so groß wird auf Gaddafi und dieser resigniert und aufgibt. Die Bundesrepublik sei bereit zu humanitärer Hilfe und zur Mitarbeit beim Aufbau der Demokratie in Ägypten, Tunesien und Libyen. Schließlich sprach Lamers noch die Katastrophe in Japan an und meinte mit Fukushima sei die Welt verändert worden. Für die Regierung und insbesondere die CDU gelte: „Wir legen den Schalter um und wollen so schnell wie möglich aus der Kernenergie aussteigen“. Dabei sollen erneuerbare Energien verstärkt aufgebaut werden. Die CDU werde entsprechende Vorschläge im Bundestag unterbreiten. ed

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Presse von Erich Dallinger

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Hirschberg. Beim Seniorennachmittag referierte der Vorsitzende der CDU Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger über das aktuelle und modernisierte Erbrecht. Er wies in seinem Vortrag daraufhin, dass in Deutschland in diesem Jahrzehnt etwa acht Millionen Haushalte Vermögenswerte in Höhe von rund zwei Billionen Euro vererben werden. Die wohl verbreiteteste Form des Erbrechts sei das eigenhändig geschriebene Testament. Dieses sei besonders bequem zu erstellen, da es keine Kosten verursacht, nur ein Stück Papier benötigt und stets geändert oder vernichtet werden könne.

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Die Nachteile: Es kann verfälscht werden oder verloren gehen. Daher empfahl Boulanger, selbstgeschriebene Testamente beim zuständigen Amtsgericht oder Notariat zu hinterlegen und zuvor von einem Notar beglaubigen zu lassen.

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Weit verbreitet sei zudem das gemeinschaftliche, das sogenannte „Berliner Testament". Hier bestim­men die Ehegatten, dass ihr Vermögen im Todesfall zunächst dem hinterbliebenen Partner zufallen soll. Erst wenn auch dieser stirbt, wird das Vermögen auf einen Dritten, meist die Kinder, übertragen.

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Boulanger sprach Vor- und Nachteile sowie die „Wiederverheiratungsklausel" an. Sollte der Hinterbliebene nochmals heiraten, ist er verpflichtet, den gemeinsamen Kindern, mindestens den gesetzlichen Erbteil auszuzahlen.

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Zuletzt wurde von Boulanger das Vererben und Verschenken von Immobilien, sie steuerfreie Schenkung und die Bewertung des Grundver­mögens angesprochen. ed

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Presse von Redakteurin Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ)

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Hirschberg. (ans) Die CDU-Jahreshauptversammlung war geprägt von gemischten Gefühlen. So ging es nicht nur um Lokal-, sondern auch um Energiepolitik. Und die Mitglieder gedachten bei der Versammlung im Gasthaus „Zum Löwen" am Donnerstagabend nicht nur der verstorbenen Christdemokraten, sondern auch der Erdbeben-Opfer in Japan.

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Es ging es aber durchaus auch mal lustig zu. Da streckte plötzlich während der Rede des Fraktionsvorsitzenden Dr. Jörg Boulanger ein Mann den Kopf durch die Tür und fragte: „Entschuldigung, sind Sie von den Grünen?" Großes Gelächter war die Folge. „Sehen wir so aus?", konterte Boulanger augenzwinkernd. Gerade aus dem Baubegleitenden Ausschuss fürs Kommunale Hilfeleistungszentrum gekommen, informierte er darüber, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung die Gewerke größtenteils (70 Prozent) vergeben werden sollen. Und die frohe Botschaft: „Es wird 120 000 Euro günstiger als die Kostenberechnung des Architekten." Geld, das die Kommune gut brau­chen kann. „Wir müssen sparen, aber es darf keinen Stillstand geben", sagte der CDU-Gemeinderat. Unter anderem bezüglich der Ortsmitte Leutershausen wollen die Christdemokraten tätig werden. „Das wird 2011 unser Hauptthema sein."

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Der stellvertretende Vorsitzende Christian Würz informierte darüber, dass im April eine Bürgerbefragung stattfinden soll. Hierzu erhalten alle einen Flyer, der unter anderem klären soll: „Was wünschen, sich die Hirschberger für die frei werdenden Gebäude?" Wie Würz im RNZ-Gespräch erläuterte, soll das Ergebnis als Auftrag für die Fraktion gesehen werden.

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Vorsitzende Uschi Pschowski forderte die Mitglieder auf, den CDU-Kandidaten für die Landtagswahl, Staatssekretär Georg Wacker, zu unterstützen. Der schaute vor seiner „Nachttour" im Wahlkreis auch schnell vorbei und ging vor allem auf die Energiepolitik ein. Er warb dafür, die Kernenergie als Brückentechnologie zu sehen und parallel den Anteil an erneuerbaren Energien auszubauen.

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Der Landesverbandsvorsitzende des Wirtschaftsrats, Dr. Ulrich Zeitel, erläuterte später die Konsequenzen bei einem abrupten Atomausstieg: massive Eingriffe in die Natur durch die Hochspannungsleitungen, die die alternative Energie transportieren müssten, und der Bau von riesigen Speichern. Daher auch große Kosten und steigende Energiepreise.

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Um Kosten ging es im Bericht von Norbert Raab. Der Schatzmeister präsentierte zwar gute Zahlen, musste aber vom „Schlossfest" ein Minus vermelden. Doch alle waren sich einig, dieses beizu­behalten, zumal es eine gute Eigenwerbung sei.

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Die Kassenprüfer Franz Maier und Felix Bendiek bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Bendiek appellierte aufgrund der Altersstruktur der Hirschberger CDU mit ihren 82 zahlenden Mitgliedern, jüngere zu gewinnen.

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Kreisrat Martin Heinrich Bitzel stellte die Kreistagsarbeit vor und gab auch eine Anregung des Kreisvorsitzenden der Senioren-Union weiter. Nämlich eine solche in Hirschberg zu gründen. Pschowski begrüßte die Idee, forderte aber zur Werbung jüngerer Mitglieder auf.

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Hirschberg. Schon im letzten Jahr pflegte der CDU Gemeindeverband Hirschberg den gemeindeeigenen Garten der Alten Villa in Leutershausen. Und am letzten Samstag ging es weiter mit einer Frühjahrsüberholung und Säuberungsaktion, an der sich auch der CDU Kandidat des Wahlkreises für die Baden-Württembergische Landtagswahl, Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL beteiligte. Wacker, der kräftig mit anpackte und in seinem Schubkarren Steine abtransportierte sagte: „Es ist eine hervorragende Aktion der CDU Hirschberg, wo aktive Mitglieder anpacken, hier dieses Villagelände bereinigen und notwendige Grünarbeiten ableisten.“ Dies sei auch eine Form des bürgerschaftlichen Engagements, wo Menschen nicht nur über Politik reden, sondern einfach etwas für die Gesellschaft leisten. Weiter sagte der Abgeordnete: „Ich finde es ganz toll, was die Orts-CDU in Hirschberg tut, viele Stunden freizeitlicher Arbeit tätigt, um das wunderbare Gelände rund um die Alte Villa sauber zu halten.“

Die 20 fleißigen Helfer unter Leitung von Gemeinderat Karl Schnell und Gärtnermeister Stefan Beck hatten sich auf jeden Fall den Tag über viel vorgenommen, nämlich die sieben Meter hohe Hecke entlang der Grenze zu kürzen und auf dem Garagendach das Efeu zurückzuschneiden. Dann 4qm Schutt und Steine des baufälligen alten Schweinestalls auf die Depotonie zu transportieren. Daneben den Brunnen zu putzen und abzudampfen. Ferner Mubo in Pflanzenbeete einfüllen und einzupflanzen. Zum Schluss noch aus den zwei Teichen den Schlamm entfernen und den Villahof abdampfen.

In der Mittagspause kam nochmals Georg Wacker zu Wort, der an die Wähler appellierte, doch am 27. März unbedingt zur Landtagswahl zu gehen. Denn es gehe bei dieser Wahl um sehr viel. Die Alternativen sind klar betonte der Abgeordnete: „Entweder es gibt die Fortsetzung einer CDU geführten Landesregierung oder wir bekommen eine Linksregierung in Baden-Württemberg.“ Grün-Rot wolle man aber nicht haben, dafür seien ihm die Menschen in unserem Lande zu schade. „Vielmehr wollen wir die Fortsetzung unserer erfolgreichen Politik“, dafür kämpfen wir, betonte der CDU-Kandidat.

Die Vorsitzende Uschi Pschowski fand es sehr gut, dass Georg Wacker in die Alte Villa gekommen war, um Schwerstarbeit bei der Gartenaktion zu übernehmen. „Wir werden ihn natürlich kräftig im Wahlkampf unterstützen“, sagte die Vorsitzende und gab weiter bekannt, dass am 19. Und 26. März Schirmstände bei den Edekamärkten beider Ortsteile zu Gesprächen die Bevölkerung einladen, an denen auch der CDU-Kandidat Rede und Antwort stehen werde. ef

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Presse von Annette Schröder aus Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) vom 8. Januar 2011

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Hirschberg. (ans) Hirschberg hatte in den letzten Tagen hohen Besuch. De Montferrand (Foto vorne Mitte) war auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO, nach Heidelberggekommen und machte dabei auch Station in Hirschberg. Nach einem Mittagessen im Hotel Krone fand eine Gesprächsrunde mit Bürgermeister Manuel Just, Peter Johe als stellvertretendem Vorsitzenden des Hirschberger Partnerschaftsvereins, CDU-Staatssekretär Georg Wacker, CDU-Kreisrat Martin Heinrich Bitzel und der CDU-Vorsitzenden Uschi Pschowski im Schloss der Grafen von Wiser statt.

Adalbert Graf von Wiser meinte, dass er selten so „hochkarätigen Besuch" habe und erinnerte an den Besuch des einstigen Ministerpräsidenten Erwin Teufel. Für den Bürgermeister war es „ein toller Start ins Jubiläumsjahr". Schließlich feiert Hirschberg 2011 mit den französischen Kommunen Brignais und Schweighouse 25-jähriges Partnerschaftsbestehen. De Montferrand hob bei Weihnachtsplätzchen und Kaffee hervor, wie wichtig es sei, dass sich die Bürger in Europa kennen. Interessiert nahm er in der Bibliothek das Lieblingsbuch von Graf von Wiser in Augenschein, die „Histoire naturelle" aus dem 18. Jahrhundert, genoss den Ausblick aus dem Schloss und trug sich in die Gästebücher der Gemeinde und des Grafen ein.

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Gelebte Freundschaft

„Berlin ist eigentlich nicht Deutschland." Diese Erkenntnis teilte der französische Botschafter, Bernard de Montferrand im Dezember dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, Präsident der Parlamen­tarischen Versammlung der NATO, mit. Woraufhin ihn dieser prompt zu sich in seinen Wahlkreis einlud. Und de Montferrand sagte zu: Gestern war er in Heidelberg und Hirschberg zu Gast.

In der kleinen, aber feinen Kommune an der Bergstraße aß er zu Mittag und wurde im Schloss der Grafen von Wiser zu einer Gesprächsrunde empfangen. Ein passender Zeitpunkt aus Sicht von Bürgermeister Manuel Just. Hirschberg feiert 2011 25-jährige Partnerschaft mit den französischen Kommunen Brignais und Schweighouse.

De Montferrand, der 36 Jahre De Montferrand. als Diplomat in der ganzen Welt unterwegs war, schätzt die Metropolregion. „Vor allem wegen ihrer Nähe zu Frankreich", witzelte er im RNZ-Gespräch. Dann, wieder ganz ernst, sagte er: „Was ich sehr schätze in Baden-Württemberg, ist die Wirtschaftsdynamik." Die niedrige Arbeitslosenquote hier bewertet er als „bemerkenswert". Der Botschafter hat auch beobachtet: „Wir brauchen heute mehr Europa denn je." Dies nicht zuletzt deshalb, um sich in der „wirtschaftlichen Welt" behaupten zu können. „Wir brauchen für die Stabilität von Europa den Euro", warb er für die gemeinsame Währung. Deutschland und Frankreich bezeichnete er als „Rückgrat" von Europa. Wenn diese beiden Länder etwas zusam­men machen, „dann läuft es". „Wenn sie keine gemeinsame Lösung finden, dann läuft nichts", sagte der Botschafter. Für die guten Beziehungen zwischen den Ländern sei es aber wichtig, dass diese nicht nur auf Regierungsebene stattfinden, sondern dass sich die Bürger in Europa kennen. Dabei werde die deutsch-französi­sche Freundschaft gelebt - „von Mensch zu Mensch". Dies liege auch an den regen Austauschen. Bis zu seinem letzten Tag im Amt wolle er den Dialog fördern.

Auch Lamers hob hervor, wie großartig sich die deutsch-französischen Beziehungen, einst so „wechselvoll", entwickelt haben. CDU-Staatssekretär Georg Wacker belegte dies mit einer beeindruckenden Zahl. Von 1111 Kommunen in Baden-Württemberg pflegen 433 aktive und formale Partnerschaften mit Frankreich. Weitere 100 seien in die Wege geleitet worden.

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Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom 14. Dez. 2010

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Hirschberg. Zarte Harfenklänge erfüllen den Saal im Hotel Krone in Großsachsen. Sigrid Haselmann spielt das Instrument - und umrahmt damit die Weihnachtsfeier der Hirschberger CDU. Eröffnet wurde diese von der Gemeindeverbandsvorsitzenden Uschi Pschowski, die dem Bundestagsabgeordneten Dr. Karl Lamers zur Wahl des Präsidenten der parlamentarischen Versammlung der NATO gratulierte. Bevor man zum weihnachtlichen Teil des Abends kam hielt Pschowski einen Rückblick auf 2010. So gab es beispielsweise einen wirtschaftspolitischer Abend mit Dr. Ullrich Zeitel, zum Thema "NATO im 21. Jahrhundert" mit Generalleutnant Roland Kather oder einen bildungspolitischen Abend mit Staatssekretär Georg Wacker.

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Das Ziel: Landtagswahl gewinnen

Pschowskis besonderer Dank galt Emil Fäßle, der für die Öffentlichkeitsarbeit und die Homepage zuständig ist, sowie Hanne Schnell, die den Schriftverkehr abwickelt, und Karl Schnell für die Leitung und Organisation des Arbeitseinsatzes "Alte Villa", der im kommenden Frühjahr weitergeführt werde. Auch im kommenden Jahr werde die Arbeit nicht weniger, meinte Vorsitzende Pschowski, denn am 27. März stünden die Landtagswahlen an und die wolle man gewinnen, damit Stefan Mappus weiterhin Ministerpräsident bleibe.

Kultus-Staatssekretär Georg Wacker dankte dem CDU-Gemeindeverband für die Arbeit und die Unterstützung. Wie in den Kommunen sei die CDU auch im Landtag die treibende Kraft und es sei in der Koalition gute Arbeit geleistet worden.

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Norbert Raab erhält höchste Ehrung

Christian Würz und Dr. Lamers nahmen zusammen mit Pschowski die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft vor. Die Jubilare erhielten sowohl eine Urkunde als auch eine Ehrennadel. Einen besonderen Dank durfte Norbert Raab entgegennehmen. Er wurde von Pschowski für 50-jährige Mitgliedschaft und jahrzehntelange Mitarbeit im Vorstand mit der Verdienstmedaille der CDU Deutschland ausgezeichnet, der höchsten Ehrung, die die CDU zu vergeben hat.

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Weiter wurden geehrt für 10-jährige Mitgliedschaft Karin Kunz, für 15 Jahre Klaus Schulz junior, für 20 Jahre Bernd Ehret, für 30 Jahre Dr. Norbert Thünker und Dr. Rolf Riedel, für 35 Jahre Felix Bendiek, Heinrich Krebs, Hans Lochbühler, Hans Mayer, Winfried Seybold, Heinz Stüben und Helmut Rollfelder; für 40 Jahre Werner Braun; für 50 Jahre Norbert Raab.

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Dr. Lamers gratulierte den Geehrten und bat die Mitglieder, der CDU auch weiterhin die Treue zu halten.

In einem kurzen politischen Rückblick stellte er fest, dass die Bundesrepublik gut aus der Wirtschaftskrise herauskomme. Verantwortung zu übernehmen wenn alles gut laufe, sei leicht. Anders sei dies, wenn einem der Wind in das Gesicht blase. Ebenso wie Lamers dankte auch Bürgermeister Manuel Just den Mitgliedern des Gemeindeverbandes für die gute und konstruktive Zusammenarbeit, auch, wenn man nicht immer einer Meinung sei, wie er mit einem Lächeln hinzufügte.

Für den weihnachtlichen Teil der Feier hatte Ehrengemeinderat Martin Stöhrer die Moderation übernommen. Mit Geschichten und Liedern sowie der "Musik aus der Renaissance" von Sigrid Haselmann stimmten sich die Besucher auf die Weihnachtszeit ein. Nach einem Gedicht von Heinrich von Laufenburg von der Krippe und dem gemeinsam gesungenen Lied lauschten alle Gäste zwei selbst komponierten Stücken der Harfenistin Sigrid Haselmann. Mit Gesprächen an den Tischen klang der Abend aus. e.d.

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Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 26. November 2010

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Hirschberg. Die CDU Fraktion unter Vorsitz von Dr. Jörg Boulanger hat auf ihrer letzten Sitzung unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der Gemeinde  den Entwurf zum Haushaltsplan 2011 beraten. Gemeinderat Ferdinand Graf von Wiser betonte: „Wir achten darauf, dass der Rahmen der verfügbaren Mittel nicht überschritten wird und erkennen die Notwendigkeit der Begrenzung der Ausgaben auf das Notwendige an.“ Dies gelte auch für die Erforderlichkeit einer Darlehensaufnahme in 2011, um die begonnenen Großprojekte, wie Hilfeleistungszentrum und Seniorenzentrum, weiterführen und vollenden zu können.

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Gleichwohl dürfe, wie die CDU bereits mit den Anträgen zum Haushalt 2010 zum Ausdruck gebracht hatte, kein Stillstand für neue Projekte in der Gemeinde entstehen.

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Für die Haushaltsberatungen 2011 beantragt die CDU-Fraktion im Verwaltungshaushalt, das gemeindeeigene Grundstück in der Ladenburger Straße im Jahr 2011 zu einem angemessenen Preis zu veräußern, um den finanziellen Spielraum für anstehende Projekte zu vergrößern. Damit könnten die weiter von der CDU beantragten Mittel im Vermögenshaushalt für den erforderlichen Radweg aus Leutershausen in den Gewerbepark verwendet werden.

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Ferner werden 5000 Euro beantragt als Planungsrate zur Erstellung eines Gestaltungs- und Nutzungskonzeptes für die Ortsmitte OT Leutershausen - Bereich Bahnhofstraße, Hauptstraße, Fenchelstraße -  zur Verwendung bzw. Nutzung der in diesem Bereich gelegenen Grundstücke und Gebäude der Gemeinde. Weiter wird gefordert die Erstellung einer Straßenbeleuchtung an der Leutershausener Sraße zwischen der „Oberen Bergstraße“ und Friedhof Großsachsen, wobei die Finanzierung hierfür im Rahmen der Vergabe der Stromkonzession diskutiert werden soll.

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Desweiteren hält die Fraktion die Errichtung einer Trainingshalle an einem der untersuchten Standorte, vorrangig auf dem Gelände der Sachsenhalle im OT Großsachsen dringend für notwendig, um den Sportübungsbetrieb für die Jugend aller Hirschberger Sportvereine zu gewährleisten. Hierfür soll eine Planungsrate von 5000 Euro zur Klärung der baurechtlichen Fragen für das Gelände an der Sachsenhalle (Bebauungsplanänderung) bereitgestellt werden.

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 Unabhängig von dem zur mittelfristigen Finanzplanung 2010 vorliegenden Gemeinderatsbeschluss ist die Klärung der Rechtslage für die Errichtung einer solchen Halle am Standort in Großsachsen erforderlich. Dies ist auch Grundlage für Überlegungen und etwaige konkrete Planungen von TVG und SGL zu eigenen Finanzierungsbeiträgen oder Eigenleistungen der Vereine. Eine zusätzliche Übungs- und Trainingshalle ist für die Vereins- und Jugendsportarbeit in Hirschberg  existenziell. Es müssen deshalb alle Maßnahmen durchgeführt werden, die dieses Projekt voranbringen können. Ef

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Presse von Erich Dallinger aus Weinheimer Nachrichten vom Nov. 2010

Hirschberg. Aktives Mitgestalten der Kommunalpolitik und Pflege der Geselligkeit gehören seit mehr als 60 Jahren zum Jahresprogramm der Hirschberger Christdemokraten. In der Zeit um Martini gehört dazu auch das traditionelle Martinsgansessen zu dem die CDU in das Hotel "Haas'sche Mühle" im Großsachsener Tal eingeladen hatte. Dort hatten sich die Gäste an den schön eingedeckten Tischen niedergelassen, denen die CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Uschi Pschowski herzliche Willkommensgrüße entbot. Ein besonderer Gruß galt dem Landtagsabgeordneten Staatsekretär Georg Wacker mit Frau sowie dem Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger und den Gemeinderäten. Uschi Pschowski überbrachte die Grüße des CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Karl A. Lamers, der in Berlin weilte und deshalb nicht dabei sein konnte. Die Gemeindever­bandsvorsitzende gab der Hoffnung Ausdruck, dass Hans Mayer vom Gänsehof das Federvieh wohl gut gemästet hat und wartete man gespannt auf die knusprige Gans oder Gänsebrust. Dazu gab es Knödel, glasierte Maronen, Rahmwirsing und Apfelrotkraut. "Wir wollen heute Abend in erster Linie die Geselligkeit pflegen" sagte die Gemeindeverbandsvorsitzende, doch ganz ohne Politik gehe es allerdings nicht. Zwischen dem gemischten Blattsalat und dem Hauptgericht war Zeit die der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Dr. Jörg Boulanger nutzte kommunalpolitische Themen anzusprechen. Dr. Boulanger wies darauf hin, dass man am Samstag rund um die Alte Villa in der Leutershausener Bahnhofstraße den Garten auf Vordermann gebracht habe. Diese Aufgabe habe der CDU-Gemeindeverband übernommen und er freute sich, dass so viele Parteifreunde mit Axt, Schaufel, Spaten, Säge oder Rebschere gekommen waren um mitzuhelfen dem Garten wieder ein ordentliches Aussehen zu geben, denn alles war überwuchert so dass schon kräftig, unter fach­männischer Leitung von Gemeinderat und Bauunternehmer Karl Schnell und seinem Gartenspezialisten Beck, zugelangt werden musste um diesem Seniorenbegegungsgarten wieder ein ordentliches Aussehen zu geben. Bürgermeister Manuel Just, der gekommen war, freute sich über das Engagement der CDU Hirschberg, zumal durch diesen Arbeitseinsatz der Gemeinde ja auch finanzielle Mittel erspart blieben um diese Arbeit auszuführen. Im Übrigen sei der Bauhof derzeit nicht in der Lage derartige Arbeiten durchzuführen, da viele andere Arbeiten ebenfalls auf ihre Erledigung warten.

Für Dr. Boulanger war es ein tolles Erlebnis, dass so viele CDU-Mitglieder gekommen waren um mitzuarbeiten. Da man nicht fertig wurde, werde die Aktion im kommenden Frühjahr weitergehen, sagte Gemeindeverbandsvorsitzende Uschi Pschowski. Vielleicht werde man noch die eine oder andere Überraschung erleben, wie bei dieser ersten Aktion als plötzlich eine steinerne Eule zutage trat die vorher unter dem Efeu nicht zu sehen war. Auch zwei Teiche seien aufgetaucht die man im Frühjahr dann noch säubern werde. Uschi Pschowski dankte allen Helfern für ihren Einsatz und ihre Mitarbeit. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dr. Jörg Boulanger sprach dann die aktuel­len kommunalpolitischen Themen an wobei er zunächst auf den Haushalt der Gemeinde einging. Die CDU fühle sich zu einer sparsamen Haushalts­führung verpflichtet, denn die Mittel seien knapp geworden. Man hoffe, dass der Wirtschaftsaufschwung auch auf die Gemeinde durchschlägt. Die Einnahmen bei der Gewerbesteuer seien zufrieden stellend, bei der Zuweisung aus dem Einkommensteuer aber schlecht, sodass die Zuführungs­rat vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt geringer ausfalle. Daher habe man zur Zeit für neue Projekte kein Geld. Zunächst gelte es die vorgesehenen Großprojekte wie das Hilfeleistungszentrum mit neuem Bauhof, das Seniorenzentrum und den Zuschuss zum zweigleisigen OEG-Ausbau zu finanzieren. Die CDU werde, jedenfalls dem Gebot der Sparsamkeit Rechnung tragen und daher keine Anträge für neue Projekte stellen. Trotz Sparsamkeit wolle man die Gestaltung der Ortsmitte Leutershausen voran bringen und mit der Gestaltung des Gartens der Alten Villa werde man von Seiten der CDU eine schöne Seniorenbegegnungsstätte im Freien schaffen. Mit der Schillerschule, den Feuerwehrhäusern in Großsachsen und Leutershausen und dem Bauhof an der Fenchelstraße seien Flächen vorhanden die beplant werden müssten. Hier sollte man die Bürger beteiligen und um entsprechende Vorschläge bitten meine die CDU. Was gemacht werden könnte sei der Radweg zwischen Leuters­hausen und dem Gewerbegebiet. Hier habe man konkrete Planungen über den Verlauf des Weges ausgearbeitet. Seine Herstellung würde rund 100.000 Euro kosten, die durch den Verkauf des gemeindeigenen Bau­platzes an der Ladenburger Straße neben dem Pfadfinderheim gut finanziert werden könnten. Ja es sei hier sicherlich noch ein ansehnlicher Betrag übrig, sodass auch die Straßenbeleuchtung zwischen der Oberen Bergstraße und dem Großsachsener Friedhof möglich würde.

Diese Finanzierung könnte auch in den neuen Stromlieferungsvertrag aufgenommen werden, sodass für die Gemeinde keine Kosten anfallen würden. Dies sollte auf jeden Fall bei den Verhandlungen für den Konzessionsvertrag eingebracht werden. Über Flyer und bei Schirmge­sprächen die für das Frühjahr 2011 vorgesehen seien wolle sich die CDU ein Meinungsbild der Leutershausener und Großsachsener verschaf­fe und einholen. Die CDU plädiere zudem dafür, die Fachhochschule Kehl für einen Ideenwettbewerb mit ins Boot zu holen als Diplomarbeit für die Studenten der Verwaltungs-Fachhochschule Kehl. Natürlich kam das Essen und Trinken nicht zu kurz und die Martinsgans mundete ausgezeichnet.

Im weiteren Verlauf des Abends, sprach Landtagsabgeordneter, Staats­sekretär Georg Wacker landespolitische Themen an. Er meinte, dass viel geleistet wurde und werde. Auch unter dem neuen Ministerpräsi­denten Stefan Mapus laufe alles ganz normal. Das was sich die CDU-Fraktion vorgenommen und versprochen habe, sei erfüllt worden. Bei den anstehenden Landtagswahlen kämpfe man dafür, dass Baden-Württem­berg weiterhin von der CDU mitregiert werde. Baden-Württemberg habe auf jeden Fall keine schlechte  Regierung verdient.

Bekannt gegeben wurde noch, dass die Weihnachtsfeier der CDU am Sonn­tag, dem 12. Dezember 2010 um 19 Uhr im Hotel "Krone" in Großsachsen stattfindet. Die Mitglieder mit ihren Angehörigen und Freunde sind dazu herzlich eingeladen. ed

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Presse aus Weinheimer Nachrichten vom 9. Nov. 2010

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Hirschberg. Umfangreiche Gartenarbeit im Herbst ist nicht Jedermanns Sache, doch jetzt ist es wieder soweit. Umso mehr freute sich auch Bürgermeister Manuel Just über die Gartenaktion rund um die gemeindeeigene „Alte Villa“ in Leutershausen, die der CDU Gemeindeverband am letzten Samstag mit 20 Mitgliedern startete. Unter Leitung von Gemeinderat Karl Schnell und dem stellvertretenden Vorsitzenden Christian Würz waren die meisten Helfer damit beschäftigt, die von Landschaftgärtner Stephan Beck fachmännisch geschnittenen Zweige der kreuz und quer wuchernden Haselnusssträucher, Ulmen, Sommerflieder, Rosen und Farne in den bereit gestellten Container zu transportieren.

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Doch es gab noch mehr zu tun. So sah man, wie sich Rita Jäck an der Sandsteinaußenmauer an drei Zentimeter dickem Moos mit einem Schippchen zu schaffen machte. Anschließend versetzte Norbert Brand die Mauer mit einem Dampfstrahler fast wieder in seinen Neuzustand. Auch die zwei kleinen Teiche im Garten erhielten von Dr. Jörg Boulanger eine Erneuerung mit frischer Füllung, während unmittelbar daneben sich Matthias Dallinger mit einer Motorsense um den hochgeschossenen Rasen kümmerte. Karin Kunz, Ferdinand Graf von Wiser und Walter Dallinger sowie die anderen fleißigen Helfer mühten sich, die gefallenen Blätter und den restlichen Grünschnitt zu bündeln. Zum Schluss kamen so 15 Kubikmeter in fünf Containern zusammen, die zur Weinheimer Grünschnittdeponie gefahren wurden. Damit es im Winter aber nicht zu kahl aussehe, gab Landschaftsgärtner Beck die Parole vor: „Immergrüne Pflanzen seien weitestgehend zu erhalten“.

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Nach der reinen Gartenarbeit ging es dann mit vier Tonnen Splitt an die Erneuerung der Gartenwege. Und anschließend wurde der Pflastersteinhof pik sauber abgestrahlt und die Hofeinfahrt hergerichtet. Damit hatten sich die fleißigen Hobbygärtner das von der Vorsitzenden Uschi Pschowski zubereitete Mittagessen reichlich verdient. ef

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Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

Hirschberg. Konstanz in der Führungsetage gepaart mit der Zustimmung zur Arbeit des seit zwei Jahren tätigen Vorstandes - beides vermittelte die CDU Hirschberg bei ihrer Jahreshauptver­sammlung. Überwiegend einstimmig wurden die Stadtverbandsvorsitzende Uschi Pschowski und ihr Team von den 19 anwesenden Mitgliedern wiedergewählt.

Sichtlich wohl fühlte sich in diesem Umfeld der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl A. Lamers, der zwischen seinen Reisen als Parlamentarier und Präsident des Nato-Parlaments in seinem Wahlkreis vorbeischaute. Hier hielt er mit seiner Meinung über die Diskussion um das Rederecht der Bundestagsabgeordneten nicht zurück. „Ich habe lebhaft protestiert, dass auch nur der Ansatz ge­macht wird, dieses Recht zu beschneiden", sagte er und war froh, „dass dieses Thema „ad acta gelegt wurde".

Nach der Bundes- und Weltpolitik sprach Uschi Pschowski eher über lokale Themen. Sie blickte auf die Termine des vergangenen Jahres zurück, vom Arbeitseinsatz der CDU im Garten der Altt n Villa bis hin zur Weihnachtsfeier. Die von den Hirschberger Christdemokraten gestartete Umfrage zur Neugestaltung der Ortsmitte in Leutershausen gehörte zu den besonderen Aktivitäten des Orts Verbands. Pschowski versprach, in diesem Jahr auf jeden Fall" das Sommerfest im Schloss wieder aufleben zu lassen, das 2011. wegen terminlicher Probleme ausgefallen war.

 Der CDU-Gemeinderatsfraktionschef Dr. Jörg Boulanger erwähnte nicht nur die Hirschberger Großprojekte wie das kommunale Hilfeleistungszentrum, sondern ging auch auf das Thema Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder ein.

Von der Gemeinde- war es kein weiter Schritt zur Kreispolitik, die der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Martin Heinrich Bitzel, vorstellte. Die gute gesamtwirtschaftliche Lage der Bundesrepublik spiegle sich auch im Kreishaushalt wider, sagte er. Trotz der Staatsverschuldung mancher Euro-Länder hat sich die Fraktion das Ziel gesetzt, dass der Rhein-Neckar-Kreis seine Aufgaben etwa bei den Sozial- und Jugendhilfeleistungen, dem öffentlichen Personennahverkehr oder im Gesundheitswesen auch künftig erfüllen wird.

Bitzel deutlich, wie groß die finanzielle Belastung des Kreishaushaltes durch seine Aufgaben etwa im Sozialbereich sind. „Die Einnahmen aus der Kreisumlage mit 186,4 Millionen Euro reichen nicht aus, um die Netto-Aufwendungen bei der Sozial- und Jugendhilfe mit 193,9 Millionen Euro zu finanzieren", rechnete er vor.

CDU-Sommerfest - 27. Juni 2010

CDU-Seniorenkaffee - 2.Mai 2010

Bild des Tages-3. Mai 2010

Sommertour von Dr. Karl A. Lamers