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Pressebericht von Stefan Zeeh aus Rhein-Neckar-Zeitung

Hirschberg. Konstanz in der Führungsetage gepaart mit der Zustimmung zur Arbeit des seit zwei Jahren tätigen Vorstandes - beides vermittelte die CDU Hirschberg bei ihrer Jahreshauptver­sammlung. Überwiegend einstimmig wurden die Stadtverbandsvorsitzende Uschi Pschowski und ihr Team von den 19 anwesenden Mitgliedern wiedergewählt.

Sichtlich wohl fühlte sich in diesem Umfeld der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl A. Lamers, der zwischen seinen Reisen als Parlamentarier und Präsident des Nato-Parlaments in seinem Wahlkreis vorbeischaute. Hier hielt er mit seiner Meinung über die Diskussion um das Rederecht der Bundestagsabgeordneten nicht zurück. „Ich habe lebhaft protestiert, dass auch nur der Ansatz ge­macht wird, dieses Recht zu beschneiden", sagte er und war froh, „dass dieses Thema „ad acta gelegt wurde".

Nach der Bundes- und Weltpolitik sprach Uschi Pschowski eher über lokale Themen. Sie blickte auf die Termine des vergangenen Jahres zurück, vom Arbeitseinsatz der CDU im Garten der Altt n Villa bis hin zur Weihnachtsfeier. Die von den Hirschberger Christdemokraten gestartete Umfrage zur Neugestaltung der Ortsmitte in Leutershausen gehörte zu den besonderen Aktivitäten des Orts Verbands. Pschowski versprach, in diesem Jahr auf jeden Fall" das Sommerfest im Schloss wieder aufleben zu lassen, das 2011. wegen terminlicher Probleme ausgefallen war.

 Der CDU-Gemeinderatsfraktionschef Dr. Jörg Boulanger erwähnte nicht nur die Hirschberger Großprojekte wie das kommunale Hilfeleistungszentrum, sondern ging auch auf das Thema Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder ein.

Von der Gemeinde- war es kein weiter Schritt zur Kreispolitik, die der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Martin Heinrich Bitzel, vorstellte. Die gute gesamtwirtschaftliche Lage der Bundesrepublik spiegle sich auch im Kreishaushalt wider, sagte er. Trotz der Staatsverschuldung mancher Euro-Länder hat sich die Fraktion das Ziel gesetzt, dass der Rhein-Neckar-Kreis seine Aufgaben etwa bei den Sozial- und Jugendhilfeleistungen, dem öffentlichen Personennahverkehr oder im Gesundheitswesen auch künftig erfüllen wird.

Bitzel deutlich, wie groß die finanzielle Belastung des Kreishaushaltes durch seine Aufgaben etwa im Sozialbereich sind. „Die Einnahmen aus der Kreisumlage mit 186,4 Millionen Euro reichen nicht aus, um die Netto-Aufwendungen bei der Sozial- und Jugendhilfe mit 193,9 Millionen Euro zu finanzieren", rechnete er vor.